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Dreibeinblog relaunched -Teil 2-

Dreibeinblog relaunched -Teil 2-

Eine Umstellung auf ein anderes Blogsystem bringt aber auch Probleme mit sich bzw. wirft Fragen auf, die es im Vorfeld zu klären gilt.
Eine dieser Fragen war, ob wir die etwa 300.000 Kommentare alle mit übernehmen sollen. Ich entschied mich dagegen und legte den Zeitpunkt auf 2010 fest. Alle Kommentare ab 2010 sind übernommen worden, die älteren nicht.
Wer interessiert sich denn heute noch für Kommentare die 10 Jahre alt sind? Viele der Kommentatoren haben sich inzwischen ganz aus der Blogosphäre verabschiedet, etliche der damals sehr aktiven Blogger und vor allem Bloggerinnen haben es längst aufgesteckt.
Hunderte dieser Kommentare dienten sowieso nur dem Zweck, sich zu vernetzen.

Die andere Frage war, in welchem neuen Layout das Dreibeinblog erscheinen soll. Puh, bei dem Angebot an Themes für WordPress kann man ganz schön ins Schwitzen kommen und die Entscheidung fällt einem nicht gerade leicht.
Aber so wirklich gute Blogthemes gibt es meiner Meinung nach fast gar nicht mehr.
Die Amerikaner machen fast ausschließlich Portfolio- oder Galery-Themes mit einem Riesenslider oben und vier Kästchen mit Infos darunter. Das sieht schnittig aus, ist fetzig und peppig, jedoch die mitgelieferte Blogansicht ist in fast allen Fällen grauenvoll.
Ich tendiere ja zu typographischen und minimnalistischen Themes, aber in den meisten Typo-Themes verspielen sich die Entwickler bei der Darstellung vermeintlich schön gestalteter Elemente, die aber allesamt nur vom eigentlichen Inhalt ablenken.
Die minimalistischen Themes hingegen berauben mich jeder Gestaltungsmöglichkeit und bieten oft selbst grundlegende Funktionen nicht.

Es mag sicher irgendwo da draußen DAS minimalistische und typographisch schöne Theme geben, ich jedenfalls habe keins gefunden, das mir gepasst hätte.

Dreibeinblog relaunched -Teil 2-Dreibeinblog relaunched -Teil 2-

So fiel dann meine Wahl auf das altbekannte und von mir schon anderweitig, so auch im Bestatterweblog, eingesetzte Suffusion-Framework.
Das bietet so viele Möglichkeiten, das ich mait sehr gut meine Vorstellungen verwirklichen kann.
Ich glaube, das bleibt jetzt auch erst mal, wenngleich da in den nächsten Wochen noch einiges verändert und verbessert wird.

Was ist mit Magazin-Themes? Die mag ich nämlich besonders und lange lief hier ja das Brandford-Magazin-Theme.
Nun, diese ganzen Magazin-Themen üben auf mich einen besonderen Reiz aus, sie wirken professionell und sind sehr schön zu pflegen.
Jedoch hat das Ganze einen Pferdefuß.
Wenn man nicht jeden Tag 50 Artikel veröffentlich, die beinahe jede vorhandene Kategorie bedienen, sind diese Themes unübersichtlich.
Sie zeigen einen hervorgehobenen (fratured) Inhalt und jeweils den neuesten Beitrag bestimmter Kategorien in einem eigenen Block oder Kasten.
Ich schreibe aber manchmal drei Artikel am Tag in einer einzigen Kategorie. Da steht dann aber nur der letzte im „featured“-Block und alle anderen muß sich der Leser aus einer Liste am Rand oder durch Anklicken der Kategorie selbst suchen.
Mit anderen Worten: Das ist nix für die Art wie ich blogge.

Was ist noch zu tun?
Hach, ich habe alle portierten Artikel in eine Kategorie schreiben lassen. Das ist absichtlich so, damit ich gezwungen bin, alle Artikel einmal durchzusehen und neu einzugruppieren.
Dabei werde ich viele alte Artikel einfach rausschmeißen. Das ganze Blogosphärengeflüster aus den vergangenen Jahren interessiert doch keinen Menschen mehr.
Ich habe von den 23.000+ Artikeln schon sagenhafte 19.000 entfernt.
Das ist auch der Grund für den derzeit miesen Pagerank. Google liebt nur Systeme die wachsen, nicht die die schrumpfen.
Aber alten Ballast sollte man irgendwann mal über Bord werfen.

Es gibt also einiges zu tun, ich bin dran, aber das wird alles noch dauern.

Jedenfalls habe ich jetzt wieder ein funktionierendes System, mit dem ich täglich bloggen kann.

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


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peter wilhelm autorenlesung
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2 Kommentare auf "Dreibeinblog relaunched -Teil 2-"

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Gucky
Gast

Ich glaube eher der Grund – oder ein Grund – für deinen miesen Pagerank liegt eher daran, dass du in letzter Zeit sehr oft die URL gewechselt hast ?

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