Payback – kein Schnäppchen und wie man der Überwachung entgeht

Payback bietet mir eine tolle Prämie an. Eine Espresso-Maschine von saeco. Dazu garantiert mir payback:

 

Hm, was wollen die denn dafür?

 

Ein Punkt entspricht 1 Cent, also kostet die Maschine bei Payback 369,99 Euro.
Gut, der Straßenpreis für diese Maschine liegt im Durchschnitt bei 450 Euro, also hätte man dieses Mal bei payback wirklich was gespart.
Wirklich?

Schau’n mer mal:


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Nein, nicht bei Ebay, neu vom Händler.

Also doch kein Schnäppchen.

Aber ich bin nicht böse drum. Ich habe immer noch meine Moccamaster-Maschine von Technivorm (siehe zum Thema Kaffeemaschinen diesen Artikel hier und zum Technivorm Moccamaster diesen Artikel hier) und bin vollauf zufrieden. Das Ding läuft zuverlässig, schnell und macht leckeren Kaffee. Wenn ich bei Leuten zu Besuch bin, die einen Kaffeevollautomaten haben, dann schmeckt der Kaffee nicht, hat oben drauf häßlichen Schaum und ist immer nur lauwarm. Außerdem ist immer dann, wenn sie Kaffee machen wollen, der Kaffee alle, der Wasserbehälter leer oder der Restebehälter voll. Und diese Dinger machen Krach und nehmen Platz weg und man muß meist irgendeinen teureren Bohnenkaffee kaufen, weil sonst das Mahlwerk kaputtgeht…

Nee, ich bleibe bei der herkömmlichen Maschine.

Aber der UVP, der „Unverbindliche VerkaufsPreis“ von knapp 648 Euro ist schon ein Hohn. Zu dem Preis wird die Maschine kaum irgendwo angeboten. Es sind dies reine Listenpreise, die man den Händlern an die Hand gibt, damit sie von vornherein mit einem kräftigen Nachlass werben können. Also hat man keine Ersparnis von 280 Euro, wie Payback behauptet; die hätte man nur, wenn tatsächlich im breiten Mittel der utopische Listenpreis verlangt würde. Sondern man spart im Vergleich zum Straßenpreis von durchschnittlich 450 Euro allenfalls 80 Euro und im Vergleich zum günstigsten Anbieter würde man sogar 60 Euro zuviel bezahlen.

Kein gutes Geschäft!

Ich löse meine PayBack-Punkte weiterhin direkt im Laden am Automaten in einen Einkaufsgutschein ein, das ist wie Bargeld und ich bekomme auf die damit getätigten Einkäufe drolligerweise dann wiederum neue Payback-Punkte.

TiPP: Es gibt doch so viele Payback-Verweigerer, die Angst haben, die CIA oder die Außerirdischen könnten sie ausspähen, wenn sie diese Rabattkarte nutzen. Sucht Euch so einen, bestellt auf Euren Namen eine weitere Partnerkarte bei Payback und gebt sie dem Verweigerer. Er kann dann fleissig Punkte sammeln, verwirrt das System und obendrein bekommt ihr die Punkte gutgeschrieben. Man kann auch auf den Namen seines Hundes Punkte sammeln!

 


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6 thoughts on “Payback – kein Schnäppchen und wie man der Überwachung entgeht

  1. Genial! Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Habe soeben eine Karte auf Frau Professor Muschi von Katz bestellt.
    Jetzt mache ich noch einen Aufkleber an den Briefkasten und warte auf meine Payback-Karte. Wunderbar, ich kann jetzt sammeln ohne dass die irgendwas über mich erfahren.
    Klasse Idee!

    1. [quote name=“Menni“]“Aber der UVP, der „Unverbindliche VerkaufsPreis“ „

      imho heisst UVP eher „unverbindliche Preisempfehlung“.[/quote]

      Nein. UVP ist unverbindlicher Verkaufspreis.
      Macht auch Sinn, von der Abkürzung her. Ansonsten schau mal in Wikipedia unter UVP

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