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Pagani Design oder San Martin? Warum die günstige Hommage die teurere schlägt

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Pagani Design oder San Martin? YouTube und in diversen Foren werden die Hommage-Uhren von San Martin hochgelobt und hochgejubelt. Die wesentlich günstigeren Uhren des Hommage-Herstellers Pagani-Design hingegen werden oft als einen Hauch weniger gut beschrieben.

Ich komme beim direkten Vergleich zum gegenteiligen Ergebnis:

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Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin nicht sprachlos, aber ich muss dreimal überlegen, wie ich das alles formuliere.

Also: Ich habe es getan. Ich habe mir jetzt auch noch die Hommage der Rolex Submariner Date in Grün von San Martin gekauft.
Vor einigen Wochen hatte ich bereits die Version von Pagani Design bestellt und bin von dieser Uhr richtig begeistert.

Überall im Netz, vor allem bei den vielen Uhrenvergleichen auf YouTube, werden die Hommage-Uhren verschiedener Hersteller haargenau verglichen. Und immer kommen die Contentcreatoren zu dem übereinstimmenden Ergebnis, dass San Martin eine erheblich bessere Qualität liefert als Pagani Design.

Immerhin kostet die grüne Submariner bei San Martin 249 Euro, während die Hommage von Pagani Design derzeit bei ΑΜΑΖΟΝ 149,- Euro kostet. Auf der Pagani-Seite ist sie heute, kurz vor Ostern, für 89 US-$ (77 Euro) zu haben. Grob gesagt: Je nach Bezugsquelle kostet die Pagani nur die Hälfte bis nur ein Drittel dessen, was die San Martin kostet.

Klar, für den höheren Preis darf man natürlich auch etwas mehr erwarten. Es ist ja sowieso unglaublich, welche Qualität die chinesischen Hersteller in diesem Bereich abliefern.

Die grüne Submariner Date mit grüner Lünette und grünem Ziffernblatt wird landläufig auch Hulk genannt, in Anlehnung an das grüne Marvelwesen.
Ich mag die Farbe Grün und wollte schon immer eine solche Uhr haben. Im Original unerschwinglich, aber als Hommage gerade noch in meinem Budget.

Ja, und weil mir die Hulk von Pagani Design so richtig gut gefallen hat, habe ich zwei, drei Wochen mit mir gerungen und dann auch noch die Version von San Martin bestellt.

Pagani Design oder San Martin?

Ich wollte es unbedingt wissen:

  1. Um wie viel ist die San Martin Uhr besser als die von Pagani Design?
  2. Welche Unterschiede gibt es ganz genau?
  3. Ist der höhere Preis der San Martin gerechtfertigt?
  4. Bejubeln die Influencer San Martin aus Überzeugung oder um uns zu beeinflussen?
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Hier beide Uhren nebeneinander. Was zuerst auffällt: Die Pagani ist 3 mm größer

Die Uhrwerke machen schon einen Unterschied

Die beiden Uhren haben verschiedene Uhrwerke aus unterschiedlichen Klassen. Die San Martin kommt mit dem luxuriöseren PT5000-Kaliber daher und die Pagani-Design hat das robuste Seiko NH35A.

NH35A: Die bessere Wahl, wenn Du einfach eine Uhr willst, die immer läuft.

Seiko NH35A – der robuste Arbeitstier-Typ

  • Frequenz: 21.600 Halbschwingungen (3 Hz)
  • Ganggenauigkeit: ca. -20 bis +40 Sek./Tag
  • Gangreserve: ca. 41 Stunden
  • Charakter: extrem zuverlässig, langlebig
  • Wartung: einfach, günstig, überall verfügbar

Das NH35 ist ein klassisches „Arbeitstier“. Nicht besonders elegant, aber läuft – oft jahrelang ohne Probleme. 

PT5000: Die bessere Wahl, wenn Du mehr Präzision und ein „feineres“ Laufgefühl möchtest.

