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Pleite mit „machdudas“

Pleite mit „machdudas“

Mittlerweile gibt es ja Job-Börsen im Internet wie Sand am Meer.
Der Auftraggeber beschreibt dort, was für einen Auftrag er zu vergeben hat und dann bewerben sich die Interessenten und nennen ihre Preisvorstellung.
Falls einem ein Interessent zusagt, so wird man mit diesem handelseinig und der kann dann für einen tätig werden.
Für ein Internetprojekt mit angeschlossener Foren- und Kommentarfunktion suche ich nun Texter, die dieses Frage- und Antwort-Portal am Anfang mit Leben füllen. Es geht im weitesten Sinne um den Bereich Nahrungsmittel und Ernährungsratgeber.
Es ist ja klar, daß Besucher einer neuen Seite auch Inhalte vorfinden und in bereits vorhandenen Artikeln stöbern möchten. Um das Forum mit Artikeln und somit mit Leben zu füllen, ist es durchaus üblich, sich erfahrener Profis aus dem Bereich der Autoren zu bedienen, die Blogartikel, Forenbeiträge und Antworten auf Fragen schreiben. Das ist schließlich ihr Beruf.

Pleite mit Pleite mit

 

Nun habe ich bei „machdudas“ eine entsprechende Anzeige aufgegeben, weil mir diese Seite von einem PR-Profi empfohlen wurde, der seit langem dort seine Texteschreiber rekrutiert.

Daraufhin erhalte ich von den „machdudas“-Leuten diese Mail hier:

 

Unser Ziel ist, dass machdudas die beste weil einfachste Plattform für Jobs von privat für privat wird.

Allerdings finden wir es nicht in Ordnung, wenn Sie Benutzer dafür bezahlen möchten, dass diese Ihr Forum künstlich pushen. Ein Forum sollte unserer Meinung nach selbständig wachsen und nicht durch gefakete User anderen Usern ein falscher Eindruck vermittelt werden – vor allem, wenn alle dort getätigten Äußerungen ohnehin nur ausgedacht sind. Damit ist die Glaubwürdigkeit des Forums ohnehin nicht mehr gegeben.

Daher mussten wir Ihr Angebot leider löschen.

Von „gefakten Usern“ ist in dem Angebot überhaupt keine Rede. Offenbar meinen die „machdudas“-Leute, da wolle jemand ein Hobby-Forum aufmachen und Leute anheuern, die sich als angebliche User ausgeben und gefälschte Forenbeiträge schreiben.
Woher die „machdudas“-Leute allerdings diese Idee haben und wie sie auf diese falsche Fährt kommen, ist mir vollkommen schleierhaft. Es ging einzig und allein um das Anheuern von Schreibprofis für ein Portal.

Schade, es hatten sich schon Dutzende von Interessenten beworben und ich wäre sicherlich mit einigen davon einig geworden.
So hat „machdudas“ jetzt eben ein Angebot für eine seriöse Autorenarbeit weniger und ich suche mir meine Leute eben auf einer der vielen anderen Plattformen.

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!


peter wilhelm autorenlesung
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21 Kommentare auf "Pleite mit „machdudas“"

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Marion Wolf
Gast

Tut mir leid, aber ich verstehe diese Kritik nicht. Die Spreu vom Weizen zu trennen, wenn verschiedene Bewerber ihr Glück versuchen, ist Saches des Auftraggebers und wenn man Pech hat, dann halten die Leute nicht, was sie versprechen.

Bei Auftraggebern, die Autoren suchen, habe ich allerdings den Eindruck, dass sie keinen Dunst davon haben, was gute Texte ausmacht.
Anspruchsvolle Schreibtalente findet man nicht, indem man nach der Anzahl der Wörter bezahlt (in der Kürze liegt die Würze) – und erst recht nicht, indem man 1ct pro Wort als Honorar anbietet…

Wenn Sie seriöse Autorenarbeit suchen und diese auch angemssen honorieren, können Sie sich gern mit mir in Verbindung setzen.
Gruß MW

Marion Wolf
Gast

Haben Sie Ihr Anliegen / den Auftrag vielleicht irreführend formuliert?

