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Wasserfilter supergünstig und empfehlenswert – Testbericht

Wasserfilter supergünstig und empfehlenswert – Testbericht

Will man sein Leitungswasser filtern, empfiehlt sich der Einsatz eines Wasserfilters.
Sehr verbreitet sind die Geräte von Brita. Viele finden aber die Filter zu teuer. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach einem Wasserfilter gemacht, der schnell filtert, gründlich filtert und auch noch sehr günstig ist.
Beim Gesichtspunkt „preisgünstig“ hat mich nicht so sehr der Anschaffungspreis interessiert, sondern in erster Linie die Folgekosten.

Die meisten Geräte, die im Handel angeboten werden, bestehen aus einer mehretagigen Kanne in die man oben eine bestimmte Menge Wasser einfüllt. Dieses läuft dann durch einen Filter in der Mitte der Kann nach unten in das Reservoir, aus dem man dann das gefilterte Wasser ausschenken kann.

Und genau diese Filter in der Mitte sind es, die den ganzen Spaß so teuer machen.

Daher aufgepaßt! Selbst wenn einem das Gerät oder sogar ein ganzes Starterset günstig hinterhergeworfen wird: Es lauert die Kostenfalle beim Nachkauf der teuren Filter!

Je nach gekauftem Gerät kommen da mitunter Filterkosten von bis zu 1.000 Euro pro Jahr zusammen.

Das geht auch günstiger, und zwar mit diesem Filter hier:

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Aqua-Optima Tischwasserfilter (Jahrespaket)

Der Aqua-Optima Minerva Plus Tischwasserfilter ist uns aufgefallen, weil er a) in der Anschaffung sehr günstig ist (27,43 € /Stand 4. Juli 2016) und schon mit 5 Filterkartuschen geliefert wird.
Jede dieser Kartuschen hält, anders als bei anderen Herstellern, 60 Tage. Bei nicht zu hartem und rostigen Wasser sind ohne weiteres 36 Tage Benutzungszeit drin, dann hält dieses Startpaket sogar ein ganzes Jahr.

Maßgebend für die Verwendungsdauer der Filter ist aber nicht wirklich die Tagesangabe, sondern die Wassermenge, die man filtert.
Mit einem 30 Tage-Filter kann man rund 100 Liter Leitungswasser filtern, ein 60 Tage-Filter schaffte demnach 200 Liter und der 90 Tage-Filter, man glaubt es kaum, schafft 300 Liter.
Dabei sind die Werte von der Wasserhärte und dem Verschmutzungsgrad abhängig. Aber auch der Umgang mit dem Filter spielt eines Rolle. Dazu später mehr.


Grundsätzliches zum Trinkwasser:
Leitungswasser in Deutschland hat Lebensmittelqualität. Es ist in fast allen Regionen auch für die Zubereitung von Babynahrung bedenkenlos einsetzbar.
Ein zusätzliches Filtern ist daher grundsätzlich nicht erforderlich. Die Belastung mit Schwermetallen, Herbiziden und Pestiziden wird in den Wasserwerken ständig kontrolliert und es wird dort entsprechend gefiltert und gereinigt.
Trotzdem besteht das Problem der letzten Meile. Das heißt, das Wasserwerk garantiert nur für das Wasser, das aus ihrem Werk abgeht. Was letztlich daheim aus dem Wasserhahn kommt, hängt auch vom Alter und Zustand der hausinternen Wasserleitungen ab.

Hier fühlen sich die Verbraucher auf der sicheren Seite, wenn sie zusätzliche Wasserfilter einsetzen. Diese entfernen in der Regel:

  • bis zu 80% Chlor
  • bis zu 80% Kalk
  • Herbizide
  • Pestizide
  • Blei und andere Schwermetalle
  • Rost
  • Schmutz
  • schlechten Geschmack
  • schlechten Geruch

Insbesondere die Menge des entfernten Kalks ist aber oft eine Wunschvorstellung. Kalkfreies Wasser enthält man durch Osmose oder Destillation. Durch reines Filtern über Harze kann nur ein gewisser Teil des Kalks entfernt werden.
Der liegt aber weit unter der erhofften Menge von 80%, sondern liegt meist nur bei 30%.

Dennoch sind diese Wasserfilter dazu geeignet, das Wasser aufzufrischen. Es schmeckt tatsächlich leckerer, weniger metallisch und erinnert an frisches Quellwasser. Das haben wir ausprobiert und können das auch bestätigen.

Beim Aqua-Optima Minerva Plus handelt es sich um eine Kunststoffkanne, die so schmal gebaut ist, daß sie sogar in die Kühlschranktür passt.
Sie verfügt als Gimmick über eine kleine batteriebetriebene Anzeige, die brav die Tage herunterzählt, um anzuzeigen, wann der nächste Filterwechsel notwendig ist.
Hierzu kann man sich auch das Handy mit einer tollen App vollmüllen, die auch nix anderes macht, als nach 30, 60 oder 90 Tagen Bescheid zu sagen.

