Ich habe mir ein tolles Gehäuse für meinen Mac-Studio gekauft. Absolut überflüssig. Der Mac Studio ist an sich schon schön genug. Aber ich finde meine Frau auch an sich schon schön genug und trotzdem macht die immer noch das eine oder andere, um noch besser auszusehen. Warum also nicht den Mac Studio auch noch etwas verschönern.
Weshalb ein zusätzliches Gehäuse?
Der Mac Studio von Apple ist, wie der Mac Mini, an sich schon eine Design-Ikone. Hier war Apple schon immer ganz weit vorne, und selbst Design-Entwicklungen, die aus damaliger Sicht als gewagt und befremdlich wirkten, gelten heute als innovativ, durchdacht oder einfach schön. Kein Wunder, dass es Leute gibt, die sich alte Apple-Rechner einfach zum Anschauen in eine Vitrine stellen.
Aber ich hatte zwei Intentionen, meinen schönen Mac Studio umzubauen, oder zu umbauen:
SSD-Einbau
Wie viele Apple-Produkte erlaubt der Mac Studio kaum Modifikationen und Erweiterungen. Trotz vorhandenem Steckplatz kann man nicht so ohne weiteres eine weitere, größere SSD einbauen. Apple handhabt das so, um seine eigenen größeren Speicherlösungen teuer an den Mann zu bringen, und man muss sich meist schon beim Kauf entscheiden. Zum anderen stellt Apple so sicher, dass nicht jedermann irgendwas von irgendwoher in die Rechner einbaut und sich so, wie bei Windows-Rechnern üblich, Probleme an Bord holt.
Mein Mac Studio hat nur 500 GB SSD-Speicherplatz. Das habe ich von Anfang an so gewählt, weil man eine zusätzliche SSD woanders viel, viel billiger bekommt.
Nun hätte ich aber gerne ein Dock oder ein Gehäuse, wo ich diese SSD (SSDs) unterbringen kann, ohne Kabelsalat und so.
Staub
Der zweite Grund war, dass ich den Mac Studio mal hochgenommen habe und erschrocken war, dass sich unten um den runden Standfuß fast 1 cm hellbrauner Staub angesammelt hatte. Eine richtig dicke Schicht.
Das ist IMHO konstruktionsbedingt. Der Rechner schwebt ja quasi einige Millimeter auf diesem Fuß und die Lüfter ziehen permanent unhörbar Luft unter den Rechner. Wie ein Staubsauger zieht er alles an.
Da ist es zwar sauber ringsherum, aber man kann sich vorstellen, wie viele Kubikmeter da im Laufe der Zeit durchgesaugt werden.
Aus diesem Grund suchte ich ursprünglich nach einem Dockingstand, in den man auch eine SSD einbauen kann, und bei dem die Lüftungsgitter des Mac Studio etwas vom Tisch weg sind.
Leider sind die meisten nur für die neuen, etwas anderen M4-Rechner von Apple geeignet.
Bei der Suche hatte ich aber dieses Alugehäuse entdeckt. Es hat zwar keinen Platz für eine SSD, löst aber mein Staubproblem und sieht sehr schön aus.
Wie gesagt, war es leider nie lieferbar und andere Alternativen sind eher für den M4 Mac Mini und passen nicht richtig.
Man gönnt sich ja sonst außer drugs, sex und rock ‚n‘ roll nix
Länger schon hatte ich also das Mac-Studio-Alu-Gehäuse von Zeera im Auge. Es war immer nicht lieferbar. Jetzt gab es mal wieder welche und ich habe zugeschlagen. Ich will nix hören wegen des Preises… Man gönnt sich doch sonst nichts.
Hier mal ein paar Bilder:



Geliefert werden 5 Teile:
- Zwei Innenschalen aus Kunststoff
- Das eigentliche Gehäuse
- Der Deckel
- Ein Klebepad aus Kühlpaste
Der frisch gesäuberte Mac wird in die beiden Kunststoffschalen eingebettet. Sie dienen dem Schutz des Rechners vor Kratzern usw.
Dann wird dieses Sandwich in das Gehäuse geschoben, nachdem man unten auf dem Boden das Kühlpasteklebepad angebracht hat. Es soll Wärme vom Mac-Studio-Gehäuse an das neue Gehäuse übertragen/ableiten.
Mir gefällt das neue Gehäuse richtig gut. Es erinnert mich ein wenig an meinen geliebten Mac Pro:

Ich würde den Mac Pro ja heute noch benutzen, wenn er noch mit den neuen Anforderungen zurechtkäme. Aber er wird wahnsinnig laut, da damals die Kerne, die Grafikkarte und alles andere noch anders angesprochen wurden. Mit den neueren Betriebssystemen kommt er nicht mehr klar, obwohl er unglaublich viel Speicher und riesige Platten hat. Aber der Stromverbrauch…!
Einziger Nachteil des neuen Gehäuses, und ich verstehe beim besten Willen nicht, wie man so etwas designen kann: Der Deckel oben ist nur aufgelegt. Ich weiß nicht, was das soll. An den Henkeln kann man den Rechnern jedenfalls nicht hochheben oder herumtragen. Ich habe mir schon das Werkzeug zurechtgelegt, um zwei kleine Bohrlöcher zu setzen und Gewinde zu schneiden. Dann kommen zwei kleine Schrauben rein und fertig.
Geschuldet ist diese Designentscheidung wohl dem vorwiegend amerikanischen Absatzmarkt. Da muss alles möglichst werkzeuglos und einfach gehen.
Auf der anderen Seite: Es ist ein Gehäuse für die Show auf dem Schreibtisch, da braucht man eigentlich keine Tragehenkel.
Ach ja, ich habe wegen des neuen Gehäuses noch ein Thema mit einem Verlängerungskabel und USB-C-Anschlüssen, darüber berichte ich in einem der folgenden Artikel.
Bildquellen:
- mac_pro: Apple
- zeera1: Peter Wilhelm
- zeera3: Peter Wilhelm


















