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Mit Glatze ist es besser

Die Glatzen-Glorie: Warum sich Männer die Haare abrasieren und stolz eine Glatze präsentieren

Ich habe mir vor drei, vier Jahren aus einem spontanen Entschluss die Haare abrasiert. Meine Güte, was war ich im ersten Moment erschrocken, als ich mein Spiegelbild gesehen habe.
Auch meine Familie hat erst ziemlich befremdlich geschaut. An diesen Anblick mussten sie sich erst gewöhnen, ich auch.

Aber schon nach einem Tag war das Schlimmste vorüber: Irgendwie fanden es dann am Ende alle doch ganz cool.

Glatze – das klingt nach Kahlheit, nach dem Drama des Haarverlustes, nach dem Ende einer Ära von atemberaubendem Haarpracht. Aber Moment mal, warum sind so viele Männer begeistert dabei, sich die Haare abzurasieren und stolz ihre Glatze zur Schau zu stellen? Ist das ein neuer Trend oder einfach nur ein Zeichen dafür, dass die Schwerkraft auch vor dem Haupthaar nicht Halt macht?

Die Sparfuchser unter uns

Stellen wir uns vor, ein Mann geht regelmäßig zum Friseur. Jeden Monat ein Besuch, vielleicht sogar öfter. Das summiert sich nicht nur in Sachen Zeit, sondern auch finanziell. Dann kommt der Lichtblick – die Glatze. Kein Shampoo, keine teuren Friseurtermine mehr! Eine Glatze ist sozusagen die goldene Eintrittskarte in den exklusiven Club der Sparfüchse.

Mein Gesicht durch eine künstliche Intelligenz gealtert.

So meint eine KI müsse ich in 10-15 Jahren aussehen, ich könnte damit leben.

Haarpflege war gestern

Haarpflegeprodukte kosten nicht nur Geld, sondern beanspruchen auch Zeit und Raum im Badezimmer. Von Shampoo über Conditioner bis hin zu Styling-Produkten – die Glatzenträger haben all diese Sorgen nicht mehr. Sie können morgens mit einem Strahlen aufstehen, den Kopf unter die Dusche halten, und voilà, sie sind bereit für den Tag.

Der aerodynamische Vorteil

Es klingt vielleicht absurd, aber viele Männer schwören darauf: Eine Glatze sorgt für bessere Aerodynamik. Vor allem diejenigen, die regelmäßig Sport treiben, behaupten, dass der Luftwiderstand mit weniger Haaren am Kopf minimiert wird. So kann man schneller laufen, radeln oder auch einfach nur stilvoller durch den Wind gleiten.

Der ultimative Bad-Hair-Day-Killer

Ständig schlechte Haartage? Ein No-Go für die Glatzenträger. Sie lächeln milde, während andere verzweifelt versuchen, ihre widerspenstige Mähne zu bändigen. Einmal kurz den Rasierer angesetzt, und schon sind sie für immer von Bad-Hair-Days befreit. Wer braucht schon einen schlechten Haartag, wenn man einfach keinen mehr haben kann?

Die Glatzenphilosophie

Glatzen sind nicht einfach nur eine Frisur – sie sind eine Lebenseinstellung. Ein Zeichen von Selbstbewusstsein und der Bereitschaft, sich von gesellschaftlichen Schönheitsidealen zu lösen. Männer mit Glatzen strahlen oft eine gewisse Coolness aus, als hätten sie das Geheimrezept für ein entspanntes Leben gefunden. Vielleicht liegt es an der Tatsache, dass sie den Kopf nicht mehr über ihre Haare zerbrechen müssen?

Die „Ich habe es gewählt“ Mentalität

Während einige Männer Haarausfall als Schicksal betrachten, entscheiden sich die Glatzenträger bewusst für diesen Look. Sie nehmen das Schicksal in die eigenen Hände, sagen dem schwindenden Haarwuchs „Adieu“ und präsentieren ihre Glatze mit Stolz. Es ist eine Art Rebellion gegen die Vorstellung, dass Haarlosigkeit ein Makel sei.

Langsamem Absterben vorbeugen

Nicht zu vernachlässigen ist der Aspekt, dass den meisten meiner Geschlechtsgenossen sowieso der Verlust der Haarpracht blüht. Langsam aber sicher wird das immer weniger da oben und die Kahlheit breitet sich mehr und mehr aus. Dabei durchläuft man etliche, manchmal gar nicht mal so hübsch aussehende Zwischenstadien. Das alles spart man sich, indem man sich radikal für eine Glatze entscheidet.

Weshalb sich Männer für die Glatze entscheiden, mag unterschiedliche Gründe haben. Ob aus praktischen Überlegungen, um den aerodynamischen Vorteil zu nutzen oder einfach aus einer rebellischen Laune heraus – die Glatze erobert zunehmend die Köpfe und Herzen von Männern auf der ganzen Welt. Am Ende des Tages ist es vielleicht einfach nur eine Frage des Komforts oder der Faulheit.

Bildquellen

  • opa-peter: Peter Wilhelm
  • Peter: Peter Wilhelm

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Lesezeit ca.: 4 Minuten | Tippfehler melden | © Revision: 2. Februar 2024 | Peter Wilhelm 2. Februar 2024

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