Ich hab als Autorin die Erfahrung gemacht, dass dort Auftraggeber nach Spitzenleuten suchen und dafür ein Taschengeld für Grundschüler bieten…

Leider gibt es genug Dummköpfe, die darauf eingehen – fragt sich bloß, was dabei rauskommt?

H.Weber
Gast

Hallo, Mit machdudas habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass man sich dort oft und gern in den Kontakt zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer einmischt und auch Abmahnungen und Accountsperrungen als Strafe gerne verteilt werden. Das ist für eine offene Plattform nicht in Ordnung. Zumal Angebote, die offensichtlich gegen gute Sitten verstoßen, wie Frau Wolf erwähnt, Dumpinglöhne für Texter, nicht geahndet werden.

Werner Platen
Gast

machdudas kann ich nicht weiterempfehlen, da hier zwar versucht wird Arbeiten zu vermitteln, aber es fehlt da noch so einiges. Mir erscheint machdudas als Forum, in dem quasi Nachbarschaftsdienste vermittelt werden. Eine marktübliche Bezahlung der Jobs spielt dabei keine Rolle.Für Jobs wie – wer giesst meine Blumen, oder wer geht mit meinem Hund spazieren? ist das wohl auch völlig in Ordnung, aber für qualifizierte Jobs ist machdudas völlig ungeeignet!

Avy
Gast

Da ich etwas Luft hatte, habe ich auch hin und wieder auf machdudas nach Aufträgen geguckt. Leider ist die Plattform für tatsächliche Werbetexter denkbar ungeeignet. Die Betreiber mischen sich unentwegt in die Kommunikation ein, es wird verlangt, dass man sich ausschließlich öffentlich bewirbt und die PN Funktion, die mangelhaft ist, nur für Textbeispiele nutzt. In keinem normalen Auftragsverfahren bekommt man die Angebote der anderen Bewerber zu sehen oder bekommt vorgegeben, wie man zu kommunizieren hat. Die Aufträge sind ebenfalls nur selten ernst zu nehmen. Hier werden tatsächlich Wortpreise von unter 1 Cent als angemessen gesehen. Von meiner Seite auch 2013 nicht zu empfehlen!

Diana
Gast

Wohl wahr, und bei den Texterpreisen müssen die drei Euro erstmal verdient sein und das ist bei Machdudas nicht so einfach. Zumal man nicht mal nur ein bisschen Interesse zeigen und nachfragen kann, bei einem Jobangebot. Denn das gilt ja direkt als verbindliche Bewerbung und wenn der Arbeitgeber einfach zu sagt ( und das machen leider einige, damit sie eben auch normal mit einem schreiben können ) dann ist man gleich mal seine 3 Euro los – oder den Account, wenn man nicht jeden Job annimmt undbezahlt. Man wird dazu gezwungen zu zahlen und hat keine Möglichkeit als Bewerber es sich anders zu überlegen. Und der Support / Servicekontakt ist mieserabel.

Tom
Gast

Bei machdudas habe ich auch kein gutes Gefühl. Habe mich dort angemeldet um eventuell einen Auftrag zu bekommen. Nachdem ich mir die Anzeigen genauer angesehen habe, musste ich auch feststellen, dass die Angebote für Texter und Autoren für meine Begriffe zu 99 Prozent Abzocke sind.
Ich habe dennoch mal probiert mich auf ein Angebot zu bewerben. Dies ging jedoch nicht, bevor ich mein Profil nicht mit bestimmten Informationen gefüttert habe. Persönliches, was ich nicht gleich an die Pinnwand hängen möchte. Fazit, ich habe es ganz gelassen.

Ich habe schon oft im Internet nach entsprechenden Jobbörsen gegoogelt. Bis jetzt habe ich nicht eine wirklich gute gefunden. Auch hier in den Kommentaren vermisse ich Hinweise zu guten Börsen, bei denen man seriöse Angebote finden kann. Vielleicht kennt ja jemand eine solche Plattfom oder kennt andere Wege um an seriöse Aufträge zu kommen. Das wäre hilfreich und würde, für meine Begriffe, einen Blog wie diesem von anderen abheben, die auch nur allgemeine Informationen veröffentlichen.