Oder anders gesagt:
PT5000 – der präzisere Feingeist

  • Frequenz: 28.800 Halbschwingungen (4 Hz)
  • Ganggenauigkeit: oft deutlich besser regulierbar
  • Gangreserve: ca. 38–42 Stunden
  • Basis: ETA 2824-2 Klon
  • Charakter: feiner, moderner, „luxusähnlicher“

Durch die höhere Frequenz wirkt der Sekundenzeiger deutlich fließender und die Genauigkeit ist oft besser. 

Der NH35 ist ein Diesel – unkaputtbar.
Der PT5000 ist eher ein Benziner – läuft schöner, braucht aber auf lange Sicht mehr Aufmerksamkeit.

Zwischenfazit

Im Alltag spielt der Unterschied zwischen beiden Kalibern eine deutlich geringere Rolle, als viele glauben. Der Nutzer bemerkt ihn allenfalls dann, wenn er den Sekundenzeiger bewusst und sehr genau beobachtet. Der Unterschied zwischen 3 und 4 Hz ist mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar. Im praktischen Einsatz erledigen beide Werke ihre Aufgabe zuverlässig und präzise.

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Die Pagani hat einen schönen Glasboden, die San Martin nicht

Das Armband

Die Armbänder beider Uhren sind schwer, die einzelnen Glieder verschraubt. Die Verarbeitung ist bei beiden gleich gut und sauber. Jedoch liefert Pagani Design ein 22 cm langes Armband, während bei San Martin ein zu kurzes mit nur 19 cm angebracht ist. Mir ist die Uhr einen Hauch zu eng. Ein Ersatzglied liegt nicht bei, die Mikroverstellung an der Schließe gibt auch keinen Spielraum mehr her.

Auf der San Martin-Webseite könnte ich eventuell ein ganzes Armband für rund 89 Euro nachbestellen, einzelne Glieder finde ich leider nicht. Eins bräuchte ich aber noch, um die Uhr bequem tragen zu können.

Die 3 mm Größenunterschied finden sich auch beim Abstand von Bandanstoß zu Bandanstoß wieder (49 zu 52 mm). Vielleicht würden diese 3 mm mehr sich auch auf den Komfort des Armbandes bei der San Martin auswirken.

Die Schließe ist bei beiden Uhren robust. Bei der San Martin haben wir es mit zwei guten seitlichen Drückern zu tun, bei Pagani Design ist es ein etwas hakeliger Überwurf. Hier punktet San Martin.

Gehäuse

Ich erkenne keinen nennenswerten Unterschied. Polierungen und Bürstungen sind identisch, finde ich. Der Bandanstoß ist bei der Pagani-Uhr etwas weniger wackelig. Aber das ist Jammern auf ganz hohem Niveau: Beide Armbänder inkl. Bandanstöße sind für mich perfekt.

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Da müsste man schon mit dem Mikroskop ran, um Unterschiede zu finden

Das Pagani-Submariner-Hommage-Modell hat 43 mm Gehäusedurchmesser, die Submariner-Variante von San Martin bringt es auf 40 mm.
Am Handgelenk schmeichelt sich die San Martin damit sehr gut an den Arm. Die Pagani-Variante ist schön groß. Im Grunde ist das Geschmackssache, mir gefällt beides und mir steht auch beides.

Es ist ja für den täglichen Gebrauch ein absolut überflüssiges Gimmick: Der Glasboden.
Aber die Pagani Design-Uhr hat einen, und ermöglicht einen Blick auf das sauber verarbeitete Seiko-Uhrwerk.
Die San Martin hat nur einen normalen Edelstahlboden. Kein Beinbruch, aber ein kleines Detail, das mir auffällt.

Zum Thema Gehäuse gehört vielleicht auch die Wasserdichtigkeit. Die Pagani ist für 100 m zertifiziert, die San Martin für 200 m. Das bedeutet, wie wir wissen, nicht, dass die Uhren so tief zum Tauchen mitgenommen werden können. Die San Martin ist wasserdichter, aber das spielt für mich keine Rolle. Ich tauche nicht und ziehe solche Uhren auch nicht im Schwimmbad oder der Badewanne an.
Kurzfristiges Nasswerden beim Händewaschen und einen Regenschauer überleben beide locker. Vorausgesetzt ist aber, dass die Schraubkrone auch gut verschraubt ist. Beide Uhren haben eine.

