Start Internet Digitale Umweltverschmutzung – epic relations – Blogger sind ein Buch mit sieben Siegeln
  • Digitale Umweltverschmutzung – epic relations – Blogger sind ein Buch mit sieben Siegeln

    epic relations will Firmen mit Bloggeradressen versorgen

    Die PR-Branche tut sich offenbar schwer, die Blogosphäre zu verstehen. Man begreift nicht, warum sich Blogger gewissen Themen zuwenden. Das gibt man offen zu und die Art und Weise, wie die PR-Abteilungen von Firmen auf die Blogger zugehen, spricht hier Bände.
    Allzu gerne würde man doch seine wichtigen Presseinformationen, Produktbeschreibungen und somit schlicht Werbung in den Blogs plazieren.

    Immer wieder erreichen die Blogger dann Mails von irgendeiner fröhlichen Jutta oder Mareike, die einem mal eben einen toll ausformulierten Text um die Ohren hauen will, den man bitteschön voller Begeisterung „in möglichst eigenen Worten“ seiner Leserschaft als redaktionellen Inhalt unterjubeln möge.
    Und genauso oft bekommt man Angebote, die einem 50-700 Euro pro veröffentlichtem Text versprechen. Man könne schreiben, über was man will, soll aber bitte jeweils in drei bis fünf Sätzen auf irgendein Produkt oder eine Dienstleistung eingehen und ein paar Links setzen.

    Alle diese Agenturen haben es einfach nicht verstanden.
    Meiner Meinung nach sollten Unternehmen, die etwas zu sagen haben, mit dem Bloggen beginnen, ihre Inhalte so lesenswert aufbereiten und ins Netz stellen, daß sich eine gewisse Leserschaft ganz von selbst finden wird. Das, angereichert mit Videos und Erfahrungsberichten, ist erfolgversprechend.

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    Doch die meisten Unternehmen tun sich ja schon bei der Selbstdarstellung im Netz sehr schwer und sehr viele Unternehmenswebseiten sehen heute noch aus, als habe sie ein Praktikant mithilfe von Data Beckers kleinem Homepagebaukasten für 300 Euro zusammengefrickelt.

    Hier wollen natürlich große Agenturen jetzt gerne in die Bresche springen und den Brückenschlag zwischen den meinungsfreien Bloggern und den umsatzorientierten Unternehmen schaffen.
    „epic relations“ nennt sich das Ganze, über das „Tante Jay“ auch schon wetterte.

    Unter diesem Link hier (na-Blog, Tochter von dpa) versucht Petra Busch zu verbergen, wie wenig Ahnung man von der Blogosphäre hat.
    Das zeigt sich auch deutlich in diesem Video hier:

    Man will also, wenn ich das richtig verstanden habe, ein Portfolio an Bloggern zusammenstellen, auf die dann die Werbenden und Pressearbeittreibenden losgelassen werden, damit sie die Kommentarfunktionen der jeweiligen Blogs fluten und die Blogger direkt kontaktieren, um ihre Produkte und Dienstleistungen, eventuell gegen Entgelt zu beschreiben.
    Tante Jay schreibt dazu:

    Das heißt: epic relations liefert Adressenlisten, epic relations liefert die Grundlagen für etwas, was in der Blogwelt als äußerst arbeitsintensiv und vor allem so lästig wie Scheiße am Schuh empfunden wird: Kommentarspam. Die meisten Blogger wollen keinen Spam in den Kommentaren, sie wollen Menschen, die sich mit ihren Blogeinträgen auseinandersetzen, weil sie interessiert sind, die ihnen Input zu ihrem Output geben, die mit ihnen streiten, kommunizieren, debattieren, kurz: Eine kleine Community, die dem Gedankenaustausch dient und der Blogger ist die Plattform dafür. Und nahezu allen Bloggern ist klar, dass man Blogs nicht wirklich monetarisieren kann, wenn man nicht zur A-Garde gehört. Das macht sie so spannend und abwechslungsreich, weil hier mit Herzblut gepostet wird und nicht mit dem spitzen, SEO-optimierten Bleistift.


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    Was diese Mikrocommunities nicht brauchen, sind Spammer und Trolle.

    Erik Hauth findet im Ringfahndung Magazin in Bezug auf epic relations auch, daß PR-ler, die immer noch staunend vor Bloggern stehen.

    Siehe auch hier: watch salon

    Epic Relations Epic Fail INJELEA Blog


    Nachschlag zu epic relations


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    1 Kommentar

    1. AlterKnacker

      9. März 2013 at 17:04

      Was PR-Agenturen bei den Bloggern suchen? Billige bzw. kostenlose Autoren und -Innen … das sind die Erfahrungen, welche ich bisher machen konnte … aber „Ohne Moos nix los“ sollte man den ‚Abzockern‘ sehr laut entgegen rufen …

      Antwort

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