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Da ruft mich doch gerade ein Leser des Dreibeinblog an und beklagt sich, daß er die Kommentare nicht mehr finden könne. Es gehe "im Ort" schon das Gerücht, ich hätte aus lauter Angst vor Reaktionen die ganzen Kommentare gelöscht. Daß die Kommentare nicht mehr zu sehen waren, war mir gar nicht aufgefallen, da ich als Blogger sowieso eine andere Ansicht am Rechner habe. Jetzt nach dem Anruf habe ich mal nachgeschaut und tatsächlich waren die Kommentare verschwunden. Die Lösung des Problems war aber schnell gefunden: Die Berichte über die "KIEN" hatte ich in eine neue Rubrik "Lokales" verschoben und vergessen für diese neue Rubrik die Kommentarfunktion freizuschalten.
Ein kleines Häkchen an der richtigen Stelle genügte, um alles wieder erscheinen zu lassen. Da sind sie also wieder die Kommentare.
Und Angst vor Reaktionen habe ich überhaupt nicht. Das Dreibeinblog feiert bald sein Zehnjähriges und in diesen vielen Jahren sind zu über 15.000 Artikeln weit über 100.000 Kommentare abgegeben worden, darunter auch eine bestimmte Zahl von dummen, doofen, frechen, beleidigenden und drohenden Kommentaren. Das habe ich alles unbeschadet überstanden, weshalb sollte ich mich also jetzt wegen der Reaktionen auf "KIEN" fürchten? Im Übrigen weise ich nochmals deutlich darauf hin, daß die Kommentare stets nur die Meinung der Kommentatoren wiedergeben. Kommentatoren kommen aus den anonymen Tiefen des Internets und können hier unter jedwedem Namen auftreten. Entsprechend gering ist die Bedeutung, die man den Äußerungen mancher beimessen sollte. Aus der Anonymität heraus ist schnell mal irgendwas geschrieben, was man sich im Gespräch zu sagen nicht trauen würde. Man sollte das alles nicht so hoch hängen. Und nochmals, weil es da offenbar Verwirrungen gegeben hat, der Kommentator, der sich hier "Klaus" nennt, ist nicht identisch mit dem Gastwirt vom EL EL. Zum Teil wurden von Kommentator Klaus Kommentare abgegeben, als Gastwirt Klaus in seiner Kneipe bedient hat und außerdem hat Kommentator Klaus kund getan, er würde in Ludwigshafen in einem Betrieb in Schichtarbeit arbeiten. Das paßt ja schon von der Selbstbeschreibung nicht. Im Übrigen kann ich gar nicht sagen, wieviel Verachtung ich für Leute habe, die einen Gastwirt aufsuchen und bei ihm den Eindruck erwecken, seine Gäste könnten wegbleiben, wenn er seine Meinung nicht in die eine oder andere Richtung korrigiert. Soll das die hoch beschworene Meinungsfreiheit sein?
Auf jeden Fall sind die Kommentare jetzt alle wieder da. |
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