Ziffernblatt

Das ist das Gesicht einer Uhr. Auf das Ziffernblatt kommt es an.
Ginge es mir nur ums Grün, läge vielleicht die San Martin vorne, weil sie ein schönes Dunkelgrün hat. Aber die Paganiuhr hat eben den tollen Sunburst-Effekt.
Der ist nicht leicht herzustellen. Er zeigt sich, indem es schöne strahlenförmige Reflektionen auf dem Ziffernblatt gibt. Das wirkt sehr edel.

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Links Pagani mit Sunburst, rechts San Martin ohne wahrnehmbaren Effekt.

Ich habe die beiden Uhren so sorgfältig wie möglich fotografiert und die beiden Bilder dann nebeneinandergestellt.
Du siehst es ganz genau: Die Submariner-Hommage von Pagani-Design hat einen wunderschönen Sunburst-Effekt. Bei der San Martin sehe ich nur einen dunkelgrünen, monotonen Hintergrund.

Die Indizes sind bei beiden Uhren sehr schön und sauber gemacht. Bei der San Martin drängen sie sich aufgrund der kleineren Ziffernblattgröße etwas mehr zusammen. Die Zeiger sind bei beiden Uhren absolut einwandfrei und tun sich nix.

San Martin druckt nur sein Logo ab, Pagani Design schreibt noch den vollen Markennamen drunter. Bei neueren Uhren lassen sie das inzwischen auch schon mal weg, eine kluge Entscheidung.

Die Leuchtmasse leuchtet bei beiden Uhren blau, die von San Martin leuchtet etwas länger. Wir wissen aber, dass das Nachleuchten bei allen Uhren heutzutage nur wenige Minuten anhält. Früher, als noch gefährlichere Stoffe zum Leuchten gebracht wurden, war es tatsächlich mal möglich, nachts auf die Uhr zu schauen, und wenigstens einen schwachen Schein wahrzunehmen. Heute leuchten Zeiger und Indizes nur noch drei bis fünf Minuten, wenn überhaupt.

Hier muss ich nochmal in einem Nachtrag nachhaken: Ich habe mich bis dahin über den schwachen Sunburst-Effekt nur sehr zurückhaltend geäußert, weil ich mir nicht mehr 100 %-ig sicher war, ob die Uhr einen haben sollte, oder ob ich nur wegen der grünen Farbe steilgegangen bin.
Aber tatsächlich: Sowohl auf der Verpackung, als auch auf der Rechnung wird SUNBURST angegeben.

Wie ich schon schrieb, ist dieser Effekt nicht ganz einfach herzustellen. Man muss das schon können und sehr viel Sorgfalt anwenden, um das perfekt hinzubekommen. Im Wesentlichen ist es ein Bürsten/Schleifen der Ziffernblattoberfläche. Wird das richtig gemacht, ergibt sich ein Effekt, wie man ihn in etwa auch von CDs kennt: Es zeigen sich Strahlen, die je nach Lichteinfall wie Strahlen aussehen, die von der Mitte ausgehen.

Bei der Pagani ist dieser Sunburst-Effekt deutlich sichtbar und in genau dem Maße vorhanden, dass er nicht nervend oder störend wirkt.
Bei der San Martin sehe ich ihn einfach nicht. Je nachdem, wie ich die Uhr halte, meine ich manchmal, den Suburst zu sehen, dann aber wieder nicht. Das ist unzureichend und nicht richtig so.

Ganggenauigkeit

Bei der San Martin lag ein Zeitwaagen-Protokoll bei, allerdings mit chinesischer Textung. Wenn ich mal die Möglichkeit habe, werde ich die Uhren korrekt messen und die Ergebnisse hier nachtragen.
Bis jetzt laufen sie einfach exakt gleich gut.

