Die dissoziale Persönlichkeitsstörung1 ist eine psychische Störung, bei der Betroffene kaum oder kein Einfühlungsvermögen für andere Menschen entwickeln und sich wenig um deren Rechte, Bedürfnisse oder Gefühle kümmern.
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Was versteht man unter einer dissozialen Persönlichkeitsstörung?
Die dissoziale Persönlichkeitsstörung gehört zu den Persönlichkeitsstörungen und wird fachlich meist als antisoziale Persönlichkeitsstörung bezeichnet. Erste systematische Beschreibungen stammen vom amerikanischen Kriminalpsychologen Robert Hare. Eine abgeschwächte Ausprägung wird als antisozialer Persönlichkeitsstil eingeordnet.
Umgangssprachlich werden Betroffene oft als Psychopathen oder Soziopathen bezeichnet, wobei diese Begriffe nicht deckungsgleich mit der klinischen Diagnose sind.
Kennzeichnend ist ein dauerhaftes Muster, bei dem soziale Regeln ignoriert, Grenzen überschritten und andere Menschen gezielt ausgenutzt werden. Eigene Interessen stehen klar im Vordergrund. Schuldgefühle, Mitgefühl, Verantwortungsbewusstsein oder Gewissensbisse fehlen meist oder sind stark reduziert.
Viele Betroffene reagieren zudem schon auf geringe Rückschläge sehr gereizt, impulsiv oder aggressiv.
Angesichts dieser Merkmale ist es wenig überraschend, dass antisoziale Persönlichkeitsstörungen unter Strafgefangenen und in geschlossenen psychiatrischen Einrichtungen besonders häufig vorkommen.

Als Psychologe beschäftige ich mich mit Menschen und ihrem Erleben. Eine berufstypische Begleiterscheinung ist es, Verhaltensweisen auch außerhalb des unmittelbaren Arbeitskontextes aufmerksam und unter fachlicher Perspektive wahrzunehmen.
In den vergangenen Wochen hatte ich mit einer Person zu tun, bei der sich deutlich ausgeprägte dissoziale Persönlichkeitszüge zeigen. Aus diesem Anlass setze ich mich derzeit intensiver mit diesem Themenfeld auseinander.
Es beginnt im Kindesalter
Antisoziale Verhaltensmuster entstehen nicht plötzlich im Jugendalter, sondern lassen sich häufig schon sehr früh beobachten. Im Kindergartenalter zeigen sich mögliche Warnsignale beispielsweise durch wiederholtes, absichtliches Verletzen anderer Kinder, quälendes Verhalten gegenüber Tieren, extreme Trotzreaktionen mit körperlicher Aggression oder durch ein auffallend kaltes, emotionsloses Verhalten nach einem Fehlverhalten („ist mir egal“). Auch systematisches Lügen ohne erkennbare Not, gezieltes Manipulieren von Spielkameraden oder das völlige Ignorieren klarer Grenzen können frühe Hinweise sein.
Ein zentrales Merkmal ist dabei nicht ein einzelner Vorfall – Wutanfälle und Regelüberschreitungen gehören zur normalen Entwicklung –, sondern das Muster: Häufigkeit, Intensität und vor allem das Ausbleiben von Lernprozessen nach Konsequenzen. Während andere Kinder nach Sanktionen ihr Verhalten zumindest zeitweise anpassen oder Schuldgefühle zeigen, bleiben entsprechende Reaktionen hier oft aus.
Infokasten: ADHS-Deutung, „Hubschraubereltern“ und Diagnostik-Risiken

Seit etwa zwei Jahrzehnten nehme ich mit wachsender Sorge eine Entwicklung wahr, bei der Eltern problematische Verhaltensweisen ihrer Kinder vorschnell als ADHS interpretieren. Nicht selten dient diese Zuschreibung dazu, eigene erzieherische Versäumnisse zu relativieren und Verantwortung für das vermeintliche „Nichtfunktionieren“ des Kindes nach außen zu verlagern. Auffällig ist zudem, dass dieser Tendenz mitunter auch ärztlich Vorschub geleistet wird, indem ohne zwingende Indikation entsprechende Medikamente verordnet werden.
Eltern, die jedes auffällige oder schwierige Verhalten ihres Kindes vorschnell als ADHS interpretieren, können unbeabsichtigt dazu beitragen, problematische soziale Muster zu externalisieren. Indem sie das Verhalten primär der vermeintlichen Erkrankung zuschreiben („Das ist die Krankheit, nicht mein Kind“), besteht die Gefahr, dass notwendige erzieherische Konsequenzen abgeschwächt oder ganz unterlassen werden. Gleichzeitig wird Verantwortung vom Kind weg verlagert, was eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten erschweren kann.
