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Alternativen zur Amazon Visa Kreditkarte – Was du wissen solltest

Bild einer VISA-Kreditkarte

Die Ära der Amazon Visa Kreditkarten neigt sich dem Ende zu, da die Partnerschaft zwischen Amazon und der Landesbank Berlin (LBB) ausläuft.

Dies bedeutet, dass die Amazon Visa Karte nicht mehr auf dem Markt verfügbar sein wird. Betroffene stehen nun vor der Herausforderung, alternative Kreditkartenoptionen in Betracht zu ziehen. Hier erfährst du, welche Möglichkeiten sich bieten und worauf du bei diesem Übergang achten solltest.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Die Zusammenarbeit zwischen Amazon und der LBB endet, und damit verschwindet auch die Amazon Visa Karte vom Markt.
  • Betroffene haben die Möglichkeit, auf die Visa Card Extra der Berliner Sparkasse umzusteigen, auch wenn diese nicht die besten Konditionen bietet.
  • Amazon plant bereits einen Nachfolger für die Visa Kreditkarte.
  • Was bedeutet der Übergang zu einer neuen Kreditkarte?

    Die Inhaber der betroffenen Kreditkarten werden derzeit von der LBB über die bevorstehende Schließung ihrer Konten informiert. Seit dem 30. September 2023 ist die Amazon Visa Karte nicht mehr verfügbar. Die LBB schlägt als Ersatz die Umstellung auf die Visa Card Extra vor, die von der Berliner Sparkasse ausgegeben wird und keine Verbindung zu Amazon aufweist. Amazon selbst arbeitet bereits an einem Nachfolgemodell.

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    Wie erfolgt der Übergang zur neuen Kreditkarte?

    Wenn die Entscheidung für die Visa Card Extra der Berliner Sparkasse getroffen wird, bleiben die bestehenden Amazon-Kreditkarten bis zum 26. März 2024 aktiv. Ab dem 27. März 2024 werden die neuen Karten gültig. Beachte, dass ein automatischer Wechsel nicht vorgesehen ist. Kunden müssen die neuen Vertragsbedingungen bis spätestens 27. September 2023 selbstständig anfordern und die erhaltenen Unterlagen unterschrieben per Post zurücksenden.

    Für diejenigen, die bis zum 15. November 2023 die Vertragsunterlagen angefordert, aber nicht zurückgeschickt haben, wird die Amazon-Kreditkarte zum 30. November 2023 gekündigt. Partnerkarten, die zusätzlich zur Amazon-Kreditkarte existierten, werden gemäß den FAQs von Amazon zum Kreditkartenende ebenfalls beendet. Das neue Kartenangebot der LBB, das nicht mit Amazon in Verbindung steht, umfasst keine Partnerkarten.

    Was gilt es bei der neuen Alternative zu beachten?

    Für Interessierte an der neuen LBB-Kreditkarte ist wichtig zu wissen, dass es sich um ein reines Teilzahlungskonto handelt. Bei Inanspruchnahme eines Kredits wird lediglich eine festlegbare Rate zum Abrechnungstag vom Girokonto abgebucht. Ist diese Rate nicht ausreichend, müssen entweder zusätzliche Zahlungen auf das Konto vorgenommen oder ein Sollzins von derzeit 18,41 Prozent in Kauf genommen werden.

    Bonuspunkte und Guthaben – was passiert damit?

    Die mit den Karten gesammelten Bonuspunkte müssen bis zum jeweiligen Ablauftermin der Karte eingelöst werden, um ein Verfallen zu verhindern. Jegliches Euro-Guthaben auf dem Kartenkonto wird zum Schluss auf das Girokonto überwiesen.

    Wie geht es mit der Amazon Visa Karte weiter?

    Amazon arbeitet gegenwärtig an einem neuen Kreditkartenprodukt. Details zu diesem Nachfolgemodell stehen jedoch noch aus.

    Was passiert, wenn die neuen Vertragsunterlagen nicht fristgerecht zurückgeschickt werden?

    Kunden, die bis zum Stichtag, dem 15. November 2023, die Vertragsunterlagen angefordert, aber nicht zurückgeschickt haben, müssen damit rechnen, dass ihre Amazon-Kreditkarte bereits zum 30. November 2023 gekündigt wird. Partnerkarten werden ebenfalls ihre Gültigkeit verlieren, da das neue Kartenangebot der LBB keine Partnerkarten einschließt.

    Bildquellen:
    • visa-957187_1280-pixabay: Bild von profivideos auf Pixabay


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    Lesezeit ca.: 4 Minuten | Tippfehler melden | Peter Wilhelm: © 6. Dezember 2023

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