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  • Harald Schmidt ist ein Fake

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    zumindest bei Twitter.

    Dem Mikrobloggingdienst Twitter werden ja neuerdings so allerlei wundersame Kräfte nachgesagt. Einmal abgesehen davon, daß die allermeisten Twittermeldungen das Niwoh (1) von „Ich trinke eine Tasse Kaffee.“ haben, spricht man diesem SMS-ähnlichen Dienst ja eine Aktualität zu, die schon fast unglaublich ist. Böse Zungen behaupten, daß Twitterer durch einen gezielten Wurf mit ihrem Handy eigenhändig landende Flugzeuge vom Himmel schießen, nur um mit Muttis Ersatzhandy dann als Erster darüber twittern zu können. Aktueller geht es kaum.

    Daß US-Präsident Obama während des Präsidentschaftswahlkampfes seine Fans u.a. via Twitter bei der Stange hielt, ist ebenfalls bestens bekannt und hat Twitter zu einem noch größeren Bekanntheitsgrad verholfen.

    Seit dem 5. Februar 2009 twitterte auch Latenight-Talker und gräßliche-Weißhaar-Frisuren-Träger Harald Schmidt und erfreute zuletzt bis zu 6.000 Leser (die sogenannten Follower) mit Insiderwissen, Backstagestories und Anekdötchen aus dem Showbusiness.
    Damit landete er in den Top-Five der zuständigen Twitter-Charts.

    Doch jetzt ist es raus: Harald Schmidt ist ein Fake, zumindest bei Twitter. Hinter der ganzen Schwindelei steckt Robert Michel. Der 24-jährige Politikstudent führte mit dem Fake-Account sogar namhafte Tageszeitungen und Magazine an der Nase herum, die unverblümt und ungeprüft den vermeintlichen Schmidt zitierten und die Meldungen aus dem Twitterchannel twitter.com/bonitotv kolportierten.

    Hintergrund der Aktion soll die Promotion der neuen Rob Vegas Show sein, denn Robert Michel ist auch als Showmaster 2.0 Rob Vegas bekannt.

    Ein gewisses Publikumsinteresse dürfte Rob Vegas aka Robert Michel nun gewiss sein. Vielleicht ergeben sich ja entsprechende Kontakte zu Harald Schmidt, es heißt, der junge Mann sei als Gast für eine der nächsten Sendungen eingeplant. Wer weiß, vielleicht rutscht der Typ ja auf den frei werdenden Stuhl von Oliver Pocher.

    (1) Niwoh=Niveau, eingefügt für einen Fan aus Göttingen an der Pegnitz

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