Das Aufziehen und Einstellen ist bei beiden Uhren auch in etwa gleich. Die Pagani-Uhr rauscht etwas schöner beim Aufziehen mit der Krone, aber das ist marginal und auch wieder Geschmackssache.
Beide Uhren sind klassische Dreihänder, also Uhren mit drei Zeigern auf einer Achse. Nach dem Lösen der Krone wird in Raststellung 1 aufgezogen, in Stellung 2 das Datum eingestellt und in Rastung 3 die Uhrzeit justiert. Das kennt man, nichts Besonderes. Alles funktioniert, wie es soll, bei beiden Uhren.

Die Lünette

Die drehbare Lünette soll ja beim Vorbildmodell Tauchern das genaue Ablesen der bereits unter Wasser verbrachten Zeit ermöglichen. Damit es hier nicht zu Unfällen kommt, darf die Lünette nur in einer Richtung drehbar sein und sie darf sich auch nicht zu leicht drehen.

Die Lünette der Pagani-Design-Submariner hat 120 Rastungen und läuft wie ein Uhrwerk. Das rastet so schön von Klick zu Klick, dass ich mich dabei ertappe, manchmal aus purer Freude daran zu drehen.
Die Lünette der San-Martin-Replik hat auch 120 Klicks aber rattert mehr und läuft nicht so geschmeidig. Das erstaunt mich sehr. Denn gerade in diesem Punkt geraten Internet-Influencer meist ins Schwärmen. Kann ich so nicht nachvollziehen und bestätigen. Aber das ist Mechanik, und vielleicht spielt sich das noch ein.

Lieferumfang

Die Pagani kommt in der typischen Pagani-Präsentationsschachtel mit Magnetverschluss. Es sind die Unterlagen und ein kleiner Schraubenzieher dabei.
Die San Martin kommt in einem tonnenartigen Kunstlederetui mit Reißverschluss. Sehr schick! Allein dafür will San Martin im Shop 35 Euro.

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Die runde Uhrenbox macht was her.

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Mitgeliefert wurden bei San Martin zwei kleine Werkzeuge zum Armbandwechsel, eine Bedienungsanleitung und ein chinesisches Messprotokoll.

Bei Pagani ist die genannte Präsentationsbox aus Karton dabei, man kann aber für nur 17,95 Euro eine luxuriöse Lederbox im klassischen Design dazubestellen.

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Fazit: Pagani Design oder San Martin?

Hier noch einmal die Fragen, die ich mir eingangs gestellt habe und meine Antworten darauf:

  1. Um wie viel ist die San Martin Uhr besser als die von Pagani Design?

    Die Uhr von San Martin ist eine ordentliche und sehr sauber verarbeitete Hommage-Uhr. Was mir nicht gefällt:

    • Das Armband ist einfach zu kurz und ein Ersatzglied liegt nicht bei.
    • Die Lünette dreht sich nur etwas knarzig.
    • Kein Glasboden.
    • Das Ziffernblatt hat wenn überhaupt nur einen kaum wahrnehmbaren Sunburst-Effekt.

    Was mir gut gefällt: Das Uhrwerk PT5000 ist eindeutig das bessere. Die Schließe ist etwas schöner als bei der Pagani.

  2. Welche Unterschiede gibt es ganz genau?

    Die Unterschiede ergeben sich aus dem bisher Gesagten. Die Pagani ist etwas größer, hat das deutlich schönere Ziffernblatt und die befriedigendere Lünette.

  3. Ist der höhere Preis der San Martin gerechtfertigt?

    Nein, auf gar keinen Fall. Ich bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Die San Martin ist zweimal bis dreimal so teuer. Dafür bietet sie nicht mehr als die günstigere Pagani. Allenfalls das Uhrwerk könnte man hier anführen. Aber da die Pagani ebenfalls ein ordentliches Seiko-Uhrwerk hat, fällt das nicht ins Gewicht.
    Vielleicht kommen andere Uhrenliebhaber zu einem anderen Ergebnis. Vielleicht sieht man mehr positive Punkte bei der San Martin, wenn man mehr Ahnung davon hat und mit Uhrmacherlupen hinschaut. Aber ich möchte eine ehrliche Bewertung von einem Jedermann für jedermann abgeben und keine Uhrmacher-Expertise.

