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Zeitgeschehen Politik Leute
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Veröffentlicht von: Peter Wilhelm
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Freitag, den 09. März 2012 um 19:59 Uhr |
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Soll Christian Wulff seinen Ehrensold bekommen? So lautete die jetzt abgelaufene Umfrage unter den Bloglesern.
Es haben 230 Personen mitgemacht. 218 stimmten mit NEIN, 10 mit JA und 2 waren unentschlossen.
Das ergibt 94,8 % Nein- und nur 4,3 % Ja-Stimmen.
Beeindruckend viele Teilnehmer und ein sehr eindeutiges Ergebnis.
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Zeitgeschehen Politik Leute
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Veröffentlicht von: Peter Wilhelm
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Samstag, den 03. März 2012 um 09:11 Uhr |
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Soll Christian Wulff seinen Ehrensold von jährlich 200.000 Euro bekommen? Machen Sie mit bei der Abstimmung!
Sie finden die Abstimmung rechts in der Seitenleiste.
(Sie läuft wie immer bis Ende des Monats)
Meiner Meinung nach soll er ihn bekommen. Und zwar genau so lange, bis ihm eine Schuld nachgewiesen worden ist, denn auch für einen ehemaligen Ministerpräsidenten und zurückgetretenen Bundespräsidenten gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung. Und demnach hat auch Christian Wulff das Recht so lange als Unschuldiger behandelt zu werden, bis ihn ein deutsche Gericht ordentlich verurteilt.
Sollte Herrn Wulff eine Verfehlung im Sinne eines Verstoßes gegen unsere Gesetze nachgewiesen werden, ja dann kann man darüber nachdenken, ob man ihm nicht nahelegt, lieber auf die ungünstig benannte Präsidentenrente zu verzichten. Übrigens halte ich nichts davon, diesen Betrag einer wohltätigen Stiftung zukommen zu lassen. Das hat zwar einen gutmeinenden Glimmereffekt, kostet den Steuerzahler aber unterm Strich genau so viel, als wenn Christian Wulff das Geld behalten würde. Der Mann kostet uns sein Leben lang sowieso noch genug Geld: Leibwächter, Personenschutz für Frau und Kinder, Fahrdienst, Büro in der Bundeshauptstadt usw. Da sind die 200.000 Euro "Ehrensold" ohnehin nur der kleinere Teil.
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Zeitgeschehen Politik Leute
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Veröffentlicht von: Peter Wilhelm
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Samstag, den 25. Februar 2012 um 11:10 Uhr |
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“Deutschland rundet auf”, so heißt eine Initiative, die der frühere Musikmanager Christian Vater ins Leben gerufen hat. Die Idee, die dahinter steckt: Beim Einkaufen sollen die Kunden an der Ladenkasse spenden, indem sie die Summe einfach auf die nächsten zehn Cent aufrunden. Das sind pro Einkaufsvorgang nur sehr geringe Beträge und das würde niemandem wirklich weh tun. Aber in der Summe, so hofft Vater, könnten da jährlich mehr als 90 Mio. Euro zusammenkommen. Es müsse bloß jeder zehnte Kunde mitmachen, bei 50 Millionen Kunden, die täglich in Deutschland einkaufen, macht es die Masse, um am Ende einen ansehnlichen Betrag zu erzielen. Gesammelt wird das Geld über die Händler, die es dann an "Deutschland rundet auf" abführen.
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Zeitgeschehen Politik Leute
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Veröffentlicht von: Peter Wilhelm
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Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 11:25 Uhr |
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Christian Wulff ist für mich kein Altbundespräsident. Den allgemeinen Gepflogenheiten nach, mag das vielleicht die korrekte Bezeichnung sein, aber Wulff bleibt für mich einfach nur der "gescheiterte Bundespräsident".
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Zeitgeschehen Politik Leute
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Veröffentlicht von: Peter Wilhelm
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Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 08:01 Uhr |
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Ein Tag des Mahnen und Gedenkens soll es heute sein, mit einer zentralen Gedenkfeier in Berlin und um 12 Uhr soll eine Schweigeminute stattfinden. Ich werde um 12 Uhr nicht schweigen! Die Zwickauer Bürgermeisterin hat in einem Fernsehinterview gesagt, dies sei auch ein Tag des bundesweiten Schämens. Nein, ich schäme mich nicht! Ich schäme mich nicht, daß es Neonazis gibt, denn eine Nation mit über 80 Millionen Demokraten muss auch ein paar hundert oder paar tausend Idioten aushalten können. Ich schäme mich nicht, daß zehn Menschen von Verbrechern und Terroristen umgebracht worden sind. Denn ich habe diese Menschen ebensowenig umgebracht, wie es die über 80 Millionen anderen Deutschen getan haben.
Ich bedauere, daß Menschen sterben mussten, ich habe Empathie für die Angehörigen und ich verfluche jeden, der einen anderen Menschen umbringt. Aber ich sehe es nicht ein, daß die Deutschen heute in geduckter Ochsenmanier um zwölf Uhr kollektiv schweigen, weil eine klitzekleine, verbrecherische Minderheit Verbrechen begangen hat.
Wenn ich mich schäme, dann...