Simone
Gast

Hallo,
bei machdudas habe ich 2x versucht gute Texter zu bekommen, mein Preis war 3ct/Wort, was ich da erlebt habe war echt unter aller S… – Da bekommt meine 7 Jährige Tochter bessere Sätze hin.

Wer gute Texter sucht, findet diese meist bei Content.de, Textscout.de oder Textbroker – Wobei mein Favorit Content.de ist.

LG Simone

Brigitte
Gast

Hallo Simone,

ich bin zufällig auf diesen Beitrag gestoßen und kann deinen Ärger verstehen – zumal dein angegebener Preis/Wort in solchen Plattformen tatsächlich eher eine Seltenheit ist! 🙂
Solltest du mal wieder nach Textern (außerhalb solcher Plattformen) suchen: Du kannst meine Schreibe gerne auf die Probe stellen 🙂

Viele Grüße

Stefanie
Gast

Ich kann mich den Vorkommentaren nur anschließen. Mach du das – wenn der Support es zulässt!

Mal ganz abgesehen davon, dass viele Spinner mit Pseudojobs die Vermittlungsgebühr verschwendet haben und sich viele Fakejobs dort tummeln, die nie vergeben werden. Übertrifft die Unfähigkeit und Selbstherrlichkeit des Supports wirklich alles. Bekommt man vom Spaßanbieter, der sich nie meldet eine schlechte Bewertung und bittet diese umgehend zu entfernen sehen diese Herrschaften keinerlei Handlungsbedarf obwohl es eine Schwäche des Protals ist, dass man diese Bewertungen nicht kommentieren kann. Auch nach 48 h und mehr werden solche nachweislich falschen Bewertungen nicht entfernt, mit der Begründung man lasse das nun absichtlich liegen, weil der Jobber es so eilig habe, das sei unhöflich. Wenn man dann darauf besteht dass es nach 4 Tagen endlich entfernt wird, löschen die Herrschaften das Supports kurzer Hand einfach das Profil des Jobbers. Fazit unprofessioneller und organisierter Kindergarten, schlechte und inkompetente Leistung am Rande von Verletzung der Persönlichkeitsrechte des Jobbers, einfach unglaublich!

Sabine
Gast

Hallo,
ich hab eigentlich nach was anderem gesucht 😉 Trotzdem möchte ich meinen Senf auch abgeben. Ich hatte das gleiche Problem mit einem Frage/Antwort Portal, um es zu füllen hab ich auch eine entsprechende Anounce eingestellt – Wurde abgelehnt. Hab es auch anschliessend über ein Text Marktplatz ausgeschrieben und bekomme immer noch kontinuierlich Text für die Website. Also es gibt immer alternativen zum obengenannten Portal. Bei Interesse hier der Link: http://bit.ly/RRzqco

Christa
Gast

Hallo,

die Selbstherrlichkeit und Unverschämtheit des sogenannten Supports bei machdudas ist wirklich unerträglich. Das einzige, was schnell geht, ist die Abbuchung der 3 Euro und das sogar für Jobs, die schon lange abgelaufen waren. Dort denkt man, die 3 Euro wären verdient, weil die Plattform zur Verfügung gestellt wird. Eine weitere Leistung wird nicht dafür geboten. Mir hat es dort spätestens gereicht, als eine Anwältin eine Schreibkraft für unter 1 Cent gesucht hat. Und dann noch eine Rechnung mit ausgestellter USt. verlangen. Na gut, bei dem Einkommen fällt die Steuer nicht so hoch aus 😉
Bei Texterjobboerse hatte ich mehr Glück mit Aufträgen.

content-werkstatt
Gast

@Christa: Versteh‘ ich nicht! Wieso bewirbst Du Dich auf einen abgelaufenen Job? Und wieso sollten Deine 3€ abgebucht werden, wenn keiner mehr den Auftrag annimmt? Du bezahlst doch nur 3€, wenn der Auftraggeber Deine Kontaktdaten anfordert!?!?