Das sind die Eigenschaften des Aqua-Optima Wasserfilters in der Ausführung Minerva Plus:

  • Fassungsvermögen 2,5 Liter (1,7 Liter gefiltertes Wasser)
  • Passt in die Kühlschranktür
  • Praktische Einfüllöffnung für einfaches Befüllen
  • Elektronische Kartuschen-Wechselanzeige
  • Inklusive 5x Aqua Optima 60-Tage Filter = 10 Monatsvorrat

Es werden im hier vorgestellten 10-Monats-Paket 5 Filter für je 60 Tage mitgeliefert. Diese haben diese Eigenschaften:

  • Geeignet für Aqua Optima (die Evolve-Filter des Herstellers passen auch für Brita* Maxtra* Tischwasserfilter, Filterwasserkocher und Wasserkühler)
  • Bis zu 80% Chlor- und Kalkreduzierung
  • Reduziert Herbizide, Pestizide, Blei und andere Schwermetalle
  • Jeder Filter reicht für 60 Tage – 200 Liter

Die Kanne wird aus der Leitung mit Wasser gefüllt. Es füllt sich der obere Teil der Kanne. Dann dauert es zwischen 2 und 5 Minuten bis das Wasser durch den Filter in den unteren Teil der Kanne durchgelaufen ist.
Danach muss man den oberen Teil nochmals befüllen, denn unten ist noch mehr Platz (max 1,7 Liter).
Das ist wichtig.

Richtiger Umgang mit den Wasserfiltern

Es ist wichtig, die Wasserfilter korrekt zu behandeln.
Dazu gehört, daß man sie nicht trocken stehen lässt.
Das Filterharz und die Aktivkohle trocknen sonst aus und die Filterwirkung leidet.
Das gefilterte Wasser sollte man nicht bei höheren Temperaturen und auch nicht im Sonnenlicht stehen lassen.
Der geeignete Aufbewahrungsort wäre die Kühlschranktür.
Das Wasser und der Filter können sonst verkeimen.
Es ist nicht empfehlenswert, heißes oder gar kochendes Wasser durch den Filter zu schütten. Die Kanne verträgt diese Temperatur nicht und der Filter verliert seine Filterwirkung.
Lässt die Filterwirkung nach, was an einer verlangsamten Durchlaufgeschwindigkeit zu erkennen ist, kann man das noch so lange in Kauf nehmen, bis die maximale Literzahl erreicht ist.
Das bedeutet: Wenn man bemerkt, daß die Durchlaufgeschwindigkeit abnimmt, man aber noch nicht die angegebene Menge Wasser hat durchlaufen lassen (also hier 200 Liter) kann man noch filtern, wenn einem das Warten nicht auf den Senkel geht.
Hat man einen großen Wasserbedarf, dann sind die angegebenen 200 Liter natürlich schneller erreicht, als die 60 Tage dauern würden. Dann muss man den Filter früher wechseln.
Hat man den Filter immer gut behandelt (schön kühl und feucht gehalten), dann kann man ihn bei niedrigerem Durchlauf auch länger als 60 Tage verwenden.

Wir haben den Filter eingesetzt, um bei unserem Kaffeevollautomaten das umständliche Entkalken so selten wie möglich machen zu müssen.
Das klappt ganz hervorragend.
Außerdem finden wir alle, daß der Kaffee mit diesem gefilterten Wasser besser schmeckt.

Empfehlenswert!

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!

Design
20out of 5
Filterwirkung
20out of 5
Preis/Leistung
20out of 5
Handhabung
19out of 5
Haltbarkeit
20out of 5
Folgekosten
20out of 5

4.97

4.97 out of 5
Exzellent


peter wilhelm autorenlesung
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  1. Sascha
    Sascha 4 Juli, 2016, 11:38

    Hallo Peter, hast Du eine Quelle für die Aussage, es würden nur ca. 30% des im Wasser vorhandenen Kalks entfernt? Wir wohnen in München,haben sehr kalkhaltiges Wasser und setzen daher schon recht lange einen Maxtra-Filter von Brita ein. Vorher mussten wir eigentlich täglich unseren Wasserkocher entkalken, seitdem nur noch alle paar Wochen. Von daher kann ich die 30% nicht so richtig glauben…

    Antwort auf diesen Kommentar
    • Peter Wilhelm
      Peter Wilhelm Autor 4 Juli, 2016, 13:22

      @Sascha: Hi Sascha, ja, wir haben das mit einem Wasser-Labor-Test für Aquarienzwecke nachgemessen. Die Messung erfolgte über die Messung des Härtegrades.

      In unserem Fall betrug die Verringerung des Kalkgehaltes nach der Filterung stets zwischen 30 und 37 %.

      Du kannst entsprechende Teststreifen aber für kleines Geld hier kaufen:

      http://amzn.to/29hMAMM

      Da kannst Du leicht ganz exakt eine vorher-/nachher-Messung machen.

      Unser Test erfolgte nach 100 Litern, also zur Halbzeit der Leistungsfähigkeit des Filters.
      Anfangs lang der Wert kurzzeitig bei über 70% nimmt dann aber ab.

      Die üblichen Kannenpatronen funktionieren zweistufig. Zum einen sind Harzkugeln enthalten, die Kalk entfernen sollen und zum anderen ist Aktivkohle enthalten, die Verunreinigungen beseitigen soll.

      Die Harze haben nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit und Lebensdauer. In der Geschirrspülmaschine wird ein ähnliches Verfahren zur Wasserenthärtung eingesetzt, dort aber werden die Harze durch Salz wieder regeneriert. Es ist also nicht das Salz, das das Wasser im Geschirrspüler weich macht.

      Wenn Du eine entsprechende Messung vornimmst, schreib mir bitte hier in die Kommentare zu welchen Ergebnissen Du gekommen bist.

      Die Messungen haben wir übrigens parallel auch mit Brita-Filtern gemacht und sind zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.

      Grundsätzlich aber ist es so, so zeigen es wenigstens unsere Beobachtungen, daß schon eine Reduzierung des Kalkgehalts um 1/3, was ja den Messresultaten entspricht, eine deutlich spürbare Verlängerung der Entkalkungszeiträume mit sich bringt.

      Wenn Du noch weitere Fragen hast, melde dich bitte gerne.

      Antwort auf diesen Kommentar

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