Adobe ID gehackt

Adobe informiert in diesen Tagen tausende von Nutzern, daß sich Angreifer Zugriff auf das Adobe-System verschafft und möglicherweise in den Besitz von Adobe-IDs und Paßwörtern gelangt sind.
Deshalb werden die Nutzer jetzt aufgefordert, ihre Paßwörter zurückzusetzen:

adobe-warnung

Es ist übrigens sinnvoll, nach der Anforderung des Zurücksetzen-Links, ein anderes Paßwort als das vorher verwendete zu nehmen.

Bürger CERT schreibt dazu:


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STÖRENFRIEDE
1. Adobe: Daten von knapp 3 Millionen Kunden gestohlen

Kriminelle haben persönliche Daten von 2,9 Millionen Kunden des
Software-Herstellers Adobe erbeutet. Den Angreifern sei es gelungen, in
das Netzwerk des Unternehmens einzudringen und unter anderem Nutzernamen
und Passwörter sowie Kreditkartennummern inklusive Ablaufdatum zu
erbeuten, gab das Unternehmen bekannt. Darüber hinaus hätten die
Kriminellen auch den Quellcode verschiedener Adobe-Produkte kopiert,
darunter Adobe Acrobat, ColdFusion und ColdFusion Builder.
Die Passwörter der betroffenen Kunden wurden von Adobe vorsichtshalber
zurückgesetzt. Auf der deutschsprachigen
Hilfeseite [http://helpx.adobe.com/de/x-productkb/policy-pricing/customer-alert.html]
beschreibt Adobe, wie Kunden ihr Passwort ändern können. Wird das gleiche
Passwort auch bei anderen Diensten genutzt, sollte es auch dort geändert
werden. Außerdem sollten Nutzer mit Spam-Mails und Phishing-Versuchen
rechnen, da es sich bei den erbeuteten Nutzernamen um E-Mail-Adressen
handelt.
Zwar ging Adobe in einer ersten
Stellungnahme [http://blogs.adobe.com/conversations/2013/10/important-customer-security-announcement.html]
davon aus, dass die Hacker nur verschlüsselte Kreditkarteninformationen
bekommen hätten. Jedoch rief das Unternehmen seine Kunden zeitgleich dazu
auf, ihre Buchungsvorgänge genau zu überprüfen und Unregelmäßigkeiten an
ihr Kreditinstitut zu melden. Kunden, deren EC- oder Kreditkartendaten
betroffen sein könnten, würden derzeit gezielt informiert und erhielten
Informationen, wie sie sich vor einem möglichen Missbrauch ihrer Daten
schützen könnten. Auch die Kreditinstitute seien informiert worden.
Trotz des Quellcode-Diebstahls gebe es derzeit noch keine Hinweise auf
ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für Adobe Produkte, so das Unternehmen.


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