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Zeitgeschehen Politik Leute
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Veröffentlicht von: Peter Wilhelm
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Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 07:44 Uhr |
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Da mag man seinen Ohren gar nicht trauen, wenn man in diesen Tagen hört, was die Vertreter der verschiedenen Parteien alles so absondern, bezüglich der Bundespräsidentenwahl. Heute Morgen sagte Patrick Döring, seines Zeichens Generalsekretär der FDP, im Morgenmagazin des ZDF sinngemäß: Es sei nun wichtig und an der Zeit dass man einen politischen Profi in das Amt des Bundespräsidenten wähle und nicht einen Quereinsteiger, wozu das führe, das habe man ja nun gesehen.
Hat man in der letzten Zeit von den Liberalen überhaupt irgendeinen größeren Blödsinn gehört? Beim jetzt gescheiterten Ex-Wunschkandidaten von Frau Merkel, Herrn Christian Wulff handelt es sich mitnichten um einen politischen Quereinsteiger, sondern um einen Vertreter jener Gruppe der Berufspolitiker, die überhaupt noch nie in ihrem Leben etwas Sinnvolles und Produktives in der arbeitenden Gesellschaft geleistet haben.
Genau diesen Leuten haben wir es nämlich zu verdanken, daß das Bild der Politiker in der Öffentlichkeit so schlecht ist. Es sind meiner Meinung nach immer diese Leute, die von der Schülerunion oder generell irgendeiner Jugendorganisation einer Partei aus durchgehende Politikerkarrieren aufzuweisen haben. Es sind das die Berufspolitiker, die gar nichts anderes können und die gar nichts anderes kennen. Das macht sie so abgehoben gegenüber dem was uns bewegt, das macht sie so weltfremd und entrückt, sodaß sie alle früher oder später die Erdung verlieren und glauben, sie könnten sich alles erlauben. Das hat Herrn von und zu Guttenberg das politische Genick gebrochen, das hat Herrn Westerwelle ins Abseits manövriert und das brach jetzt auch Herrn Wulff die Beinchen vom dünnen Stühlchen im Schloss Bellevue.
Wenn überhaupt jemand so etwas wie ein Quereinsteiger ist, dann ist das ein Mann wie der ehemalige stellv. Fraktionsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach (CDU). Wenn man in der Vita liest, daß der mal einen Supermarkt geleitet und sich das staatsrechtliche Handwerkszeug mühsam auf dem zweiten Bildungsweg beigebracht hat, dann weiß man, dass der Mann mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen steht. Übrigens war auch der im Volk so beliebte Norbert Blüm so jemand, der sich vom Metallwerker mühsam nach oben gewurstelt hatte.
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Zeitgeschehen Politik Leute
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Veröffentlicht von: Peter Wilhelm
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Freitag, den 17. Februar 2012 um 07:10 Uhr |
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Bundespräsident Christian Wullf wird vor die Presse treten und seinen Rücktritt vom Amt bekanntgeben. Etwas anderes darf man wohl jetzt nicht mehr erwarten. Ich verweise darauf, daß ich nicht wegen etwaiger und behaupteter Verfehlungen mit dem Finger auf Christian Wulff zeige, sondern wegen seines Umgangs mit der Angelegenheit.
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Veröffentlicht von: Peter Wilhelm
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Montag, den 13. Februar 2012 um 08:02 Uhr |
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Falsch gedacht, Herr Sauerland
Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist in einem beispiellosen Verfahren gestern von den Duisburgern aus dem Amt gewählt worden. Die Duisburger gaben ihm damit die Quittung für sein Fehlverhalten im Anschluss an die Love-Parade-Katastrophe, der 21 Menschen zum Opfer fielen und bei der über 500 Menschen zum Teil schwer verletzt worden sind.
Die Ermittlungsbehörden sahen in ihren Untersuchungen die Hauptschuld bei den städtischen Bediensteten und Beamten, die die Großveranstaltung in dieser Form genehmigt hatten. Auch im Fokus der Ermittler und Strafverfolgungsbehörden stehen ranghohe Polizisten, sowie der Chef der Veranstaltungsfirma Lopavent, Rainer Schaller.
Ob Sauerland eine tatsächliche Verantwortung für das Unglück bei der Love-Parade trägt, möchte ich in diesem Beitrag gar nicht untersuchen. Die einen sagen so, die anderen sagen etwas anderes... Offenbar hat Sauerland mehr gewusst, als er zugibt und es gibt Hinweise dafür, daß die Veranstaltung seinerzeit unter Außerachtlassung geltender Sicherheitsbestimmungen genehmigt worden ist.
Jedenfalls wurde die Veranstaltung von Sauerlands Leuten, seinen Untergebenen, den Leuten, denen Sauerland vertraut, genehmigt und allein das zieht ihn als Oberbürgermeister mit in die Verantwortung. Da sind Bundesminister und Kanzler (z.B. Willy Brandt) wegen geringerer Verfehlungen zurückgetreten. Doch Sauerland zauderte und haderte was das Zeug hielt, hielt sich wochenlang bedeckt, mochte keine Schuld eingestehen und die Verantwortung nicht übernehmen.
Parallelen mag man zum Verhalten von Königin Elisabeth II. erkennen, die nach dem Tod von Lady Diana, zwar genau das getan hat, was traditionell vom Königshaus getan wird, nämlich sich in vornehmer Zurückhaltung üben, was aber bei den Untertanen gar nicht gut angekommen ist und die gesamte Monarchie vor eine Zerreißprobe stellte.
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