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Kettenmails machen glücklich

Kettenmails machen glücklich

Ich möchte allen danken, welche mir während des fast abgelaufenen Jahres Kettenmails gesandt haben. Dank dieses Wohlwollens habe ich Folgendes erlebt:

1. Ich las 170 mal, dass die Dresdner Bank, die Volksbank, die Sparkasse und die Deutsche Bank sofort meine Konto-Nummer nebst TAN benötigen, damit das innereuropäische Bankennetz nicht zusammenbricht.

2. Sämtliche schwarzafrikanischen Finanzminister und Bankdirektoren haben mich als einzigen überlebenden Erben eines neuseeländischen Milliardärs auserkoren und ich muß nichts weiter machen, als 798 Euro auf ein nigerianisches Konto zu überweisen, um garantiert 23 Millionen Dollar zu bekommen.


3. Vierzig medizinische Fachspezialisten wollten meinen Penis verlängern. Hätte ich das gemacht, wäre er jetzt 24 Meter und 17 Zentimeter lang.

Kettenmails machen glücklichKettenmails machen glücklich

4. Ich weiß jetzt, daß ich zirka 3.000 Jahre Unglück haben werde. Ich bin außerdem bereits seit 56 Jahren tot, weil ich nicht alle Mails weitergeleitet habe.

5. Wenn ich aus dem IKEA Laden komme, schaue ich niemanden an, weil ich Angst habe, dass mich jemand in ein Hotel verschleppt, mir Drogen verabreicht, um mir anschliessend eine Niere zu entfernen und diese auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.

6. Ich hätte sämtliche Ersparnisse auf das Konto von Amy Bruce überweisen müssen. Ein kleines, armes Mädchen, welches bereits mehr als 7.000 Mal schwerkrank im Spital lag. (Es ist seltsam, aber dieses kleine Mädchen ist seit 1995 immer 8 Jahre alt…)

7. Mein kostenloses Nokia-Handy ist leider auch nie angekommen, ebensosowenig wie die Backstage-VIP-Karten für die Beatles und ABBA.

8. Ich hätte meinen Namen hunderte von Malen, zusammen mit 3.000 anderen auf eine Petition schreiben müssen, damit die bedrohte Spezies der westbrasilianischen Nackteichhörnchen vor dem Aussterben bewahrt werden.

9. Immerhin kenne ich jetzt das Rezept, welches garantiert, nie mehr einsam zu sein und die ewige Liebe zu finden: Es reicht, den Vornamen einer Person auf ein Papier zu schreiben und ganz fest an sie zu denken. Gleichzeitig muss man sich am Arsch kratzen und die Zeiger einer Uhr im Gegenuhrzeigersinn drehen und das während man um einen Fiat 500 herumtanzt. (Es ist nicht einfach einen Fiat 500 zu finden!).

10. Nicht zu vergessen: an die 560 Mal hätte ich meinen Bildschirm Tag und Nacht nach dieser berühmten Nachricht absuchen müssen, welche den gefährlichen Virus enthalten sollte, bei dem sogar Microsoft, Mac Affee, Norton Symantec etc. unfähig wären, ihn aufzuspüren und zu neutralisieren… und welcher in der Lage wäre meine Harddisk zu zerstören, den Hund zu schwängern, die Stereoanlage, den Fernseher, den Staubsauger und die Kaffeemaschine zu pulverisieren.

11. Ich hätte heute 40 Zentner nachgemachte V|@gra-Pillen aus Indien im Keller und 1.233 unechte Ro|ex-Uhren.

12. Wäre ich auf die vielen Angebote feuchter junger Damen eingegangen, hätten wir hier wegen Hochwassers einen Hafen einrichten können.

Für alle diese Erfahrungen danke ich fast ununterbrochen Tag und Nacht!

WICHTIG :
Wenn Du diesen Artikel nicht innerhalb von 10 Sekunden verlinkst, wird ein aus dem Weltall kommender Dinosaurier, morgen um 17:33 Uhr, Deine gesamte Verwandtschaft auffressen!

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!


peter wilhelm autorenlesung

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