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In mir schmunzelt es

In mir schmunzelt es

Da hat sich im vergangenen Jahr einer der ranghöchsten Kirchengeistlichen Hessens von seinen kirchlichen Ämtern entbinden lassen, um eine schwungvolle politische Karriere in der SPD zu starten.

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden wollte er werden, der frühere katholische Stadtdekan Ernst-Ewald Roth. Und folgerichtig wirbt seine Partei auch schon seit geraumer Zeit im gesamten Stadtgebiet mit Plakaten für ihren frommen Kandidaten.

Außer ihm bewerben sich noch fünf andere Kandidaten und unter genau diesen fünf Kandidaten dürfte wohl der neue OB von Wiesbaden sein, denn das Rennen wird ohne Ernst-Ewald Roth stattfinden müssen.

Als am 4. Januar um 18 Uhr die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen endete, stellte man Seitens des Wahlamtes der Stadt erstaunt fest, dass die SPD schlicht und ergreifend vergessen hatte, ihren Kandidaten anzumelden.

Eine Möglichkeit der Nachmeldung gibt es nicht.

Was sagt Dreibein Peter dazu: Dumm gelaufen!

Die Sozis sollten endlich begreifen, daß wir nicht im Kungelland, wo es reicht einem Eber ein rotes Fähnchen an den Schwanz zu binden, damit er als gewählt gilt.

Aus den Nachrichten des HR:

Peinliche Schlappe für die Wiesbadener Sozialdemokraten: Die Partei hat versäumt, ihren Kandidaten für die OB-Wahl anzumelden. Die Spitzen der Partei beraten derzeit in einer Krisensitzung.

Heute Abend wollte die SPD schriftlich Stellung nehmen. Vorher gebe es keinen Kommentar, sagte eine Mitarbeiterin der Wiesbadener SPD-Geschäftsstelle. „Wir sind davon schließlich auch überrascht worden.

Der Abgabetermin für die Wahlvorschläge geht aus Paragraf 13, Absatz 1 des Kommunalwahlgesetzes hervor: „Die Wahlvorschläge sind spätestens am sechsundsechzigsten Tag vor dem Wahltag bis 18 Uhr schriftlich bei dem Wahlleiter einzureichen.“ Nachdem die Stadtverordnetenversammlung den 11. März als Wahl- und den 25.3. 2007 als möglichen Stichwahltermin festgelegt hatte, ergab sich daraus der 4. Januar abends als letzte Möglichkeit für das Einreichen der Vorschläge.

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


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