Der Titel der Webseite ist offenbar Programm: UNNUETZES.COM Auf dieser Plattform wird der hanebüchene Blödsinn verkündet, man könne mit einer Schere Aluminiumfolie schärfen.
Gemeint ist aber, wie im Text dazu zu lesen ist, genau das Gegenteil. Überhaupt fällt mir auf, dass diese Webseite von Fehlern nur so strotzt. Okay, Fehler können überall passieren, auch hier und bei mir. Aber bei manchen Seiten drängt sich dann doch der Eindruck auf, als würde dort nur mit wenig Sorgfalt getextet.
Doch noch ein Tipp vom Dreibeinblog.de:
Kurz & praktisch: Scheren schärfen mit einfachen Mitteln
Mit ein paar alltäglichen Gegenständen lassen sich stumpfe Haushaltsscheren oft schnell wieder brauchbar machen. Wichtig: Arbeiten Sie vorsichtig und schärfen Sie nur glatte Klingen (keine gezahnten/Wellenschliff-Klingen) — bei hochwertigen oder stark beschädigten Scheren lieber den Profi aufsuchen.
Benötigtes Material: Aluminiumfolie, feines Schmirgelpapier (Körnung ca. 200–400), eine alte Diamantnagelfeile, eine Keramik-Tasse (unglasierter Boden), ein weiches Tuch, etwas Maschinenöl oder Nähmaschinenöl, Tuch zum Festhalten.
Vorbereitung: Schere reinigen (Fett/Schmutz entfernen).
Alufolien-Methode (schnell): Mehrere Lagen Alufolie falten und mit der Schere kräftig 20–30× durchschneiden. Das poliert und beseitigt kleine Grate.
Diamantnagelfeile (gründlicher): Die Klinge in natürlichem Winkel (wie die Schneide steht) mit der Nagelfeile abziehen — von der Spitze zur Gelenkseite, nicht umgekehrt. Je Klinge 8–12 Züge, gleichmäßig und mit leichtem Druck.
Schmirgelpapier (wenn die Schere ganz stumpf ist): Mit der Schere 20 bis 30 mal durch das Schmirgelpapier schneiden. Dann Papier auf eine harte, flache Unterlage legen und Klinge in natürlichem Winkel (wie die Schneide steht) über das Papier ziehen — von der Spitze zur Gelenkseite, nicht umgekehrt.
Keramik-Rand (feines Nachschärfen): Die unglasierte Unterseite einer Keramiktasse dient als feine Abziehfläche. Klinge im Winkel leicht anlegen und 6–10× abziehen, um den Grat zu brechen und zu polieren.
Prüfen & justieren: Klingen vorsichtig an einem dünnen Papier testen. Schneidet die Schere nicht sauber, wiederholen Sie die Schritte behutsam. Leichtgängigkeit prüfen; bei Bedarf falls möglich Schraubenspannung so einstellen, dass die Schere weder wackelt noch zu stramm läuft.
Pflege: Schneiden Sie nach dem Schärfen ein paar Mal durch ein ölgetränktes Papiertuch, wischen Sie überschüssiges Öl ab und tragen Sie einen Tropfen Nähmaschinen- oder Maschinenöl auf das Gelenk auf.
Tipps & Warnhinweise: Schärfen Sie keine gezahnten Klingen mit Papier oder Schmirgel — das zerstört die Verzahnung. Arbeiten Sie nie mit nassen Händen, schneiden Sie nicht in Richtung Ihrer Finger, und halten Sie Kinder fern. Bei wertvollen, antiken oder sehr stumpfen Scheren empfiehlt sich ein professioneller Schleifer.
Bildquellen: schere2: unnuetzes.com screenshot schere: unnuetzes.com
Der Buchautor und Publizist schreibt hier über Technik, Produkttests, und Service. Hier erscheinen auch seine Satiren. Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht an Allerheiligen geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.