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Pizza vom Lieferhelden

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Pizza direkt übers Internet frisch gebacken an die Haustüre bestellen und das auch noch bargeldlos, dieser Wunsch überkam uns am Wochenende. Pizza bestellen wir ja häufiger mal und dann geht das Theater los!
Der Mensch in der Pizzeria kommt aus Indien, kann nur Chinesisch und versteht auch nicht, wenn man etwas buchstabiert. Unsere Art und Weise, Zahlen zu bilden ist ihm vollkommen fremd und aus 28 wird garantiert 82, weil er zuerst die 8 hingeschrieben hat, die wir ja bei 28 auch zuerst sagen. Will man eine Pizza mit drei Belägen und sagt Thunfisch, Oliven und Kapern, dann bekommt man garantiert Sardellen, Ei und Schinken.
Unseren Namen versteht der Mensch nie, unsere Straße hat einen noch längeren Namen.
Neulich mußte der Mann im Pizzamobil drei Mal von unterwegs bei uns anrufen, weil er die Freiherr-von-Drais-Straße nicht finden konnte, trotz Navigationssystem.

Nachher schaute ich auf seinen Lieferzettel und da stand dann Freudenreisstraße.

Dann hast Du einen Fünfziger und der Pakistani mit der grünen Schaumstoffbox grinst dich nur hilflos an, wechseln kann er jedenfalls nicht.

Das müßte doch anders und besser gehen.

Auf die Idee sind auch die Macher hinter „lieferheld.de“ gekommen. Sie haben etliche Lieferdienste unter Vertrag und haben diese schön nach Postleitzahl und Orten sortiert mitsamt Speisenkarten im Internet zusammengestellt. Da klickt man auf die Pizzeria seiner Wahl und dann auf alles was man essen und trinken mag. Bezahlt wird per PayPal, GiroPay oder direkt bar an der Haustüre.

Wir haben das am Wochenende ausprobiert und ich muß zugeben, daß wir eher skeptisch waren. Aber was soll ich sagen? Es hat alles wunderbar geklappt. Keine Diskussion mit irgendwelchen schlecht Assimilierten, keine stundenlange Warterei, weil der Fahrer die Straße falsch auf dem Zettel hat, keine Probleme mit dem Wechselgeld.

Man gibt wirklich nur seine Postleitzahl ein, sucht sich dann bei lieferheld.de eine der angebotenen Pizzerien aus und wählt dann aus deren Speiseangebot. Ein paar Klicks, dann bezahlt man per PayPal und 45 Minuten später war das Essen da.

Prima Sache, funktioniert!

(Getestet mit Pizza-Bella, Mannheim-Seckenheim)

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Es gibt übrigens auch eine iPhone-App für all diejenigen, die von unterwegs so bestellen möchten.

Bildquelle: Stihl024 / pix-elio.de


Ich habe noch einmal die wichtigsten Schlagwörter (Hashtags) dieses Artikels für Sie zusammengestellt, damit Sie sich besser orientieren können:

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ServiceWüste

In der „Servicewüste“ navigieren wir durch die oft trockenen Landschaften des Einzelhandels, der Behörden und des Online-Shoppings, wo Kunden sich vernachlässigt oder ungerecht behandelt fühlen. Diese Rubrik beleuchtet prägnante Beispiele solcher Erfahrungen. Doch es geht nicht nur um Kritik: Wir heben auch jene Oasen hervor, wo Unternehmen sich durch außergewöhnlich guten Service abheben und beweisen, dass eine „Servicewüste“ nicht die Norm sein muss.

Entdecken Sie mehr darüber, wie einige Marken es schaffen, in einer Welt voller Herausforderungen positiv aufzufallen.

Lesezeit ca.: 2 Minuten | Tippfehler melden | © Revision: 4. Februar 2014 | Peter Wilhelm 4. Februar 2014

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