Start Verkehr Manche Radfahrer sind lebensmüde
  • Manche Radfahrer sind lebensmüde

    Früher gab es mal Gesetze, die genau beschrieben, wie ein Fahrrad ausgerüstet sein muß, damit es am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen darf. Heutzutage scheint es sowas ja nicht mehr zu geben und falls es das noch gibt, kontrolliert es offenbar keiner. Auf dem Bild hier ist ein Radfahrer zu sehen.
    Genauergesagt, er wäre zu sehen, wenn er nicht in hautenger dunkler Kleidung auf einem dunklen Fahrrad ohne Beleuchtung morgens um 6 Uhr auf der Landstraße unterwegs wäre.

    Manche Radfahrer sind lebensmüde

    Um den Kopf hat er sich eine Stirnlampe gebunden, die nach vorne einen jämmerlichen Strahl gelblichen Lichtes erzeugt und hinten hektisch rot blinkt. Allerdings sieht man dieses hintere rote Lämpchen nur… Ich muss anders anfangen: Allerdings würde man dieses hintere rote Lämpchen nur dann sehen, säße der Radfahrer kerzengerade auf seinem Drahtesel. Tut er aber nicht, er ist vorübergebeugt und das rote Blitzedings zeigt somit mehr nach vorne als nach hinten.


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    Gabs da nicht mal was mit Rückstrahlern und Katzenaugen usw.?

    Wäre man böse, würde man sagen, daß es einem um so jemanden nicht leid tun würde, wenn er überfahren wird; aber man ist ja nicht böse und schließlich ist es ja leider auch noch so, daß diese Heinis völlig uneinsichtig sind und man letztlich als Autofahrer auch noch die (Mit)Schuld bekommt.


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    8 Kommentare

    1. Sascha

      6. Februar 2013 at 11:07

      Dieses Gesetz (bzw. Verordnung) gibt es immer noch, nennt sich StVZO.

      Und ja, es gibt merkbefreite Vollpfosten (aka „Heinis“) unter Radfahrern, genauso wie es die auch unter Autofahrern, Fußgängern, Skifahrern, Segway-Fahrern und Gleitschirmfliegern gibt. Die durchschnittliche Gefährdungserhöhung durch die im PKW-Bereich gängigen „10 km/h mehr als Tempolimit kann man immer fahren“ schätze ich deutlich größer ein, als durch solche „Heinis“.

      Antwort

    2. Sascha

      6. Februar 2013 at 11:09

      Und BTW: ist es natürlich vollkommen korrekt, dass man als Autofahrer beim Überfahren eines unbeleuchteten Radfahrers eine Mitschuld bekommt, schließlich darf man ja nur so schnell fahren, dass man innerhalb der Sichtweite anhalten kann. Also hätten in diesem Fall beide etwas falsch gemacht.

      Antwort

    3. jelena

      6. Februar 2013 at 16:52

      Deshalb fahre ich grundsätzlich mit funktionierendem Licht und Warnweste… nette Mode, die sich immer mehr durchsetzt, zum Glück!
      Wenn solche Heinis sich unbedint überfahren lassen wollen, einfach weiter so…

      Antwort

      • Sascha

        6. Februar 2013 at 18:14

        Warnweste ist m.E. eher überflüssig, wenn vernünftiges Licht vorhanden ist. Mein Auto beklebe ich ja auch nicht rundrum mit Reflektorfolie.

        Antwort

    4. Heidjer

      6. Februar 2013 at 16:54

      da kommt mit erstmal nur ein böser Gedanke: Natürliche Auslese!!! Oder auch: Intelligenz überlebt

      Antwort

      • Big Al

        7. Februar 2013 at 14:34

        Ausmendeln?

        Antwort

        • Sascha

          7. Februar 2013 at 14:40

          Ausmendeln tun sich m.E. doch viel eher die Radfahrer, die tatsächlich dem Irrglauben anhängen, Radwege würden für ein Plus an Sicherheit sorgen.
          Aber das trifft’s natürlich nicht wirklich, dafür ist Radfahren auf Radwegen nicht gefährlich genug. Meist geht’s ja doch irgendwie gerade noch gut.

          Antwort

    5. Sasha

      9. Februar 2013 at 19:11

      Ausmendeln? Ihr meint Auspendeln, oder?

      Antwort

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