Damit wird nicht zwingend eine spätere Persönlichkeitsstörung „verursacht“, aber es kann die Auseinandersetzung mit sozialem Fehlverhalten verzögert oder verhindert werden.
Stimulanzien wie Methylphenidat oder Amphetaminpräparate reduzieren häufig Impulsivität, verbessern die Aufmerksamkeit und erhöhen in vielen Fällen die Verhaltenskontrolle. Dadurch können oberflächlich problematische Verhaltensweisen deutlich abnehmen. Dies kann jedoch dazu führen, dass tieferliegende soziale Defizite maskiert werden und Warnsignale weniger sichtbar sind. Die zugrunde liegenden Persönlichkeitsmerkmale verschwinden durch eine solche Medikation nicht, sondern werden lediglich überdeckt.
Gute Pädagogen könnten bei der Früherkennung mitwirken
Gerade Kindergärten und Kitas spielen deshalb eine wichtige Rolle in der Frühbeobachtung. Pädagogische Fachkräfte erleben Kinder täglich in Gruppensituationen und können vergleichen, wie stark ein Verhalten von altersgemäßen Entwicklungsphasen abweicht. Frühzeitige Dokumentation auffälliger Muster, Gespräche mit Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Beratungsstellen oder Kinder- und Jugendpsychiatrie können helfen, problematische Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen.
Wichtig ist dabei eine differenzierte Betrachtung: Nicht jedes impulsive oder aggressive Kind entwickelt später eine Persönlichkeitsstörung. Belastungsfaktoren wie instabile Familienverhältnisse, Vernachlässigung, Gewalt- oder Missbrauchserfahrungen können ähnliche Symptome hervorrufen. Frühpädagogische Einrichtungen sollten daher nicht „diagnostizieren“, sondern aufmerksam beobachten und unterstützende Maßnahmen einleiten.
Präventiv wirksam sind strukturierte soziale Lernprogramme, gezielte Förderung von Empathie und Perspektivübernahme, klare und konsistente Regeln sowie positive Verstärkung sozial erwünschten Verhaltens. Besonders im Vorschulalter bestehen noch gute Chancen, ungünstige Verhaltensmuster zu verändern, da sich emotionale und soziale Kompetenzen in dieser Phase stark entwickeln.
Frühe Intervention bedeutet somit nicht Stigmatisierung, sondern Schutz: Je früher problematische Tendenzen erkannt und pädagogisch begleitet werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich später keine stabile antisoziale Persönlichkeitsstruktur ausbildet.
Fortsetzung des Verhaltens bei Erwachsenen
Im Erwachsenenalter setzen viele dieses Verhalten fort. Häufig wechseln sie Arbeitsstellen, verstoßen gegen Gesetze, reagieren schnell gereizt oder körperlich aggressiv, kommen finanziellen Verpflichtungen nicht nach und zeigen wenig Rücksicht gegenüber anderen. Auch Substanzmissbrauch ist nicht selten. Entsprechend kommt es bei einem Teil der Betroffenen zu Konflikten mit dem Strafrecht.
Gleichzeitig ist kriminelles Verhalten keine zwingende Voraussetzung für die Diagnose einer antisozialen Persönlichkeitsstörung. Es gibt durchaus Menschen mit entsprechenden Persönlichkeitsmerkmalen, die sozial angepasst wirken und beruflich erfolgreich sind. Untersuchungen legen sogar nahe, dass bestimmte antisoziale Eigenschaften – etwa Durchsetzungsfähigkeit, emotionale Distanz oder strategische Rücksichtslosigkeit – in Führungspositionen mitunter begünstigend wirken können. Umgekehrt wäre es jedoch falsch, jede Form von Delinquenz2 automatisch mit einer antisozialen Persönlichkeitsstörung gleichzusetzen; kriminelles Verhalten kann viele Ursachen haben.
Menschen mit dieser Störung gelten oft als impulsiv, leicht reizbar und wenig vorausschauend. Reue oder Schuldgefühle für eigenes Fehlverhalten fehlen meist oder sind stark eingeschränkt. Zwischenmenschliche Bindungen bleiben oberflächlich, echtes Einfühlungsvermögen ist kaum vorhanden. Dadurch fällt es ihnen schwer, persönliche Grenzen zu respektieren oder Verantwortung für andere zu übernehmen.
