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iPhone-Besitzer aufgepasst: Vorsicht vor Porno-Trojaner!

iPhone-Besitzer aufgepasst: Vorsicht vor Porno-Trojaner!

Es ist Hackern schon vor geraumer Zeit gelungen, mittels eines Tricks auch iPhones zu kompromittieren.
Selbst wenn das iPhone keinen Jailbreak hat, können sich unerfahrene iPhone-Besitzer diesen Trojaner einfangen.
Wer mit seinem Apple-Handy auf Webseiten unterwegs ist, die eher im pornographischen Sektor angesiedelt sind, der läuft Gefahr, dass ihm Anwendungen mit den Namen EroEroMovie, playMovie oder XXXMovie zum Download angeboten werden.

Sie sind mit zwei Klicks auf dem Handy installiert und dann versucht der Trojaner, dem Benutzer immer wieder fürchterlich teure Erotik-Abonnements anzudrehen.
Passt man da nicht auf, ist man zusätzlich zur dauernden Belästigung auch noch in die Abo-Falle getappt.

iPhone-Besitzer aufgepasst: Vorsicht vor Porno-Trojaner!iPhone-Besitzer aufgepasst: Vorsicht vor Porno-Trojaner!

Bislang war es so, daß iPhone-Benutzer, die ihr Handy nicht einem Jailbreak unterzogen haben, waren bislang vor solchen Attacken sicher.
Ein Jailbreak bedeutet, daß man mittels einer speziellen Software sein iPhone freischaltet, um nicht nur auf die von Apple angebotenen Apps angewiesen zu sein. Desweiteren bekommt man dadurch die Möglichkeit, weitere Einstellungen an seinem Handy vorzunehmen, die Apple so für den Endanwender nicht vorgesehen hat.
Für bestimmte Nutzer bedeutet das Vorteile, weil sie ihr Handy wesentlich intensiver auf ihre eigenen Bedürfnisse einstellen und ein sehr großes, z.T. kostenloses, Softwareangebot nutzen können. Allerdings wird es durch diese Maßnahme auch ermöglicht Software aus teils dubiosen Quellen zu installieren, die mit Schadcode behaftet ist. Das Handy kann durch einen Jailbreak auch instabil werden und meist ist die gewonnene Freiheit mit dem nächsten iOS-Update wieder dahin.

In diesem Fall haben die Angreifer aber einen teuren Entwicklerzugang genutzt, um die Schadsoftware auf den Weg zu bringen. Normalerweise werden Apples Entwicklerressourcen für rd. 299 US-$ nur dazu genutzt, um es Firmen zu ermöglichen firmeninterne Apps für ihre Mitarbeiter zu entwickeln.
Das iPhone fragt vor der Installation dieser Apps nach, ob man wirklich Software aus unautorisierten Quellen laden möchte, so auch in diesem Fall, jedoch sind die Nutzer ja offensichtlich auf der Suche nach Porno-Apps und somit möglicherweise blind für diese Warnung, weil sie hoffen, etwas Besonderes zu bekommen.

Glücklicherweise kann man den Trojaner mit Bordmitteln des iPhones wiederlöschen.
Nach dem Löschen ist alles wieder sauber und man hat nichts weiter zu befürchten.

(Quelle: Symantec, Heise)

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!



peter wilhelm autorenlesung
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  1. Elton
    Elton 17 Mai, 2016, 10:06

    Einen Jailbreak würde ich mir nie wieder draufmachen.
    Habe das voller Elan mal vor zwei Jahren gemacht und mir mein ganzes iPhone abgeschossen.

    Ergebnis: Ich musste das Ding am Ende zu Apple einschicken und teuer wieder in den Originalzustand versetzen lassen.

    Antwort auf diesen Kommentar

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