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Weihnachtliches Konzert des Grauens

Weihnachtliches Konzert des Grauens

Alle Jahre wieder…

verunstaltet, äh, veranstaltet die Katholische Mädchenschule mit musikalischem Schwerpunkt welche zu besuchen unser 14-jähriges weibliches Puber-Tier die Ehre hat Weihnachtskonzerte.

Ich erinnere mich voller Grauen an folgendes:

Jingle bells.
6 mal!
Wohlgemerkt 6 mal (!) während eines (!) Konzertes dargeboten.

1. Von den Blechbläserinnen (0,5 Jahre Unterricht auf ihren gequälten Dosen) gepustet.
2. Von den Flöten gepustet. Sämtliche Katzen, Hunde, Vögel und Fledermäuse verlassen die Stadt.
3. Von den Streichinstrumentalistinnen gegeigt. Tierflucht siehe bei Punkt 2, die etwas schwerhörigeren Viecher ergreifen spätestens jetzt auch die Flucht..
4. Von der Percussiongruppe (die hauen auf alles, wirklich alles drauf und halten es für Rhythmus, sogar der entsprechende Musik(???)-Lehrer) geschlagen, geklopft, gehämmert. Jetzt merkt auch das allertaubste Großelternteil dass es eine echte Scheißidee war die Batterien im Hörgerät zu erneuern.
5. Gesungen. Das ist ok. Wirklich. Versteht man, nicht zu laut, nicht zu schräg.
6. Vom Gesamtorchester dargeboten. Das totale Grauen. Nur die Härtesten harren noch aus.

Am besten sind immer die Blechbläserinnen: Voller Enthusiasmus wird losgetrötet, fehlende Noten werden individuell nachgereicht….vom Tempo hat jede Schülerin eine eigene stur verfolgte Vorstellung … wenn die loströten muss ich es mir immer verkneifen laut los zu lachen. Und jedes Jahr machen die Blechmädels den Anfang….JEDES JAHR.

Mal schauen wer dieses Jahr von uns Elternteilen hin muss. („…in guten wie in schlechten Zeiten…“)

erlebt und geschildert von Leser Andreas

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peter wilhelm autorenlesung
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