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  • Textildruck-Druckverfahren: So werden T-Shirts bedruckt

    Bei der Gestaltung eines Druckmotivs für ein T-Shirt stehen mehrere Druckverfahren zur Verfügung. Nicht jedes Druckverfahren passt zu jedem Wunschmotiv. Welche Druckverfahren es gibt und wie diese funktionieren, wird im Folgenden dargestellt.

    Diese Druckverfahren für ein T-Shirt stehen zur Verfügung:

    • Siebdruck

      Der Siebdruck gehört zu den klassischen und ältesten Druckverfahren. Der Siebdruck beeindruckt durch lebendige Farben und klare Strukturen. Der direkte und satte Farbauftrag ermöglicht, dass sich der Farbauftrag weich und elastisch anfühlt.
      Das Wunschmotiv wird direkt mit Farbe auf das T-Shirt gedruckt. Transfermaterial ist nicht notwendig. Das Verfahren eignet sich besonders für mittlere und hohe Stückzahlen. Das T-Shirt kann bei 60 Grad gewaschen werden.

      So funktioniert der Siebdruck
      Aus der Dateivorlage wird für jede zu druckende Farbe ein Belichtungsfilm erstellt. Dieser Belichtungsfilm wird auf einen Siebrahmen gelegt. Der Siebrahmen wurde zuvor mit Belichtungsemulsion behandelt. Konturen und freie Flächen härten durch eine Lichtbehandlung aus. Aus dem Verfahren ist eine fertige Schablone entstanden. Mit der Schablone und einem Rakel wird die Siebdruckfarbe direkt auf das Textil gedruckt. Das passiert durch ein offenes Sieb. Der Druck, der sich auf dem T-Shirt befindet, trocknet in einem Trockenkanal.

    • Digitaldirektdruck

      Besonders kleine bis mittlere Aufträge lassen sich mit dem Digitaldirektdruck umsetzen. Sollen Fotos oder Motive mit starker Detailtiefe auf das T-Shirt gedruckt werden, ist der Digitaldirektdruck das richtige Verfahren. Satte Farben und hohe Kontraste können umgesetzt werden. Das T-Shirt ist bei 30 Grad waschbar.

      So funktioniert der Digitaldirektdruck
      Um Digitaldirektdruck anzubieten, wird ein spezieller CMYK-Digitaldrucker benötigt. Dieser spezielle Drucker bedruckt das T-Shirt mit wasserhaltiger Tinte. Leichter Druck und hohe Temperaturen an der Presse führen zum Trocknen des Motivs. Das T-Shirt muss 80 Prozent aus Baumwolle bestehen. Das Verfahren kann mit dem Siebdruckverfahren verknüpft werden. Weitere Fragen zu diesem und allen anderen hier vorgestellten Drucktechniken, wird Ihnen eine Textildruckerei wie beispielsweise Paniho T-Shirtdruck bestimmt gerne beantworten.

    • Flexdruck

      Das Druckverfahren eignet sich besonders für einfarbige Motive. Ein besonderer Vorteil ist die Langlebigkeit des Drucks. Dadurch kommt das Druckverfahren oft bei Trikots zum Einsatz. Der Druck ist weniger anfällig für Risse und Brüche. Der Druck fühlt sich gummi- und scharfkantig an.
      So funktioniert der Flexdruck
      Das Motiv wird mit einem Schneideplotter auf der Flexfolie zugeschnitten. Mit einer Pinzette wird es freigelegt. Die Transferpresse druckt das Motiv auf das T-Shirt. Das passiert unter Druck und hoher Temperatur.

    • Flockdruck

      Der Flockdruck besticht durch seine samtartige Ausführung des Drucks. Trikots und Trainingsanzüge werden oft damit bedruckt. Kleine Auflagen können damit umgesetzt werden. Der Druck ist weniger anfällig für Risse und Brüche. Nur einfache Motive ohne Farbverlauf können gedruckt werden.

      So funktioniert der Flockdruck
      Mit einem Schneideplotter wird das Motiv auf einer Flockfolie in Form geschnitten. Mit einer Pinzette wird das Motiv freigelegt. Die Transferpresse druckt das Motiv unter Druck und hoher Temperatur auf das T-Shirt.

    • Sublimationsdruck

      Dieser Druck wird für Textile aus Polyester oder Mischgewebe (mindestens 75 Prozent Polyesteranteil) genutzt. Sublimation bedeutet Verschmelzung. Bei dem Druckverfahren verschmilzt die Tinte des Drucks mit der Struktur des Textils. Besonders Sportbekleidung wird oft mit diesem Druckverfahren bedruckt.


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      So funktioniert der Sublimationsdruck

      Das Motiv muss hochauflösend und detailgetreu sein. Bei diesem Druckverfahren druckt ein spezieller Drucker Sublimationstinte auf ein Übertragungspapier. Mit einer Presse wird der Druck, unter hoher Temperatur, getrocknet. Die Tinte wird gasförmig. Sie sublimiert mit dem weißen Polyestertextil. Weiße Textilien sind am besten geeignet.

    • Digitaltransferdruck

      Mit diesem Druckverfahren werden am besten kleine Auflagen (100 Stück) gedruckt. Beliebig viele Farben und Designs mit einer Mindeststichstärke von 1mm können ausgewählt werden. Vereinswappen oder realistische Fotos können damit gedruckt werden.

      So funktioniert der Digitaltransferdruck

      Aus dem Motiv wird eine Druckdatei erstellt. Diese Druckdatei ist mit den Schnittkanten vorbereitet. Ein CMYK-Digitaldrucker druckt das Motiv auf das T-Shirt. Das passiert mit einer Eco-Tinte auf einer bedruckbaren, weißen Flexfolie oder Flockfolie. Mit einem Schneideplotter wird der Druck in Form geschnitten und mit einer Pinzette freigelegt. Eine Transferpresse presst das Motiv auf das T-Shirt.

    Fazit

    Für jedes Wunschmotiv gibt es das passende Druckverfahren. Je nach Auflage des Textils, der Farbgestaltung (leuchtende Farben, Farbverläufe), des Wunschmotivs (Wappen, realistisches Foto) und der Haptik (gummiartig, samtartig) wird das Druckverfahren ausgewählt. Mit diesen Hintergrundinformationen gelingt die schnelle Umsetzung des zu bedruckenden T-Shirts.

    Bild von Alterio Felines auf Pixabay


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