Find ich ne Interessante Idee, fand auch damals den 19“ Mac Pro klasse, und auch den 19“ HDD Frame dazu,… auch die Mac Mini und Time Capsule Adaptionen auf 19“ fand ich sexy… leider alles immer noch unverhältnismäßig teuer…
Würde mich auch über ne Neuauflage vom Apple Cube freuen, wobei der Studio vom Konzept zumindest nah dran ist…
Der Hauptgrund war zunächst, dass ich den Mac Studio mal hochgenommen habe und erschrocken war, dass sich unten um den runden Standfuß fast 1 cm hellbrauner Staub angesammelt hatte. Eine richtig dicke Schicht.
Das ist IMHO konstruktionsbedingt. Der Rechner schwebt ja quasi einige Millimeter auf diesem Fuß und die Lüfter ziehen permanent unhörbar Luft unter den Rechner. Da ist es zwar sauber ringsherum, aber man kann sich vorstellen, wie viele Kubikmeter da im Laufe der Zeit durchgesaugt werden.
Deshalb suchte ich ursprünglich nach einem Dockingstand, in den man auch eine SSD einbauen kann. Und bei der Suche hatte ich dieses Alugehäuse entdeckt.
Wie gesagt, war es leider nie lieferbar und andere Alternativen sind eher für den M4 Mac Mini und passen nicht richtig.
Ich find es jetzt richtig schön und freue mich jedes Mal, wenn ich hingucke.
Und darauf kommt es doch an, ein bisschen Freude zu haben.
Dann ist das ja ideal, Form follows Function, eine echte Verbesserung 🙂
Ich bin da mit MacBooks und iMacs von dem Problem unberührt… und letztlich muss man ja sagen das man einen nicht unbeträchtlichen Teil beim Mac für die Freude am Produkt ausgibt. Günstiger kann gefühlt jeder, qualitativ hochwertig können auch ein paar… aber MacOS kann halt keiner.
Das isses doch.
Ich kann es nicht mehr hören, wenn Leute, die Apple nicht kennen, nicht mögen oder sich nicht leisten wollen, die Produkte schlechtreden. Ich mag auch die Tests über Apple-Produkte nicht mehr lesen, die von seit Jahrzehnten überzeugten Win-Nutzern verfasst wurden.
Ich zahle mehr für einen Rechner und bekomme dann aber auch genau das dafür: Einen Rechner.
Andere kaufen sich eine aus frei verfügbaren Massenkomponenten zusammengestoppelte Hardware unbekannter Genese, die auf irgendeine Weise sich miteinander vertragen soll, was eine Software steuern soll, die dafür gemacht wurde, möglichst auf allen Rechnern dieser Welt zu laufen.
Wenn irgendwo auf der Welt irgendeine Rechnerart mit irgendeiner Hardware damit nicht klarkommt, werden alle anderen Rechner weltweit mit einem Update, einer Warnung oder einem Bluescreen belohnt, irgendwie.
Mein Computer funktioniert einfach. Wer es gewohnt ist, tagtäglich die Wartungsarbeiten an einem Win-Rechner durchführen zu müssen, ist manchmal sogar von einem Mac enttäuscht, weil man da nix machen muss/kann/soll.
Einen iMac habe ich auch noch herumstehen. Ein geniales Gerät.
Mit dem Vorgänger, einem dieser transluszenten Bildschirm-iMacs hat es bei mir ja begonnen.
Ich wollte Videos von meiner neuen digitalen Sony-Kamera schneiden.
Im Mediamarkt hatte mir der Verkäufer Geräte im Wert von fast 4.000 DM in den Warenkorb gelegt. Dann meinte er: Oder ein iMac von Apple für 1.799 Mark, der hat das alles schon drin, inlusive Schnittprogramm.
Was das „warten“ angeht, die Erfahrung macht in den ersten Wochen jeder Macuser… plötzlich hat man viel mehr Zeit, zumindest damals, man muss nichts optimieren, keine Pflege betreiben, keine Fehler beheben… läuft halt.
Was mir heute noch auf der Arbeit passiert, das ich meinen Laptop nie neustarte und schon immer genervt bin wenn ein Update das will. Beim Mac funktionieren schon seit ewigkeiten die Standby Modi wie sie sollen, was bei Windows mit zusammengestellter Hardware der totale Krampf war. Sowas spart auch einfach Zeit. Ich will nicht für den PC arbeiten, er soll für mich arbeiten.
Ich mach den Rechner sowieso nur aus, wenn Apple mich dazu zwingt 🙂
Und noch was: Es hat kein halbes Jahr gedauert, bis ich bei Windows raus war. Und zwar raus in dem Sinne, dass ich nicht mehr klar kam, wenn mich jemand gefragt hat, ob ich seine Windows-Maschine mal eben neu konfigurieren kann, weil irgendein Fehler das Ding lahmgelegt hatte.
Ich habe Ewigkeiten Win-Rechner geschraubt und verkauft. Aber einmal Linux oder MacOS (zwischendurch Windows-Verweigerung mit OS/2) und du bist einfach weg davon und willst es auch nicht mehr.
Zum Kotzen! Apple-Fanboys unter sich.
Lachhaft! Wer überteuerte Hardware kauft, mit einer Software die proprietär einen an einen amerikanischen Multikonzern bindet und alle Daten an Musk und Trump sendet, der ist doch selbst in Schuld.
Für ein viertel vom Geld kriegt ihr bessere Hardware, flexible Software und richtig gute Communitiy-Unterstützung.