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Sonne

Sonne

Schatten fallen in tiefe Spalten.

Blüten, schön von Stärke, oder innerlich zerbrechlich aber heiß,

lebten streng, waren hart, aber hatten ein Herz im Innern aus zart schmelzendem Eis.

Die Strenge machte den Kindern Angst.

Sie waren noch jung, sahen nicht den Grund und den manchmal zu harten Zwang Dinge zu akzeptieren.

Sommer vergingen, genauso wie viele Winter.

Das Kind sah sich um, sah das Leben, fühlte sich frei.

SonneSonne


Ahnte nichts. Hatte nicht den Blick. Es lebte ohne Schmerz vor sich hin.

Aus Fenstern kam beim Spielen ein fürsorglicher Blick.

Das Kind sah ihn und spielte weiter wie verrückt in der Wiese und den Gärten.

Nachbarn wohnten lange nebenan.

Waren nett zu dem Kind, gaben im Sachen wie Schokolade aus einem „ och is der süß“ Grund …

Wolken zogen vorbei.

Winde wehten streng an alle Fenster.

Sie aber ahnte dies, schloss sie vorher und verbarg alle bösen

Gespenster.

Jahre flogen vorbei.

Das Kind wurde älter.

Kam nun weniger an diesem Ort vorbei.

Dachte aber an die schöne fürsorgliche Zeit.

Da gab es den Moment zwischen Nebel aus Gras und Flaschen voller Wein, wo eine Lücke war. Eine Lücke aus harter Strenge, aber Liebe voll von Blüten mit Sonne ohne die noch kommenden Spalten tief im Schatten versunken.

Denn die Spalten füllten sich mit Tränen.

Nicht nur von dem ehemaligem Kind.

Da war eine Tochter und ein Bruder vor ihm da.

Sie sahen, liebten und gaben ihr eigenes leben dar ! „wollten“

Doch die Sonne wendete es ab.

Wartete auf das Kind und sagte ihm :“ Lebe ! Den der Tot ist nur in einer Zeit voller Körperschmerzen ein echter Freund.

Aber solange du noch jung bist, wie damals als Kind, heute nicht alt, nimm die Welt, nicht ihre Herzenssucht nach Geld. Sieh wie damals aus den Fenstern in die Tannen,  richte deinen Blick nach oben auf die Spitzen und lass deine Gedanken fallen.

Leg sie sorgsam in einen Bach, las sie schwimmen aber beachten deren Weg.

Denn am Ende von Bach kommen die tiefen Wasser.

Dort sind nämlich alle leeren Herzen.

Lerne schwimmen und gib auf dein Leben gut Acht !

Deine Oma. ( R.I.P )

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peter wilhelm autorenlesung
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