Philips Rasierapparat – made for the Mülltonne

philips04Gerade in letzter Zeit beschäftigten sich die Medien ja verstärkt mit dem Thema „eingebautes Ablaufdatum“ bei elektronischen Artikeln etc.
Ich besitze einen Rasierapparat von Philips und zwar den Philishave 5870. Ich weiß es nicht mehr genau, aber irgendwas um die 150 Euro oder mehr hat er mal gekostet.
Ein gutes Gerät, das klaglos seinen Dienst verrichtet.
Ich bin kein Rasputin, habe keine Barthaare aus Stahlwolle und so glättete er mein elfengleiches Antlitz über Jahre wunderbar.

Nun ließ aber vor geraumer Zeit die Akkuleistung nach und letzte Woche versagte der Rasierer dann endgültig seinen Dienst.
Ab zum Service des Elektronikmarktes, wo ich den Kerl vor Jahren erstanden hatte: „Müssen wir einschicken, kostet dann so um die 120 Euro.“
Beim Rasiererdienst um die Ecke hieß es: „Wegschmeissen, total veraltet, da gibt es Neuere und Bessere.“

Zu Hause nehme ich mir dann einen Schraubenzieher und öffne das Gerät. Und siehe da: Es sind zwei ganz herkömmliche 1,5 Volt AA-Akkus verbaut.
Selbstverständlich haben die Philips-Leute die Dinger verlötet, ist ja klar. Man soll die ja nicht einfach wechseln können, so könnte das Gerät ja quasi ewig leben.
Nein, der Normalverbraucher soll das Gerät bitteschön beim Erreichen der Erschöpfungsgrenze der Akkus am allerbesten wegschmeißen und sich einen neuen Rasierer kaufen.


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Aber einen Lötkolben habe ich auch und zwei passende Akkus ebenfalls. Also repariere ich das Ding selbst! Alte Akkus rauslöten, aufpassen, denn die Lötfahnen von Philips sind (wahrscheinlich mit Absicht) extrem dünn.
Dann die neuen Akkus rein, alles wieder mit vier Punkten verlöten und bitteschön, er läuft wieder!


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2 thoughts on “Philips Rasierapparat – made for the Mülltonne

  1. Wenn da nicht oft genug seltsame Schraubenköpfe wären, denen man mit normalem Werkzeug nicht beikommt…

    mein Rasierer ist 15 Jahre alt, auch Philips, aber ohne Akku. Hat noch immer gegangen, außer im Wohnwagen auf dem Parkplatz.

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