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Harald Schmidt, so sehe ich das

Harald Schmidt, so sehe ich das

Also ich finde ja, daß es Harald Schmidt sehr gut tut, daß er auf den Sidekick Oliver Pocher verzichtet. Ein bißchen Standup und Talk, das ist die Mischung, die mir ganz gut gefällt. Pocher mag zwar stellenweise ganz witzig gewesen sein, aber das Format für eine Late-Night -und sei es nur als Opener und Sidekick- hat er einfach nicht, da muß er wohl noch reifen. Auch die Einspieler, die Schmidts Späße unterstützen sollen, sind recht gut gelungen, doch was Frau Bauerfeind da soll, ist mir derzeit noch schleierhaft.

Als das „süße Mäuschen“ von Ehrensenf mochte sie ja noch durchgehen, das ist Internetfernsehen, Satire für Elitäre; aber als Schmidts weiblicher Counterpart oder Dauergehilfin taugt sie für mich eher weniger. Aber bitteschön, das ist meine ganz persönliche Meinung; niedlich ist sie ja.

Harald Schmidt hat viele Chancen vertan, durch seine lange Auszeit, durch die doch recht langen Pausen zwischen den einzelnen Staffeln und durch das langsame Herantasten an eine für ihn geeignete Sendeform, nämlich ohne Sidekick. Schmidt hat Format genug, um eine Latenight ganz alleine zu stemmen, warum tut er es nicht endlich?
Ein Gast ist meiner Meinung nach auch zu wenig, wenigstens zwei oder drei Gäste sollte er auf der Bank haben und, hallo, warum kommt die Sendung nur einmal pro Woche?

Im deutschen Fernsehen fehlt ein gutes Latenight-Format und ich sehe keinen, der das im Moment füllen könnte. Kerner, Lanz, Beckmann und wie sie alle heißen, können vielleicht Talkshows machen, aber ein Latenight-Format, durchaus nach amerikanischem Vorbild, das kann keiner von denen.

Mehr Gäste, mehr Schmidt und weniger seitliches Getümmel, das wäre klasse.

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peter wilhelm autorenlesung
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