Start Uncategorized Tutorial: Stampit, Online-Porto – Briefmarke mit Brother QL-500 ausdrucken
  • Tutorial: Stampit, Online-Porto – Briefmarke mit Brother QL-500 ausdrucken

    Briefmarken kaufen ist out. Erstens bin ich zu faul, um zur Post zu laufen und zweitens kenne ich auch niemanden mehr, der noch Briefmarken sammelt. Warum also nicht auf die Online-Produkte der Post zurückgreifen?
    Ich habe einen Etiketten-Drucker QL-500 von brother, mit dem ich sowieso die Adressetiketten drucke und da bietet es sich ja an, das Porto gleich mit auszudrucken.
    Bei der Post muß ich mindestens 10 Euro in meinem Fall per PayPal einzahlen und kann dann mittels Username und Passwort auf meine virtuelle Portokasse zugreifen.

    Doch wie bekommt man die Marke auf den Brief?

    Die Druckfunktion der Post bietet zahlreiche Etikettenformate an, das von mir benötigte ist nicht darunter (38 x 90 mm).

    Manchmal nehme ich aber auch Fensterumschläge und klebe diese als Begleitumschlag auf Pakete usw.
    Deshalb bietet es sich an, als Druckformat Din-A-4 zu wählen. Das sieht dann so aus:

    tutorial_ql500_01

    Geöffnet wird das Ganze im Adobe-Reader oder in meinem Fall (weil ich einen Mac von Apple verwende) in der Mac-OS-Vorschau.

     

    Nun wähle ich in „Vorschau“ den Punkt „Auswahl“ und ziehe einen Kasten um das Adressfeld.

    Dann öffne ich das Menü „Werkzeuge“ oben und wähle „Beschneiden“.

     

    tutorial_ql500_02


    Anzeige




    Schon verwandelt sich die klitzekleine Adresse mit Marke, die eben noch im A-4-Format oben im Adressfeld klebte, in ein fensterfüllendes Etikett.

    tutorial_ql500_03

    Im nächsten Schritt wähle ich den passenden Drucker, in meinem Fall also den Brother QL-500.

    tutorial_ql500_04

    Nun klicke ich auf „Drucken“ und im Druckerdialog wähle ich dann das passende Etikett, also 38 x 90 mm, und dann noch den Querdruck (landscape).

    tutorial_ql500_05

    Und bitteschön, schon steht dem Ausdruck des perfekten Etiketts mitsamt Adresse, Absender und Briefmarke nichts mehr im Wege.

    tutorial_ql500_06

     

    Ach, es gibt noch einen Weg:

    Wenn man das PDF-Dokument im A4-Format vor sich hat, kann man auch mit shift-cmd-4 einen Rahmen um die Adresse legen und so ein Bildschirmfoto machen.
    Im P-Touch-Editor wählt man dann einfach „Image“ und fügt das eben gemachte Bildschirmfoto in die Etikettenvorlage ein. Nur noch Papier- und Ausschnitt von der Größe her anpassen und schon kann man ebenfalls ein sauberes Etikett ausdrucken.


    -Anzeige-

    Mehr verwandte Artikel laden

    6 Kommentare

    1. Christian

      11. September 2011 at 12:12

      Hallo,

      gibt es eine Möglichkeit das Papierformat (z.B.: 38x90mm) zu speichern, so dass man es nicht bei jedem Druck neu auswählen muss?
      Mit „Druckvorlagen“ hat bei mir nicht funktioniert.

      Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich.

      Antwort

    2. Michael Rutsch

      29. Juli 2013 at 10:35

      Sehr schöner Tipp, danke!
      Ich möchte nicht diese ultrabreiten Etiketten verwenden, da überwiegend Adressen gedruckt werden. Bisher verwende ich die 29 x 90 mm…
      Mit den 38 x 90 mm kann ich mich noch abfinden (gerade Testausdruck gemacht – auf 29 x 90 mm ist das eher verschwommen und für die Post vermutlich nicht mehr brauchbar). Allerdings werde ich das mal testen.

      Sollte es nicht gehen, werde ich die 38 x 90 mm bestellen. Denn die sind ja wesentlich günstiger und man muss nicht jedes mal die Kassette wechseln…

      Antwort

    3. Michael Rutsch

      29. Juli 2013 at 10:37

      Übrigens, noch ein Tipp:
      Unter Windows 8 gibt es das Snipping Tool.
      Damit kann man genau auswählen, was man ausschneiden will. Geht noch ein wenig schneller als mit Paint und ist vor allem präziser.

      Danach kann man das Bild ebenfalls einfach reinkopieren.

      Antwort

    4. Postler

      24. August 2013 at 08:12

      Sehr coole Möglichkeit.
      Ich werde das heute nachmittag mit deiner guten und ausführlichen Beschreibung selbst mal ausprobieren! Danke dir!

      Antwort

    5. Bernd

      4. Dezember 2013 at 22:10

      Hallo!
      Guter Tipp! Ich habe mir ebenfalls den Drucker eben gekauft und habe genau nach einer solchen Möglichkeit gesucht.
      Allerdings wäre es mir noch lieber, wenn ich eine Druckvorlage z.B. für Libreoffie, Openoffice oder Pages erstellen könnte, wo ich den Text oder das Bild nativ in entsprechend dieses ‚Dokument‘ einfügen könnte, weil dann bräuchte ich die Drittlösung P-Touch nicht und der workflow wäre noch schneller.

      Eigentlich dachte ich, dass ich das hinkriegen würde, aber er druckt es immer quer statt der Länge nach aus (ok, die Variante mit dem senkrechten Text hab ich noch nicht ausprobiert, erscheint mir aber wenig intuitiv).

      Falls jemand da schon was hätte, wäre ich sehr interessiert daran.

      viele Grüße
      Bernd

      Antwort

    6. Axel

      4. Dezember 2014 at 12:56

      Für die Apple-Fans (ich mutiere gerade von Windows-Notebook zu MacBook Pro) habe ich gerade erfolgreich „Pages“ getestet. Wenn Du nach Aufruf von Pages ein neues Dokument auswählst und als Drucker Brother QL-500 angibst, hast Du die Auswahl von zig Etiketten-Formaten (bei mir z.B. 29×90 mm), Seitenausrichtung quer, 0 cm Ränder, keine Kopf-/Fußzeile. Schon kannst Du Text, Bilder usw. in Dein Etikett schreiben bzw. kopieren und per QL-500 aufs Etikett drucken. Wer die Etikettenvorlagen vom P-Touch-Editor liebt, kann diese auf dem Mac in einer virtuellen Maschine mit Windows weiter nutzen (bei mir z.B. unter Parallels Desktop) oder die P-Touch Editor Software auch direkt unter OS X installieren (ab Version 10.3.9 lauffähig laut CD-Aufdruck, von mir nicht getestet). Axel.

      Antwort

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

    Lies bitte auch

    Frohes neues Jahr

    Allen Leserinnen und Lesern des Dreibeinblogs wünsche ich ein frohes, gesundes und erfolgr…