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Google ist verdammt prüde

Google ist verdammt prüde

Die Monetarisierung eines Weblogs ist ja ohnehin keine einfache Sache. Google-Adsense ist deshalb eine feine Sache, um mit seinen Artikeln etwas Geld zu verdienen. Man bindet einige Anzeigen auf seinen Webseiten ein und Google sorgt dafür, daß die Anzeigeninhalte zu den dargstellten Texten passen. Klickt dann ein Besucher auf eine der Anzeigen, weil er sich weitere Informationen davon verspricht oder eines der angebotenen Produkte kaufen möchte, so bekommt der Webmaster ein paar Cent. Man könnte schreiben „ein paar mickrige Cent“ aber dem ist nicht so. Es sind ein paar Cent pro Anzeige und die Menge macht’s.
Nun hat Google verständlicherweise Richtlinien aufgestellt, die regeln sollen, wann und wo und wie viele Anzeigen man schalten darf. Dort wird auch geregelt, daß man keine Anzeigen auf Seiten mit rassistischen, gewaltverherrlichenden und pornographischen Inhalten einbinden darf. Jetzt ist der DreibeinblogThinktank ja nun wirklich weit davon entfernt, in irgendeiner Weise solche Inhalte anzubieten. Als Meinungsmagazin wird er sich immer mal wieder der Thematiken Gewalt, Pornographie und Rassismus annehmen, das ist u.a. die Aufgabe eines journalistischen Weblogs, aber wir bieten hier doch keine der von Google unerwünschten Inhalte an.

Google ist verdammt prüdeGoogle ist verdammt prüde

Jedoch hat sich Google in den letzten Wochen gleich mehrfach bei uns gemeldet und Inhalte beanstandet. Man tut das natürlich in Automatenmails, auf die man nicht einmal antworten kann. Es wird einem eine Frist gesetzt, die Inhalte zu entfernen, sonst droht einem der Rauswurf aus dem Google-Adsense-Programm. Grundsätzlich finden wir Googles Vorgehensweise richtig, aber sie treffen mit uns die Falschen!
Der letzte beanstandete Artikel beschäftigte sich mit Italiens Ministerpräsident Berlusconi und seinen angeblichen „Bunga-Bunga-Orgien“. Da war offenbar schon die aus einem Online-Wörterbuch übernommene Erklärung von Bunga-Bunga zu viel für die prüden Google-Prüfer.

Heute beanstandet Google einen Artikel aus dem Jahre 2009 (!). Hier hatte mir ein befreundeter Journalist ein Bild zugesandt, das durch seine witzige Perspektive damals sehr viele Lacher ausgelöst hatte.

Die Frage zu dem Bild lautete:

Siehst Du den süßen Po?

augentest

Na, sehen auch Sie den süßen Po?

Dann haben Sie das gleiche Problem wie der prüde Google-Prüfer. Sie sind nämlich auf eine optische Täuschung hereingefallen, bzw. Ihr Gehirn hat Ihnen etwas vorgegaukelt, was in Wirklichkeit gar nicht da ist.
Es gibt auf diesem Bild überhaupt keinen süßen Po zu sehen, sondern nur den Arm der Fotografin. Schauen Sie genau hin!

Also wir finden, daß Google manchmal doch dramatisch über die selbstgesteckten Ziele hinausschießt.

DIES IST KEIN PORNOGRAPHISCHER INHALT, DAS IST EIN ARM, EIN ARM, EIN ARM!

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!


peter wilhelm autorenlesung
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2 Kommentare auf "Google ist verdammt prüde"

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