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Corona: Twitter geht nicht mehr gegen Falschinformationen vor

Elon Musk ist ein bewundernswerter Visionär und ein beneidenswert geschickter Geschäftsmann. Aber immer wieder scheint es, als gebäre er sich wie ein verzogenes Kind. Albernheiten, Schnellschüsse und Großmäuligkeit pflastern seinen Weg. Die Übernahme des Nachrichtendienstes Twitter hat diesen Eindruck bei mir noch verstärkt. Dazu gehören unter anderem seine Amnestie-Ideen. Gesperrte Benutzer, darunter der Umstürzler und Jux-Präsident Donald Duck Trump, sollen wieder uneingeschränkt Zugang zum Dienst haben. Freuen wir uns also auf noch mehr gequirlte Scheiße.

Das Ärzteblatt berichtet heute tagesaktuell, dass Twitter schon seit vergangenem Mittwoch nicht mehr gegen Corona-Falschinformationen vorgeht.
2020 hatte Twitter Maßnahmen eingeführt, um die massenhafte Verbreitung von falschen und bewusst irreführenden Meldungen über das Corona-Virus und die Impfungen zu verhindern.

Wir erinnern uns, dass der damalige US-Präsident Donald Trump sogar angeregt hatte, ob man sich nicht Desinfektionsmittel injizieren könne, um die Krankheit zu bekämpfen. Durch die Regelungen wollte Twitter verhindern, dass Menschen durch solche Fehlinformationen zu unwissenschaftlichen Behandlungsmethoden greifen oder auf notwendige Schutzmaßnahmen verzichten.

Manuell und automatisch wurden in der Folge nach Angaben von Twitter über 100.000 unrichtige Beiträge entfernt und rund 11.000 Nutzerkonten gesperrt, darunter auch viele automatisierte Bots.

Musk hatte sich in der Vergangenheit schon mehrfach als Kritiker der Corona-Maßnahmen gezeigt. Als durch den Lockdown die Tesla-Produktion stockte, hatte er die Maßnahmen kritisiert und die Pandemie verharmlost.

Dabei war Elon Musk (51) selbst zweimal an Covid erkrankt.

Mit Bezug auf: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/139257/Corona-Twitter-geht-nicht-mehr-gegen-Falschinformationen-vor

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  • export-pixabay-mohamed_hassan-small: mohamed_hassan/Pixabay
Lesezeit ca.: 2 Minuten - Tippfehler melden - Peter Wilhelm 29. November 2022

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