Pierre
Gast
Ich wurde von „mach du das“ ganz übel denunziert. Nicht nur das die sich in besagte Dinge einmischen. Nein, wenn ihnen jemand nicht sympatisch ist, oder einer der Seitenbetreiber ( die sich gerne dort billige Arbeiter suchen, auch im alleruntersten, schon Straftatähnlichen Lohnsektor angehören) selber Aufträge vergibt, dann kann es bei Problemen schon mal passieren das man sehr schlechte Bewertungen bekommt, gegen die man sich nicht wehren kann, denn einer von denen irrt sich niemals und ist nie im Unrecht. Es kann sogar so weit gehen das mitten im Vermittlungs oder Bezahlprozess der account gesperrt wird und man somit nicht nur Geld und Kunden verliert, sondern das man einen Imageschaden erleidet, der auch mit geld nicht aufzuwiegen ist und durch den man sein Standbein verliren kann. Ich hatte mir ein Kleinstunternehmen aufgebaut, dessen Ruf durch „mach du das“ solchen Schaden erlitt,dass ich nach einer Weile Insolvenz anmelden musste, da mich die Seitenbetreiber überall schlecht gemacht hatten. Und das in letzter Konsequenz nur, weil ich nicht bereit war für 400€ dem Chef von „mach du das“ einen vor Ort angefertigten Wandschrank zu bauen, der ihm im Vergleich zu einer spezialisierten Firma, mindesten 7000€ gekostet hätte. Ich war ja gerne bereid ihm… weiterlesen »
Markus
Gast

Danke für diesen Beitrag, er hat zusammen mit den Kommentaren wirklich jeden Zweifel ausgeräumt. Es macht schon nicht unbedingt den besten Eindruck, wenn eine deutsche Firma unter Ltd. firmiert, zusammen mit der Tatsache, dass auch für die Annahme von Aufträgen bezahlt werden muss, habe ich mir meinen Teil gedacht. Wenn die Aufträge dann nicht einmal zustandekommen, oder in den MLM-Bereich oder dergleichen hineinreichen, komplettiert das meinen Eindruck.

Dabei war der erste Eindruck gut – wenn wirklich jemand 22 Euro für „Erotik-Geschichten“ mit ca. 3 Normseiten bezahlt, hätte ich das gern gemacht 😉 (das würde nämlich größere Verdienstchancen bedeuten als beim Self Publishing).

Als Auftragnehmer habe ich mit Textbroker.de gute Erfahrungen gemacht. Üppige Verdienste sind dort auch kaum möglich, aber es wird alles gehalten, das versprochen wird. Leider bewegen sich alle diese Textbörsen stark im SEO-Bereich, von dem ich wenig halte – ich würde lieber „natürliche“, freie Texte schreiben, und solche Aufträge sind leider schwer zu finden.

Matthias Wurm
Gast

Guten Tag,

sehen Sie sich doch einmal bei der Textagentur Jurtex.info um!

Luca
Gast

Es ist nicht ganz professionell aufgebaut. Zahlungen werden nicht verbucht (Anrufen), auch das keine Private Kontaktaufnahme besteht. ABER als die mir sagten das Sie von NACHBARSCHAFTSHILFE kommen, war es mir klar.

content-werkstatt
Gast

Hallo Ihr Lieben,

ich bin äußerst überrascht von den negativen Kommentaren hier. Ich arbeite seit längerer Zeit mit Jobbern von MachDudas zusammen und bin wirklich hoch zufrieden. Über die Plattform haben sich viele nette Kontakte herstellen lassen, die Jobber sind bisher alle sehr zuverlässig (3 x auf Holz geklopft), MachDudas hat sich noch nie in meine Aufträge eingemischt und ich bin froh, dass es diese Plattform gibt. Schnelle und faire Bezahlung meinerseits und ein höflicher Umgang sind natürlich selbstverständlich. Außerdem kann man durch die kostenlosen PN sehr gut eingrenzen, ob man für einen Auftrag zusammen kommt. Wer versucht, hier das System zu umgehen, wird natürlich Pech haben, denn das ist ja selbstredend. Außerdem geht es hier um wirklich läppische 3€. Die kann ich im Notfall wirklich dem Jobber erstatten oder man kann sich die 3€ ja auch teilen, wenn es denn sein muss. Aber wenn ich als Auftraggeber nicht einmal in der Lage bin, die 3€ in einen evtl. Mitarbeiter zu investieren, dann weiss ich leider auch nicht … 🙁
LG, content-werkstatt

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