Start Tech-MEINUNG YouTuber und Blogger aufgepasst! China-Betrüger unterwegs
  • YouTuber und Blogger aufgepasst! China-Betrüger unterwegs

    Tagtäglich kommen neue tolle elektronische Gadgets auf den Markt. Vieles davon wird in China produziert.
    Wäre es nicht toll, wenn Du als YouTuber oder Blogger ständig gratis solche Produkte bekommen könntest?
    Das Einzige was Du tun mußt, Du mußt ein Review darüber schreiben oder ein Video machen.

    Klingt doch prima, oder?

    Erst neulich schrieb ich darüber, wie wir Produkte testen und wo wir die Produkte her bekommen.
    Daraufhin schrieb mir Kai eine Mail:

    „Hallo Peter,

    ich habe vor einigen Wochen eine Anfrage aus China bekommen.
    Ob ich Lust hätte, ein Review über Lautsprecher oder Kopfhörer zu machen.
    Ich hatte Lust. Vor allem, weil ich das Produkt kostenlos bekommen sollte.
    Wenn man schon nichts dabei verdienen kann, so hat man doch wenigstens das Gratis-Produkt.

    Also habe ich zugesagt. Daraufhin erhielt ich von der netten Dame aus China einen Amazon-Link. Das sei ein Speziallink und ich solle bitte nur über diesen Link bestellen.
    Danach müsse ich nur die Auftragsnummer von Amazon nach China mailen und man würde mir dann den Kaufbetrag zurückerstatten.

    Ich habe der Dame vertraut und einen Lautsprecher für 44 Euro gekauft.
    Den Testbericht habe ich auch veröffentlicht.

    Nun meldet sich die Dame aber nicht mehr. Die Auftragsnummer habe ich hingemacht, aber natürlich kein Geld erhalten.


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    Was steckt da dahinter?“

    Dahinter steckt eine betrügerische Masche

    Offenbar sind da ganze Heerscharen von gefakten Product-Managern angeblich im Auftrag der Hersteller unterwegs.
    Sie schreiben massenhaft Blogger und YouTuber an und bieten angeblich kostenlose Produkte an.
    In Wirklichkeit wollen die Absender dieser Mails aber nur, daß die Blogger und YouTuber diese Artikel über ihren Shop bei Amazon bestellen.
    Die versprochene Rückvergütung aus China gibt es nicht!

    Letztlich läuft das darauf hinaus, dass hunderte Blogger und Filmemacher die Produkte ordern und dann ihr Geld los sind.
    Umso ärgerlicher, wenn man das Produkt eigentlich gar nicht kaufen wollte.

    Wer also solche Anfragen bekommt, sollte sicherstellen, dass die Produkte kostenlos zugesandt werden.
    Wenn verlangt wird, dass vorab Produkte bestellt werden müssen, für die der Blogger oder YouTuber in Vorlasse gehen soll, dann unbedingt die Finger davon lassen.

    Auch bitte aufpassen, wenn die Chinesen (die sich manchmal als Amerikaner tarnen!) einem einen Gutscheincode zusenden.
    Das sieht dann so aus, als könne man die Produkte ganz normal über Amazon bestellen und beim Checkout dann den Gutscheincode angeben, und müsse nichts bezahlen.
    Die Erfahrung zeigt aber, dass diese Codes entweder nicht eingegeben werden können oder zu keiner Preisreduzierung führen.

    Also gilt es, ganz besonders aufzupassen, bevor man sich auf Gratis-Produkte einläßt!

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    2 Kommentare

    1. Jens

      28. Juli 2017 at 23:48

      ‚There ain’t no such thing as a free lunch.‘

      Mannomann.

      In dem Zusammenhang denke ich an die Cheffin einer Nachbarfirma, die irgendwann vor 2-3 Jahren mal über’n Hof kam und was erzählte von Arbeitern, die noch Asphalt von einem Auftrag der Stadt YX übrig hatten – und während ich noch denke „Wo ist der Bart der Geschichte…“ frag ich sie schon „Sag mal, sind das Engländer?“ Sie guckt mich erstaunt an und ich frag noch hinterher, wie wahrscheinlich es sie findet, dass eine Firma aus England im Auftrag der Stadt Strassen asphaltiert und nachher durch die Nachbarschaft zieht und die Reste vertickt.

      Manche Weisheiten sind dermassen alt, ich glaube die Leute sind entweder vergesslich oder wollen es nicht wahrhaben….

      Antwort

    2. Peter Grohmüller

      30. Juli 2017 at 16:49

      Wie? Die Chinesen? Seit Monaten…was sage ich: seit Jahren hört man von allen Seiten, die Russen hacken dies, die Russen hacken das, die Russen sind die richtig Bösen im Netz… und nun verticken die Chinesen mit billigen Tricks also ihren Plastikschrott? Falls mich einer dieser Knallköppe jemals anschreiben sollte, ich könne dies oder das testen/bewerten und müsste es „lediglich“ über Amazon bestellen, würde ich ihm vorschlagen, mal ein paar Pillen gegen seinen Schatten einzuwerfen, wie übrigens allen, die sich auf diesen dämlichen Trick einlassen.

      Antwort

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