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Mann, Mann, Mann…

Mann, Mann, Mann…

In unserer Straße geht es sowieso schon etwas eng zu.
Es ist eine verkehrsberuhigte Zone ohne Gehwege. Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und spielende Kinder teilen sich den Verkehrsraum gleichberechtigt.
Am Rand der Verkehrsfläche gibt es grau gefärbte Parkflächen für Autos.

Stehen die Anwohner genau auf diesen grauen Flächen, dann kommt man mit dem Auto sehr gut durch, sogar der große Müllwagen und die Kehrmaschine.

Wenn sich aber abends um 21 Uhr so ein Vollhonk mit seinem aufgeblasenen Audi so hinstellt, daß man nicht mehr daran vorbeifahren kann, dann ist das sehr ärgerlich.
Was, wenn es brennt? Was, wenn jemand einen Rettungswagen ruft?

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!


peter wilhelm autorenlesung
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  1. didi
    didi 28 September, 2015, 02:03

    Nicht zu vergessen der Bestattungswagen kommt auch nicht durch.
    In London (nähe Brick Road) habe ich mal gesehen wie sich ein Feuerwehrwagenfahrer in einer ähnlichen Situ8ation verhalten hat. Es war nur eine Mercedes S-Klasse die den Weg blockiert hat (eindeutig im Halteverbot geparkt), die andere Seite war Mauer. Ohne Rücksicht auf Verluste und ohne Anhalten fuhr der Feuerwehrmann weiter und ruinierte dem Mercedes beide Türen und die Kotflügel. Zehn Sekunden spaeter standen drei (vermutlich) Pakistanis auf der Straße und gestikulierten wie wild. Aber da war der Feuerwehrwagen schon längst weg. Ich schätze sie sind auf ihrem Schaden sitzengeblieben. Vielleicht mussten sie sogar noch eine Strafe bezahlen.
    Didi

    Antwort auf diesen Kommentar
  2. Jens
    Jens 28 September, 2015, 22:56

    auch @didi: das geht auch in D, wird allerdings eher selten gemacht, weil die Kollegen von der FW nachher grundsätzlich Mordsterror kriegen, Strafantrag etc.. wegen Sachbeschädigung.

    Wenn’s nicht zu vermeiden ist; klar, dann drückt man halt mit dem Löschfahrzeug das Andere an die Seite. Hat (mit Ausnahme des Mordsterzes, der abgeht) nur Vorteile:

    -Freie Fahrt zur Einsatzstelle
    -Spass und Fahrerschulung inclusive
    -Anzahl Idioten auf der Strasse, wenn auch nur kurzfristig: -1
    -Instandsetzung des Löschfahrzeugs auf Kosten des Fahrzeughalters (Richtig gelesen: Verursacher des Schadens zahlt, Vorsatz kann bei soetwas vorausgesetzt werden [wird aber nachher oft nicht, damit der Arme nicht pleitegeht] und somit zahlt derjenige, der einen Flucht- bzw. Rettungsweg zustellt die daraus entstehenden Kosten… Und jetzt überlegt mal, was die Mechanikerstunde bei MB neotechnuik, MAN oder SAcania kostet, von Schäden am Spezalaufbau mal ganz zu schweigen.

    Wie gesagt, die Jungs versuchen das zu vermeiden. Aber wenn die Einsatzmneldung Dringlichkeit besagt ist für die Handwerkerlösung (4 Mann – 4 Plattschüppen) keine Zeit.

    Jens

    Antwort auf diesen Kommentar

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