Im Test: Brother P-touch P750 W – Ideale Lösung für Etiketten

Der Brother P-touch P750 W ist ein portabler Etikettendrucker, der auf laminierte Etikettenbänder druckt.
Ganz gleich ob nun für private oder berufliche Zwecke, so einen Labelprinter kann wirklich jeder gebrauchen. Und ist er erst einmal da, dann kommen erst die Ideen, was man noch alles mit Labeln versehen kann: die Gewürze in der Küche, Werkzeuge, Dosen mit Nägeln und Schrauben und natürlich Ordner, Hefter, Kabel und und und …

Beschriftungen sorgen für Ordnung und schnelles Auffinden. Dabei ist der Brother P-touch P750 W in der Lage, bis zu 24 mm breite Streifen zu bedrucken. Damit sind diese Labels auch geeignet, um Türen, Räume und Gänge in Gebäuden zu betexten oder um eigene Schilder zu kreieren.

Der nur 14 x 14 x 7 cm große Label-Drucker arbeitet drahtlos. Er wird über eine für iOS und Android kostenlos erhältliche App gesteuert oder über das Desktop-Programm P-Touch-Editor. Dabei kannst Du entweder aus zig Etikettenvorlagen etwas auswählen oder aber ganz eigene Etiketten, auch mit Deinem Logo oder Deinem Schriftzug entwerfen. Deiner Phantasie sind außer bei der Druckbandbreite keine Grenzen gesetzt.

Die Firma Brother liefert den kleinen Drucker mit Netzteil, USB-Kabel und einer Test-Schriftbandkassette aus. Viel ist aber auf dem Testband nicht drauf, schließlich soll man ja Brother-Etikettenbänder nachkaufen. Das Schriftband wird in ein Schubfach eingelegt und über ein seitliches Fenster kannst Du jederzeit kontrollieren, was für ein Band eingelegt ist. Es gibt sie nämlich in unterschiedlichen Breiten, Ausführungen und Farben. Die Bänder können jederzeit gegen ein anderes gewechselt werden.

Mit nur 4 Tasten kann das Gerät bedient werden. Sie dienen der Verbindung über WLAN oder NFC, dem Abschneiden des Bandes und dem Ein- und Ausschalten.

Es ist ganz einfach, den Drucker in Betrieb zu nehmen. Hierfür liegt auch eine Schnellstartanleitung bei. Du kannst den Drucker direkt mit einem USB-Kabel anschließen oder via WLAN ins heimische Netzwerk einbinden. Ganz auf der Höhe der Zeit ist die Verbindung mittels NFC. Ich habe mich für die WLAN-Einbindung entschieden, die über die iOS-App sehr einfach einzurichten ist.

Es heißt, der Drucker würde unter Windows auf dem Pc als externes Laufwerk angezeigt und man könne die Installation der Drucksoftware dann direkt vom Minispeicher des Druckers aus starten. Das konnte ich in Ermangelung eines Windows-Gerätes leider nicht ausprobieren.

Seine Energieversorgung stellt das Gerät entweder durch das mitgelieferten Netzteil oder mit 6 Doppel-A-Batterien sicher. Das ist zwar in Hinblick auf die Mobilität ganz nett, aber ich hätte doch schon aufladbare Akkus erwartet; das wäre zeitgemäßer.

Die Desktop-P-touch-Software startet mit der Auswahl, ob man ein vorgegebenes Layout verwenden möchte oder ob Du lieber einen eigenen Entwurf erstellen magst. Dann startet sie mit einem leeren, weissen Feld, in das Du Text oder Symbole und auch Grafiken sowie Fotos einfügen kannst. Dabei kannst Du auf Formatierungsoptionen, ähnlich einem Textverarbeitungsprogramm zurückgreifen.

Dann genügt ein klick auf den Ausdruck-Button und schon schiebt die Maschine den Etikettenstreifen heraus.


Anzeige




Was mir ganz besonders gefällt: Die P-Touch Etikettenbänder sind hinten geschlitzt, sodaß man die Schutzfolie ganz supereasy abziehen kann.

Wie gesagt, der Etikettendrucker lässt sich auch per App bedienen. Das finde ich besonders praktisch und nutze es sehr oft. Allerdings finde ich das Erstellen komplexerer Etiketten am Rechner etwas geschmeidiger. Die App heißt iPrint&Label und Du bekommst sie im jeweiligen Store Deines Smartphones. P-Touch und Handy müssen im selben WLAN sein.

Sobald Du den korrekten Druckertyp eingestellt hast, kannst Du das gewünschte Label erstellen und stellst Details wie Anzahl der Exemplare, die Schriftgrösse und Schnittoptionen ein. Die Eingabemaske der App ist der Desktop-Version sehr ähnlich, Du wirst Dich also schnell zurechtfinden.

Fazit

Der Etikettendrucker P-touch P750W von Brother ist sehr einfach zu handhaben und liefert zuverlässig hochprofessionelle Druckergebnisse. Beeindruckend ist die Haltbarkeit und Wetterbeständigkeit der Etiketten und dennoch sind sie leicht wieder ablösbar. Oft kann man abgelöste Etiketten nochmals wieder anderswo aufkleben.

Der Drucker kostet rund 120,- Euro, die erforderlichen Nachfüllkassetten mit Bändern kosten je nach Ausführung zwischen 10 und 20 Euro.

Details: Etikettendrucker von Brother, 3,5- bis 24 mm TZe-Schriftbänder, USB, WLAN, NFC, 30 mm/s Druckgeschwindigkeit, 180×360 dpi Auflösung

Transparenzerklärung:

Für diesen Test wurde uns ein Drucker PT-P750W von brother kostenlos zur Verfügung gestellt.

Bildquellen

  • brother2: Brother
  • brother1: Brother

Anzeige




-Anzeige-

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.