Bakterien, Schimmel, Hefepilze – Dreck aus der Kaffeemaschine

Der Durchschnittsdeutsche trinkt 150 Liter Kaffee pro Jahr, ich trinke fast das Doppelte.
Den meisten Kaffee bereite ich in meiner Technivorm Moccamaster zu. Diese Kaffeemaschine brüht noch richtig über Filterpapier und wird jedes Mal frisch mit Wasser gefüllt, das dann auch in einem Durchgang komplett verbraucht wird.

Anders sieht das bei den vielen Kaffeevollautomaten, Pad- und Kapselmaschinen aus.
Viele von denen, so habe ich es in etlichen Büros schon gesehen, fristen nur ein Schattendasein und sind Alternativ- oder Nebenbei-Geräte.
Damit das Wasser im Tank nicht zu schnell verdunstet, sind die meisten dieser Geräte so konstruiert, daß der Tank ordentlich mit dem Gehäuse abschließt. Jedoch: Ganz dicht ist das System logischerweise nicht.
Bleibt nun das Wasser über einen längeren Zeitraum in dem Tank stehen, können sich Bakterien, Schimmel und Hefen vermehren und zu einer gesundheitlichen Belastung führen.

Erschwerend hinzu kommt noch, daß viele Geräte das Wasser nicht mehr hoch und schon gar nicht lang genug erhitzen, und so die „Keime“ nicht wirksam abgetötet werden.


Anzeige




Neben der regelmäßigen Reinigung der Zulaufsysteme zur Tasse (etwa durch Maschinenreiniger oder auch das Entkalken) gehört unabdingbar auch eine gründliche Reinigung der Wassertanks zum absoluten Muß.
Ein Tipp vom Reinigungsexperten: Gebissreinigertabletten günstig aus dem Discountmarkt reinigen auch verwinkelte und schwer zugängliche Tanks. Hinterher gut ausspülen und mehrfach mit heißem Wasser reinigen.

Außerdem sollte man Wasser nicht ewig lang im Tank stehen lassen, sondern spätestens alle paar Tage austauschen.
Der Experte: Vor dem Wiederbefüllen sollte der Tank immer mit einem Tropfen Spülmittel und viel heißem Wasser grundgereinigt werden, sonst impft man das frische Wasser mit Bakterien, die noch im Tank vorhanden sind. Das kann ein Teufelskreis sein.

Weiterführende Links:
Keime in Hotel- und Gastrogeräten
Schimmel in Vollautomaten


Anzeige




-Anzeige-

Das könnte Sie auch interessieren:



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.