Wir sind das Netz!

Wie schön, daß sich die Welt da draußen, die Welt der TV-Zuschauer und die Welt im Internet doch so stark voneinander abheben, ja quasi gar nichts miteinander zu tun haben, beheimatet je nach Betrachtungswinkel doch die gute, alte, ordnungsdeutsche Welt da draußen den lieben Fernsehzuschauer, der bitteschön, folgt man den ZDF-Oberen, einem Schönschleimer namens Markus Lanz brav klatschend zu folgen haben, während da drin, da im bösen Internet nur Internet-Junkies hysterisch und losgelöst von jeglicher Form von Intelligenz auf dem einzigen und völlig überschätzten Paradepferd des ZDF herumtrampeln.

Lanz hat es verkackt, ganz und gar und absolut. Da hilft auch kein Schönreden, Schönfärben und Weichspülen. Zwar tut man jetzt so, als sei die Lanz’sche Fehlleistung im Interview mit Frau Wagenknecht ein einmaliger Ausrutscher und deshalb die im Web gestartete Petition gegen Lanz und für seine „Absetzung“ die Tat vorwitzig handelnder Idioten, doch wenn man das Stimmungsbild im Netz verfolgt hat, dann ist es einfach nicht von der Hand zu weisen, daß Lanz dort immer schon ein Aufreger war, ein Abklatsch und Abziehbild ohne Persönlichkeit, wie viele im Netz finden.


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Brav reihen sich zahlreiche Journalisten nun fieselschweifgleich ein, um Lanz die Stange zu halten und die bösen Übeltäter im Netz als anonymen Mob zu brandmarken.
Dabei wird nur eins übersehen:

Das Netz ist keine anonyme Masse halbgarer Idioten, sondern das Netz, das sind wir, das sind alle, das sind die meisten. Ob nun anonym, als Rumpelstilzchen08 oder mit eigenem Namen, die Menschen sagen dort ihre Meinung und das im Falle Markus Lanz sehr laut und deutlich.

Da ist es einfach eine Nummer zu billig, diese Kritik jetzt einfach als den hysterischen Aufschrei einer unwichtigen, sich selbst aber wichtig nehmenden, Masse zu betrachten.


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