Ihr eigenes emotionales Spektrum – insbesondere im Bereich negativer Gefühle – kann eingeschränkt sein. Gleichzeitig sind sie jedoch häufig sehr geschickt darin, die Emotionen anderer wahrzunehmen und gezielt zu ihrem Vorteil einzusetzen. Mit Charme, Witz und Intelligenz können sie ausgesprochen gewinnend auftreten. Manche wirken locker, unterhaltsam und geistreich – Eigenschaften, die ihre antisozialen Verhaltensmuster nach außen hin nicht immer sofort erkennen lassen.
Abgrenzung zu Psychopathie und Soziopathie
Im Alltag werden die Begriffe Psychopath, Soziopath und antisozial häufig vermischt. Fachlich bestehen jedoch Unterschiede:
Von Psychopathie sprechen Fachleute nur dann, wenn praktisch keinerlei Empathie vorhanden ist. Das trifft lediglich auf einen Teil der Menschen mit APS zu.
Soziopathie gilt nicht als eigenständige psychiatrische Diagnose. Der Begriff beschreibt eher Menschen, deren Verhalten stark von gesellschaftlichen Normen abweicht oder kriminell ist. Im Gegensatz zu Personen mit APS können Soziopathen jedoch oft zwischen richtig und falsch unterscheiden, empfinden Schuld und besitzen Mitgefühl.
Für die Einstufung als Psychopathie müssen bei einer Person bestimmte Persönlichkeitsmerkmale vorliegen, die über die Kriterien der antisozialen Persönlichkeitsstörung hinausgehen. Dazu zählen insbesondere ein stark ausgeprägter Mangel an Einfühlungsvermögen, ein überhöhtes Selbstbild sowie eine deutlich eingeschränkte emotionale Tiefe – Eigenschaften, die für die Diagnose einer APS nicht zwingend vorausgesetzt werden.
Wie häufig ist die Störung?
Verlässliche Zahlen für Deutschland existieren nicht. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 0,2 bis 3 Prozent der Bevölkerung Kriterien einer dissozialen Persönlichkeitsstörung oder einer Vorstufe erfüllen. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen.
Bekannte Straftäter mit beschriebenen antisozialen Persönlichkeitsmerkmalen (Auswahl)

Ted Bundy (USA)
In mehreren psychiatrischen Gutachten wurde bei Bundy eine antisoziale Persönlichkeitsstörung mit psychopathischen Zügen beschrieben.3
Jeffrey Dahmer (USA)
Dahmer wurde von forensischen Psychiatern u. a. mit antisozialer Persönlichkeitsstörung sowie weiteren schweren Persönlichkeitsstörungen diagnostiziert.4
Anders Breivik (Norwegen)
In einem der gerichtspsychiatrischen Gutachten wurden u. a. narzisstische und antisoziale Persönlichkeitszüge festgestellt.5
Aileen Wuornos (USA)
Bei Wuornos wurden antisoziale Persönlichkeitsstörung und Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert.6
Dennis Rader (BTK-Killer, USA)
Psychologische Einschätzungen beschreiben antisoziale Persönlichkeitsstörung mit stark ausgeprägten psychopathischen Merkmalen.7
Hinweis zur Einordnung
Nicht jeder Mensch mit antisozialer Persönlichkeitsstörung wird gewalttätig oder kriminell. Umgekehrt erfüllen viele Straftäter nicht zwingend die Kriterien einer APS. Gewaltkriminalität entsteht aus einem Zusammenspiel biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren.
Typische Anzeichen und Verhaltensweisen
Die ersten Auffälligkeiten zeigen sich häufig bereits im Kindes- und Jugendalter. Betroffene Kinder lügen oft, schwänzen die Schule, zeigen Lernprobleme oder begehen früh Diebstähle und Sachbeschädigungen.
Im Erwachsenenalter fällt es vielen schwer, stabile Partnerschaften zu führen oder langfristig beruflich Fuß zu fassen. Das führt jedoch nicht zwangsläufig in jedem Fall zu einer kriminellen Laufbahn.
Ein Teil der Betroffenen nutzt antisoziale Eigenschaften gezielt zu seinem Vorteil. Obwohl ihnen echte Empathie fehlt, können sie Emotionen anderer sehr gut erkennen und manipulieren. Mit Charme, Humor und Überzeugungskraft binden sie Menschen an sich – und nutzen sie anschließend rücksichtslos aus. Dieses sogenannte instrumentelle dissoziale Verhalten findet sich nicht nur im kriminellen Umfeld, sondern mitunter auch in Machtpositionen von Wirtschaft und Politik.
Weitere Erscheinungsformen sind impulsiv-feindseliges oder ängstlich-aggressives Verhalten. Häufig treten Mischformen auf.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung der antisozialen Persönlichkeitsstörung ist oft schwierig, da sie häufig gemeinsam mit anderen Problemen wie Suchterkrankungen, affektiven Störungen oder psychopathischen Merkmalen auftritt. Wirksam sind vor allem psychotherapeutische Verfahren, während Medikamente bislang kaum nachhaltige Effekte zeigen.
