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Ein Leben ohne Sinn.

Ein Leben ohne Sinn.

Die Augen waren das einzigste was noch lebte an diesem Abend. Es war aber nicht ihr Blick, sondern dieses letzte, hinten tief im Augapfel versteckte „Hoffungslicht“.

Vorne bei den Augen war schon alles kalt. Selbst Tränen fanden dort selten halt. War mal der Moment dafür da, hasste sie sich. Schlug wild um sich und kratzte sich die schwarze Schminke vom Gesicht.

Manchmal wurde ihr Herz von Wut erfüllt. Ihr Blick fiel dann aus dem Fenster. Da waren in ihren Augen keine wertvollen Dinge, nur wie immer ein paar Menschen die nicht sehen, sie nicht verstehen, niemals hochsehen um ihr trauriges Gesicht zu sehen.

Da griff sie voller Hass in ihre Augen mit geballter Faust, und riss ihre längst fälligen Tränen mit einem Hieb heraus ! Im Licht der Kerzen nahm sie ihren letzten Verstand, wollte dabei sicher gehen, um sich nicht im Kreis zu drehen.

Deswegen hielt sie kurz die Hand zurück, sah in den Spiegel und begrüßte ihr neues Leben mit einer Träne aus ihren fast toten Augen, gab dann aber der Melancholie nach und schnitt sich den Weg durch ihre schöne Brust frei. Bis Licht an ihr Herz kam und ihre Gefühle im Blut ertranken … da wurde ihre letzte Hoffnung „anders“ frei …

 

 

 

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peter wilhelm autorenlesung
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