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Unverantwortliches Parken kostet Menschenleben – Wo ist da der örtliche Hilfssheriff?

Unverantwortliches Parken kostet Menschenleben – Wo ist da der örtliche Hilfssheriff?

Die Männer von der Feuerwehr kommen im Falle eines Falles oft gar nicht ohne großen Kolateralschaden zum Einsatzort, weil unvernünftige Autofahrer ihre Fahrzeuge so nah an den Straßenecken parken, daß ein Durchkommen für die großen Einsatzfahrzeuge der Brandretter gar nicht möglich ist.

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Das ist aber kein seltenes Feierabendbild, sondern alltäglicher Anblick.
Meiner Meinung nach wäre das mal eine schöne Aufgabe für den gemeindeeigenen Verkehrsüberwachungsoberaufsichtsbediensteten.
Der wurde ja extra angeschafft um den ruhenden Verkehr zu überwachen. Und die Überwachung des ruhenden Verkehrs sollte in einer so gemütlichen Wohngemeinde wie unserer der Abwehr von Gefahren dienen und nicht die Anwohner schikanieren.
Die Gefahrenstellen und gefährliches Verhalten von Verkehrsteilnehmern sollten also seine Hauptaufgabe sein.

Unverantwortliches Parken kostet Menschenleben - Wo ist da der örtliche Hilfssheriff?Unverantwortliches Parken kostet Menschenleben - Wo ist da der örtliche Hilfssheriff?

Zur Schaffung von gefährlichen Situationen führt zum Beispiel das auf diesen Fotos gezeigte Verhalten der Verkehrsteilnehmer:

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Doch da steht die Feuerwehr (hier bei einer Demonstrationsfahrt) im Zweifelsfall ziemlich hilflos da. Wertvolle Zeit vergeht, in der sich die Brandschützer um die Beseitigung des Hindernisses kümmern müssen.
Was einige Minuten ausmachen können, wenn ein Zimmer erst einmal in Flammen steht, wissen wir doch alle. Ist ein Feuer nach einer Minute noch mit ein paar Eimern Wasser zu löschen, kann drei Minuten später schon alles zu spät sein.
Und diese wertvollen drei Minuten gehen mit Sicherheit nutzlos drauf, selbst wenn die Feuerwehr zum härtesten aller Mittel greift und das Hindernis einfach gewaltsam zur Seite schiebt.

Aber der örtliche Verkehrsüberwacher hat ja leider viel zu viel damit zu tun, in ruhigen Wohnstrassen Autos aufzuschreiben, die zum Be- und Entladen vorübergehend gegen die Fahrtrichtung anhalten müssen. Oder er schleicht wie Raskolnikow durch die Gassen und pappt harmlosen Anwohnern seine griemeligen Zettel an die Windschutzscheibe.

Er müsste nur mal die Region zwischen Bismarckstraße und Robert-Koch-Straße öfter heimsuchen, dann würde er mal so richtig fündig. Da parken unsere aus dem Orient eingewanderten Mitbürger mit ihren Sprinter-Fahrzeugen gegen die Fahrtrichtung, auf dem Gehweg, zu weit vom Bordsteinrand, zu nah an den Straßeneinmündungen usw., doch da sieht man kein einziges seiner pappigen Zettelchen an den Windschutzscheiben. Ist ja auch kein Wunder, sagen böse Zungen, da traue er sich nicht.

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Zum obigen Foto:
Wenn’s hier mal brennt, dann haben die Anwohner äußerst schlechte Karten. Durch unverantwortliches Handeln weniger Verkehrsteilnehmer könnten hier im Falle eines Brandes Menschen ums Leben kommen.
Abhilfe schaffen könnte eine dichte und häufige Kontrolle durch den Gemeindevollzugsbediensteten, doch der geht lieber Rentner und Behinderte ärgern.

 

Alle Fotos © dreibeinblog 2012

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


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peter wilhelm autorenlesung
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  1. turtle of doom
    turtle of doom 7 April, 2012, 08:52

    Das ruft nach einem Räumfahrzeug…

    Antwort auf diesen Kommentar
  2. Torsten
    Torsten 12 Oktober, 2012, 23:31

    Rettungswege zuparken ist ein No-Go. Aber auf dem ersten Bild sieht es ein bißchen aus, als könnte der Wagen mit gutem Willen gesehen schon die vorgeschriebenen 5m vom gedachten Kreuzungspunkt der Straßen entfernt geparkt sein.

    Antwort auf diesen Kommentar

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