  4. Bejubeln die Influencer San Martin aus Überzeugung oder um uns zu beeinflussen?

    Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich die falschen Uhren miteinander verglichen. Möglicherweise sind bei anderen Modellen die Unterschiede gravierender und der Zeiger schlägt dann in Richtung San Martin aus. Mir fällt auf, dass viele Influencer fast wortgleiche Werbebotschaften in die Welt jubeln.

  5. Was mache ich jetzt?

    Ich schicke die San Martin wieder zurück. Ich hoffe, dass der deutsche Händler keine Schwierigkeiten macht. Ich berichte darüber.
    Lieber hätte ich mein Geld zurück. Davon könnte ich mir zwei bis drei Pagani-Uhren kaufen und hätte mehr davon.

    Bitte: Ich bin kein Uhrmacher. Ich bin ein Hobby-Sammler. Deshalb geht es um meine persönlichen Eindrücke und nicht um eine fachliche Spezialbewertung.
    Wenn Du aber mich fragst: „Pagani Design oder San Martin?“ dann würde ich derzeit eindeutig Pagani sagen.
    Selbst, wenn es hier und da Modelle von San Martin geben mag, die besser sind, so habe ich mir jetzt genau anschauen können, was beide Hersteller abliefern. Und da muss ich einfach sagen, dass Pagani-Design eine so tolle Qualität abliefert, mehr brauche ich gar nicht. Mehr Geld muss ich nicht ausgeben.

    https://www.paganidesignwatch.com/de/pagani-design-pd-1668
    https://san-martin.de/shop/san-martin-sn0017-g-d/
    https://dreibeinblog.de/uhrengeschichten-die-pagani-1752-und-das-kurze-armband/

    Hinweis:

    Ich habe mir beim Fotografieren Mühe gegeben. Aber es ist nicht ganz einfach, die Farben gut wiederzugeben. Die San Martin sieht auf manchen Bildern so aus, als hätte sie ein fast schwarzes Ziffernblatt. Es ist in Wirklichkeit schön, kräftig dunkelgrün.
    Beim Fotografieren des Sunburst-Effektes der Pagani-Uhr habe ich extra schräg geknipst, damit meine Bürobeleuchtung den Effekt überhaupt erzeugt. In Wirklichkeit ist der Effekt schön dezent.

    Rücknahme durch San Martin Deutschland

    Wie gesagt habe ich mich entschieden, die Uhr zurückzusenden. Um sie nur der Vollständigkeit in meiner kleinen Jedermann-Sammlung zu behalten, ist sie mir zu teuer.
    Die Rücknahme gestaltet sich zunächst sehr einfach, auf der Webseite von San Martin Deutschland gibt es ein einfach auszufüllendes Formular. Das habe ich heute am 3.4.2026 ausgefüllt.
    Jetzt ist Ostern, da wird erst mal nichts passieren.

    San Martin Deutschland legt ein Kärtchen bei, auf dem steht: "Bitte belasse die Schutzfolien während Deiner Anprobe auf dem Gehäuse und dem Metallarmband und kürze das Armband nicht."

    Will man aber eine Armbanduhr sinnvoll prüfen, kann man das nicht so machen. Die Folie um das Gehäuse musste ich zur Prüfung der Ware entfernen, sonst kann man die Uhr gar nicht richtig betrachten.
    Ich hoffe mal, dass mir das jetzt nicht zum Nachteil gereicht.

    San Martin hat mir inzwischen ein Rücksendelabel zur Verfügung gestellt. Dabei habe ich die Wahl, dieses zu benutzen oder ein eigenes zu erstellen. Verwende ich das von Sam Martin Deutschland, werden mir 4,99 Euro für die Rücksendung vom Erstattungsbetrag abgezogen. Das ist normal so. Ich werde das Laben verwenden.

    Bildquellen:

    • pagani-design-premium-packaging-2619633_800x500: Pagani Design
    • sanverpag08: Peter Wilhelm
    • pagsanver0o5_800x500: Peter Wilhelm
    • pagsanver03_800x500: Peter Wilhelm
    • pagsanver02_800x500: Peter Wilhelm
    • pagsanver01_800x500: Peter Wilhelm

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