Therapieerfolge sind eher möglich, wenn Betroffene noch nicht stark gewalttätig oder chronisch kriminell geworden sind. Besonders hinderlich wirken fehlendes Einfühlungsvermögen, geringe Einsicht und die Tendenz, Verantwortung nach außen zu verlagern oder Therapeuten zu manipulieren.
Am besten belegt ist die kognitive Verhaltenstherapie. Sie zielt darauf ab, Impulsivität zu reduzieren, soziale Kompetenzen zu stärken, Rückfälle zu vermeiden und Verantwortungsbewusstsein für eigenes Handeln zu fördern. Frühzeitige Förderung bei Kindern mit antisozialen Auffälligkeiten gilt als besonders wirkungsvoll.
Mit zunehmendem Alter oder steigendem Leidensdruck (zum Beispiel durch Haftstrafen, Abhängigkeitserkrankungen oder soziale Vereinsamung) wächst allerdings die Chance, dass Betroffene sich auf eine Therapie einlassen.
Checkliste: Mögliche Hinweise auf dissoziale Persönlichkeitszüge
Wichtiger Hinweis: Einzelne Punkte bedeuten nicht automatisch eine Persönlichkeitsstörung. Entscheidend sind Dauer, Intensität und das wiederholte Auftreten über verschiedene Lebensbereiche hinweg. Diese Liste ersetzt keine Diagnostik.
1) Umgang mit Regeln und Normen
- Häufiges und bewusstes Überschreiten sozialer Regeln
- Wiederholte Gesetzesverstöße oder Täuschungshandlungen
- Missachtung von Vereinbarungen oder Verträgen
- Kein erkennbares Lernen aus negativen Konsequenzen
2) Verantwortungsübernahme
- Schuld wird regelmäßig auf andere geschoben
- Eigene Fehler werden bagatellisiert oder geleugnet
- Kaum Reue nach schädigendem Verhalten
- Verpflichtungen (z. B. finanzielle, familiäre) werden nicht eingehalten
3) Empathie und zwischenmenschliche Beziehungen
- Geringes oder fehlendes Mitgefühl
- Oberflächliche Beziehungen
- Instrumenteller Umgang mit Menschen („Was bringt mir das?“)
- Gefühle anderer werden erkannt, aber strategisch genutzt
4) Impulskontrolle und Aggression
- Geringe Frustrationstoleranz
- Schnelle Gereiztheit
- Impulsives oder aggressives Verhalten
- Neigung zu riskantem Verhalten ohne Folgenabschätzung
5) Selbstbild und Auftreten
- Übersteigertes Selbstwertgefühl oder Anspruchsdenken
- Charmantes Auftreten bei gleichzeitiger Rücksichtslosigkeit
- Dominanzverhalten oder Machtspiele
- Manipulative Kommunikation
6) Lebensführung
- Häufige Arbeitsplatzwechsel
- Instabile Partnerschaften
- Finanzielle Unzuverlässigkeit
- Wiederkehrende Konflikte mit Autoritäten
Differenzierung ist entscheidend
Nicht jede Impulsivität ist antisozial. Nicht jede Regelverletzung ist pathologisch. Nicht jede dominante Persönlichkeit ist dissozial. Eine klinische Diagnose setzt in der Regel ein langfristiges Muster seit Jugendalter voraus, eine deutliche Beeinträchtigung anderer sowie den Ausschluss anderer Ursachen (z. B. ADHS, Trauma, Substanzmissbrauch).
Wann professionelle Abklärung sinnvoll ist
- wiederholtes schädigendes Verhalten auftritt
- keine Reue oder Einsicht erkennbar ist
- das soziale Umfeld massiv leidet
- strafrechtliche Probleme bestehen
Bildquellen:
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Fußnoten:
- Synonyme: Antisoziale Persönlichkeitsstörung (APS) (zurück)
- Delinquenz (lateinisch delinquere „sich vergehen“) ist die Neigung, vornehmlich rechtliche Grenzen zu überschreiten, das heißt, straffällig zu werden. (zurück)
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2784038 (zurück)
- https://www.apa.org/monitor/oct01/dahmer (zurück)
- https://www.bbc.com/news/world-europe-19178918 (zurück)
- https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4553646 (zurück)
- https://www.psychologytoday.com/us/blog/shadow-boxing/201601/the-btk-killer-s-psychological-profile (zurück)

















