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Sternenmeer.

Sternenmeer.

Tief am Straßenrand verlier ich im Regen meinen Verstand.
Sehe hoch, erkenne keine Sterne mehr.
Sie sind jetzt alle in mir, erschweren mein Herz wie schwere Wasser das Meer.
In meinem Herzen suchen sie nach Licht.
Sie ahnten nicht das ihres in mir zerbricht.

Wegen dem ganzen Regen sehe ich kaum mehr, wasche meine Blicke rein, mit Tränen und dem Salz.
Ich weine, aber hoffe bald kommt wieder Sonnenschein.

Die Straßen scheinen endlos lang, sehe keinen Sinn, nur vergangene Schatten an den dunklen Wolken kleben.
Ich will da durch, habe aber keinen Halt, keine Kraft für dieses Streben.
Ganz kurz erfasst mich mein altes Leben, zieht an meinem Herzen, will es mir rausreißen, mich ohne Pause auspeitschen.
Das sehe ich nicht ein, bleibe stehen und fange an zu schreien !

Angewidert sehe ich die Nacht. Hatte sie mal sehr gern, sah sie als Schwester an.
Aber jetzt trete ich sie mit vollem Haß und zerschmelzender Sehnsucht mit vollem Tatendrang zu den Sternen unten am Straßenrand !

Mein Herz ist nun Frei.
Aber auch sehr leer.
Ich sehe wieder in die Nacht, sehe aber keine Tränen mit Sternen mehr.
Fühle nur die Sinnlosigkeit und Träume von einer Weite wie ein endloser Strand, wie ein Sternenmeer.

End.

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peter wilhelm autorenlesung
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Gedanken zu „links“

Ach ja, das waren doch wirklich noch selige Zeiten, als man genau wusste, was recht...

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