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Pornographie, Georg Thomalla und der Hustinettenbär

Pornographie, Georg Thomalla und der Hustinettenbär

Wie die obige Liste eindrucksvoll darstellt, ist der Begriff Pornographie auch im Dreibeinblog der meistgesuchte Begriff.
Das wundert nicht, wenn man bedenkt, daß Schätzungen davon ausgehen, daß weit über 90% des Internetverkehrs ausschließlich auf pornographische Inhalte entfallen sollen.

Außerdem habe ich mich hier im Blog ja auch schon, insbesondere in Bezug auf Google, mehrfach mit dem Thema Pornographie auseinandergesetzt. Im wesentlichen ging es dabei um Inhalte meines Weblogs, die überhaupt nichts mit diesem Thema zu tun hatten, bei denen Google aber der Meinung war, ganz schlimmes Pornomaterial gefunden zu haben.

Dabei bleibt immer unklar, was Google als „gute“ und was es als „schlechte“ Inhalte betrachtet.
So ist beispielsweise mein Bestatterweblog bei Adwords nicht gelistet, weil Google den Inhalt für „problematisch“ hält. So eine aktuelle Aussage vom Februar dieses Jahres.
Nun gibt es bei Google Programmrichtlinien und stoisch verweist Google auf diese, wenn Publisher danach fragen, was sie denn beispielsweise tun können, um Google besser zu gefallen. Ein konkrete Antwort, wie beispielsweise: „Der Artikel XYZ ist uns ein Dorn im Auge.“ erhält man nicht. „Bitte lesen sie aufmerksam die Programmrichtlinien und befolgen Sie die darin enthaltenen Hinweise.“

Pornographie, Georg Thomalla und der HustinettenbärPornographie, Georg Thomalla und der Hustinettenbär

Es ist ja eigentlich schon erschreckend, mit was für einer Schere im Kopf man an die Arbeit gehen muß, wenn man nur für Google alles richtig machen möchte.
Man kann es sich schlicht und ergreifend nicht leisten, bestimmte Inhalte in allen Formen, die man sich wünschen würde, auf seiner Seite zu haben, weil man Gefahr läuft, von Google schlimmstenfalls aus dem Index geworfen zu werden.

Und nur durch Mundpropaganda unter Freunden läßt sich ein Blog nicht sinnvoll verbreiten.

Was jetzt also 12.400 Leute dazu bewegt hat, nach Porno, Pornographie und Fuckdatearea hier zu suchen, das liegt in auf der Hand.

Warum aber gestern so ein Andrang nach Georg Thomalla herrschte, kann man nur mutmaßen. Ich denke, es hängt damit zusammen, daß der große Komödiant am 14. Februar 100 Jahre alt geworden wäre.
Die 900 Suchanfragen nach dem Hustinettenbär kann ich mir nicht erklären. Die meisten dieser Anfragen kamen aber über gutefrage.net, die Besucher landeten auf dieser Seite hier: //dreibeinblog.de/deutschland-trauert-um-den-hustinettenbar/, blieben im Schnitt 1 Sekunde und waren dann wieder weg. Schnellleser, alles.

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peter wilhelm autorenlesung
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