ServiceWüste

Fremdkörper in ALDI-Produkten

Drahtaldi

Ist ja schon interessant, welche Auswirkungen so ein gefundener Fremdkörper in einer ALDI-Ware heutzutage hat.
Vielleicht erinnert ich der eine oder andere Leser noch daran, daß ich bereits am 10.11.2008 einmal einen entsprechenden Fund in einem ALDI-Produkt hatte.

Damals hatte ich in einem Semmelknödel (Aldi Semmelknödel im Kochbeutel) beim Zubeißen auf ein rund 3 cm langes Metallstück gebissen und mir ordentlich am Gaumen weh getan.
Seinerzeit hatte ich ALDI und die Herstellerfirma Dr. Willi Knoll informiert und es gab auch ein Telefonat mit ALDI, denen ich den Gegenstand zusandte, und das obligatorische Wiedergutmachungspäckchen vom Kartoffelprodukthersteller.
Aber weiter informiert wurde ich nicht und von Seiten den Firma ALDI gab es auch die „nette Aufmerksamkeit“ die mit eine Mitarbeiterin eigentlich überbringen wollte, leider nicht.
Der Gegenstand befand sich damals in einem für ALDI gefertigten Produkt „Le Gusto“ 6 Semmelknödel in Kochbeuteln, Charge JJYKH C E Mindesthaltbarkeitsdatum 15.01.2010.

Hier nochmal zur Erinnerung das „corpus delicti“:

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drahtaldi

(Sorry für die schlechte Bildqualität, damals auf die Schnelle mit dem ersten iPhone oder so geknipst.)

Damals ist weiter gar nichts passiert, zumindest wurde das nicht kommuniziert.

Man sieht aber: Das ist alles kein Einzelfall und es betrifft mit Sicherheit auch nicht nur ALDI, sondern kann beinahe jedes Produkt und jeden Händler betreffen. Wir erinnern uns beispielsweise auch an die neulich in Wagner-American-Pizza gefundenen Metallteile.
ALDI versichert zwar in einem netten Telefonat, das ich heute noch mit einem der führenden ALDI-Herren führen durfte, daß die Betriebe wirklich supersauber und hochkontrolliert sind; aber das entbindet einfach nicht von den zwei Sprüchen:

1. „shit happens“ und
2. Wo Menschen arbeiten, passieren auch Fehler.

Bildquellen:


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    In der „Servicewüste“ navigieren wir durch die oft trockenen Landschaften des Einzelhandels, der Behörden und des Online-Shoppings, wo Kunden sich vernachlässigt oder ungerecht behandelt fühlen. Diese Rubrik beleuchtet prägnante Beispiele solcher Erfahrungen. Doch es geht nicht nur um Kritik: Wir heben auch jene Oasen hervor, wo Unternehmen sich durch außergewöhnlich guten Service abheben und beweisen, dass eine „Servicewüste“ nicht die Norm sein muss.

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    Lesezeit ca.: 2 Minuten | Tippfehler melden | Peter Wilhelm: © 23. Januar 2013 | Revision: 15. März 2015

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