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  • Mogelpackung PHILIPS Batterien

    Es steht klipp und klar drauf, daß die Packung nur 12 Stück Philips AA-Batterien enthält. Doch durch ein völlig unnötigerweise eingelegte Stück Mogelpappe wird eine wesentlich größere Packung vorgetäuscht, sodaß der Verbraucher intuitiv eventuell nach der vermeintlich größeren Packung von Philips greift, statt zu günstigeren, regulär verpackten Batterien.
    Wenigsten vier Batterien hätten in der Philips-Packung noch Platz gehabt.

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    Solcherlei Verpackungen nennt man zu Recht Mogelpackungen!


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    Dafür bekommt die Firma Philips den unlöblichen Orden der Merkbefreiten des Monats APRIL 2015.

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    4 Kommentare

    1. Peter Grohmüller

      13. April 2015 at 15:47

      Lieber Peter,

      du darfst das nicht so eng sehen. Vermutlich ist hier, wie bei – mittlerweile – nahezu allen Verpackungen oder Politiker-Hirnen, die Füllhöhe technisch bedingt. Da gibt es diesen Weichspüler, also nicht den von den Soaps bei den Privaten, eher so Richtung Lenor. Die Flaschen sind niemals auch nur ansatzweise komplett gefüllt. Nein, da fehlt immer ein Wenig, eben wegen der technischen Bedingungen, genauso wie bei Corn-Flakes, oder zig anderen losen oder flüssigen Produkten. Da waren die Batterien-Verpacker von Philipps eben so nett und haben das Dutzend in eine viel größere Verpackung gesteckt, damit der Verbraucher auch hier denkt: wow, was eine Menge Zeug. Irgendwann sollen vermutlich alle Verbraucher mit einem Ford Transit, oder ähnlichen Großraumfahrzeugen ihren Schotter vom Supermarkt holen.

      Antwort

      • Peter Wilhelm

        13. April 2015 at 16:14

        Bei Cornflakes usw. lasse ich das Argument der „Schüttelsackung“ (so der Fachausdruck dafür) ja gefallen. Wer schon mal Schüttgut umgefüllt hat, der weiß, daß durch Aufstoßen des Behälters das Gut bis zu 1/3 zusammensacken kann.
        Hierauf hat der Hersteller wirklich keinen Einfluß. Er kann die Packungen sogar im Betrieb vorschütteln, beim Transport wird es weiter sacken.
        Aber hier wird ja aktiv durch eine in die Verpackung mit eingeschobene Pappe mehr Inhalt vorgetäuscht und das ohne irgendeinen technischen oder sachlichen Zwang.
        Eine Polsterung kann es nichts sein, weil diese dann auf der anderen Seite fehlt.
        Es ist auch witzig, daß diese Mogelpappe genau in jedem Bereich eingepackt ist, der von dem Sichtfenster der Verpackung nicht mehr gezeigt wird.
        Auch das Argument, man nutze diese Verpackung für verschiedene Liefermengen, kann nicht gelte, da diese Verpackung mit 12 Stück bedruckt ist, also für 12er-Packs gemacht wird.
        Nein, hier will mich Philips verärmeln.

        Antwort

    2. Peter grohmüller

      14. April 2015 at 09:02

      Hallo Peter,

      danke für die Info zur Schüttelsackung. Sehr plausibel, darüber habe ich mir bisher nie Gedanken gemacht. Das war ein geätztes Eigentor meinerseits. Ich bitte hiermit Kellogg´ s hochoffiziell um Entschuldigung. Aber die Methode Mogelpackung nimmt stetig zu, und natürlich kann man Philipps in Deinem Beispiel die pure Verarsche vorwerfen, und Dein Groll mehr als berechtigt.

      Ich fühle mich beim Einkaufen zuweilen wie der dumme Tourist in Budapest bei den Hütchenspielern. Immer in der latenten Gefahr, betrogen zu werden.

      Der vermeintlich günstige Grundpreis bei Großgebinden stellt sich oft als teurer heraus, als der einer kleineren Einheit. Oder das besonders perfide Beispiel einer bekannten Großmolkerei: die altbekannte 500 Milliliter-Flasche hat plötzlich eine andere stylische Form, aber noch immer das gleiche Label und den alten Preis. Beim genauen Hinsehen enthält sie allerdings nur noch 400 Milliliter – eine krasse Abzocke. By the way boykottiere ich die Produkte dieser Großmolkerei grundsätzlich, aber als Beispiel für Respektlosigkeit gegenüber den Verbrauchern taugt deren gebaren allemal.

      Es ist schon klar, dass die Märkte in einem mörderischen Verdrängungswettbewerb sämtliche Register der Psychologie ziehen, um ihre Gewinne zu maximieren. Und der erste Kontakt des Kunden mit dem Produkt ist der visuelle – die Verpackung. Die Maxime im Kopf des Verbrauchers ist ein antrainierter Pawlowscher Reflex – groß ist mehr ist besser.

      Vielleicht sollte man diese ganzen perfiden Beispiele mal in einer Datenbank sammeln und online stellen. In den Portemonnaies der Verbraucher schlummert nämlich eine riesige Macht, die geweckt werden sollte. Es gibt Hersteller, die können ihre Produkte verpacken/abfüllen, wie sie wollen. Ich kaufe sie einfach nicht.

      Antwort

    3. Big Al

      14. April 2015 at 12:55

      Da fühle ich mich auch versackbeutelt.
      Immerhin werden an den Supermarktregalen mittlerweile „Preise pro Menge/Gramm/Liter u.ä.“ angebracht (meines Wissens nach auf ministeriellen Zwang hin, oder Verbraucherschutz?). Allerdings muss man da dann auch oft noch herumrechnen.

      Antwort

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