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Sommerloch

Sommerloch

Martin von IQ-Atrophie macht sich Gedanken übers Sommerloch, lesenswert.

Das Sommerloch ist allenthalben deutlich erkennbar; wenn im Fernsehen schon Miss Marple-Filme laufen, dann ist Sommerloch.
Übrigens mag ich die Miss-Marple-Filme sehr, aber nur die mit der alten Margaret Rutherford und ihrem Ehemann Stringer Davis, leider gibt es davon nur vier Stück.

Sommerloch ist auch, wenn gelangweilte Bloggerinnen sich immer mal wieder über mich auslassen müssen. Hintergrund: Im Laufe der Zeit hat sich eine bestimmte Bloggerin immer mal wieder in einer Art und Weise geäußert, die ich als unangenehm empfinde. Normalerweise ist mir das furzegal, ob irgendwo da draußen irgendjemand das was ich tue und schreibe Scheiße findet. Da halte ich es seit Ewigkeiten mit Oscar Wilde, der mal sinngemäß gesagt haben soll, dass es ihm egal sei, was über ihn geschrieben wird, Hauptsache es wird etwas über ihn geschrieben.

Obwohl es aber so ist, dass ich das Weblog dieser Bloggerin meide und es sich deutlich herauskristallisiert hat, dass wir offenbar nicht miteinander können, kann die gUte es nicht lassen, auch hier immer mal wieder zu kommentieren. Mir ist schleierhaft, was sowas soll. Ich mag auch den einen oder anderen nicht; dann bleibe ich eben aus seinem Weblog weg. Ich kann auch mit den Themen mancher Blogs nix anfangen. Nehmen wir beispielsweise Farlion. Sein Weblog, seine Themen und mein Weblog und meine Themen haben sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt, haben vollkommen unterschiedliche Tendenzen. Auf der Basis gegenseitiger Hochachtung lässt jeder von uns den anderen machen; man liest sich, aber man geht nicht großartig aufeinander ein. Ein wunderbares Verhältnis, mit dem wir beide super leben können und wenn wir mal wieder mehr gemeinsam haben oder es sich anders entwickelt, können wir uns jederzeit wieder aufeinander einlassen.

Es gibt auch Weblogs, die ich richtig Scheiße finde. Da klicke ich weiter und kümmere mich nicht darum, aber ich schreibe doch nicht immer mal wieder einen Kommentar dort, warum auch? Anders hält es die gUte, von der hier die Rede ist. Normalerweise sollte mir das egal sein, wenn –egal wer? hier kommentiert, aber es verblüfft mich, wenn ich dann kurz darauf wieder im Weblog der betr. Kommentatorin irgendetwas über mich oder mein Blog lesen muss, was man allgemein als unangebracht empfinden könnte.
Somit will ich im Grunde genommen nicht, dass diese Person hier kommentiert. Verhindern kann man es bei offenen Systemen nicht, zu leicht ist es, mit einem anderen Namen einfach wiederzukommen. Aber wenn ich einen Kommentar dieser Person sehe, lösche ich ihn einfach. Je weniger Berührungspunkte es da gibt, umso weniger Anlass hat man, sich Gedanken übereinander zu machen und umso leichter ist es doch für alle.

SommerlochSommerloch

Ich meine, wenn ich jemanden im „real life“ nicht mag, gehe ich doch auch nicht immer mal wieder zu seinem Haus und klingele da oder setze mich in der Kneipe ausgerechnet an seinen Stammtisch?

Nachdem ich neulich meine, wie ich finde, lustige Nummer mit den Mäusen, die von der Decke hängen, hier veröffentlicht habe, war auch wieder ein eher nichtssagender Kommentar von dieser Frau darunter. Ich hab ihn weggemacht, so wie ich mich in einer Kneipe wegsetzen würde.

Daraus bastelt die Gute aber jetzt eine tolle Geschichte und findet auch noch Claqueure.

Sie schreibt in ihrem Weblog:

Ich pöses Ding […] hab doch wieder fremd gelesen im Blog vom großen heiligen dreibeinigen Gott und war auch noch so pöse auf einen dortigen Eintrag mit einem Kommentar zu antworten. Ich soll doch nicht so tun … pöses Mädel… Meine Antwort auf seine Frage, welche grauen Mäuse dort von seiner Decke baumeln lautete ” Ne graue Fledermaus oder graues Langohr genannt” wurde einfach gelöscht.. Was bin ich auch so pöse und schreib da gleich als ersten Kommentar auf eine so wichtige Frage eine Antwort.. Ich schäm mich jetzt ganz dolle :-))

Darauf kommen dann Kommentare, die sich auszugsweise so lesen:

Och, das hab ich nicht mitbekommen. Schade. Schreib mal wo das war, ich will auch wissen. Bei mir wirste jedenfalls nicht so schnell gelöscht. Ich lösche nur Leute bei denen ich denke, dass sie sowas wie Nazis sind oder einfach nur gemein und fies. Ach, erzähl der kleinen Inge doch mal…muss wissen… bin neugierig… jaaaaaaaaa… […] hach … wie konntest Du es nur wagen, einen seiner Beiträge anzuzweifeln und das auch noch laut zu sagen? Merke: negative Beiträge über andere Menschen, die er auch beim Namen nennt, darf nur einer schreiben: ER Aber so ist’s mit der Doppelmoral: die Freiheit, die man für sich beansprucht, gilt noch lange nicht für andere. 😉 […] ich lass mich nicht vom weg abbringen ..dummdideldei 🙂 […] ja schäm dich! merke: immer nett sein und schleimen! und schon rutschtst du auf einer schleimspur wie von selbst durchs leben… […] ihhhhhh schleimspur wie eklig

Da muss aber eine ganz fürchterliche Langeweile haben.

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


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peter wilhelm autorenlesung
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