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    Data is the New Oil!
    Unsere Daten werden immer wichtiger und vor allem auch immer wertvoller. Dabei wissen viele Menschen nicht einmal genau, wann, wie und wo ihre Daten gespeichert und übermittelt werden und wo sie unbeabsichtigt einen digitalen Fußabdruck hinterlassen.

    Das ist quasi so, als würde man Geld auf der Straße liegen lassen. Wenn sich dann die Ölscheiche der digitalen Welt die Hände reiben, ist das noch vergleichsweise harmlos. Denn mit gestohlenen Daten können Menschen mit viel krimineller Energie auch einen Identitätsdiebstahl begehen – deswegen gilt auf jeden Fall: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

    Datenkraken unterwegs

    Der erste Schritt besteht darin, bewusster mit den eigenen Daten umzugehen und nur dann relevante Informationen preiszugeben, wenn es wirklich unumgänglich ist. Das beste Beispiel ist die Online-Shoppingtour. Informationen darüber, was wir kaufen, wohin wir reisen und in welchem Hotel wir übernachten, sind für den Handel und die Tourismusbranche natürlich sehr interessant. Will man die Speicherung seiner Konsum- und Reisegewohnheiten vermeiden, muss man die richtige Zahlungsart wählen: Statt Kreditkarten- und Bankdaten zu hinterlassen, ist es besser, per Rechnung oder Vorkasse zu zahlen. Auch Rabattkarten sind ein klassisches Tool der Datensammler und sollten aus diesem Grund besser zuhause bleiben. Meist bringen sie dem Anbieter mehr als Ihnen. Denn jedes Mal, wenn Sie Ihre Karte zücken, werden auf ihr wertvolle Informationen zu Ihrem Kaufverhalten gespeichert. Nicht anders ist es bei den meisten Schnäppchen-Apps.

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    Kommunikation verschlüsseln

    Der Mythos vom kleinen Mann im Telefonhörer, der vertrauliche Gespräche belauscht, hält sich erstaunlich hartnäckig. Die eigene Kommunikation zu verschlüsseln, ist deshalb für viele Menschen ein wichtiges Thema, auch für solche, die sonst eher lax mit ihren Daten umgehen. Die entsprechenden Mittel hierfür sind relativ simpel: E-Mails und online übermittelte Daten kann man verschlüsseln. Dafür gibt es unter anderem das Konzept der DE-Mail, das von Anbietern wie 1&1 auch für Normalverbraucher angeboten wird. Neben einer sicheren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beinhaltet die De-Mail auch den gesetzlich abgesicherten Versand und Empfang, sodass im Streitfall die Mail als rechtswirksamer Nachweis gilt. Ebenso kann man über verschlüsselte Chats kommunizieren und verschlüsselte Internettelefonie nutzen.


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    Doch nicht nur die Kommunikation sollte verschlüsselt werden, sondern auch die dafür verwendeten Geräte. Wird ein Laptop, Tablet oder Smartphone gestohlen, hat der Dieb Zugriff auf alle Daten und Dokumente. Eine Verschlüsselung der kompletten Festplatte hilft. Ebenso sollte man mit externen Festplatten und USB-Sticks verfahren. Grundsätzlich sollte man Daten richtig löschen. Denn überschreibt man sie lediglich, ist es selbst für Laien ein Einfaches, die vermeintlich gelöschten Daten wiederherzustellen.

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    Bildrechte: Flickr Security GotCredit CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten


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    2 Kommentare

    1. Simon

      8. Dezember 2015 at 08:19

      Ich würde De-Mail aus der Liste schleunigst entfernen. Der Dienst hat eben keine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sondern nur Client2Server. Auf dem Server können die Mails entschlüsselt und vom Diensteanbieter gelesen werden. Dieses Verfahren wird seit Jahren vom CCC und dem FoeBud kritisiert, was dafür gesorgt hat, dass der Gesetzgeber das Verfahren per Gesetz de jure als sicher definiert hat, obwohl es das einfach nicht ist.
      Wenn man eine offene Haustür per Gesetz als abgeschlossen definiert, hält das ja auch keine Einbrecher auf.

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