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Displayfolien für das iPhone von Apple -II-

Displayfolien für das iPhone von Apple -II-

Einen dringenden Nachtrag bin ich schuldig, denn es hat sich ein heftiger Fehler eingeschlichen. Neulich schrieb ich, daß die Screen-Guard-Folie nichts taugt und muß dieses Urteil heute nun revidieren:

Ich schrieb:

Displayfolien für das iPhone von Apple -II-Displayfolien für das iPhone von Apple -II-

Man ist ja eigentlich auch blöd, oder? Da hat man zwei Jahre lang ein iPhone von Apple und benutzt es einfach, steckt es in die Hemden- und Jackentasche, lässt es im Auto herumfliegen und das alles ohne irgendeine Display-Schutzfolie. Das alleine ist nicht blöd. Blöd wird es erst, wenn man dann nach zwei Jahren feststellt, daß das Handy diesen über 700 Tage währenden Einsatz ohne den geringsten Kratzer überstanden hat. Auch noch nicht blöd, sondern eigentlich eine klasse Sache.
Blöd wird das Ganze dann, wenn man sich nun ein neues iPhone anschafft und als Allererstes sofort bei eBay eine Display-Schutzfolie ersteigert und draufklebt.

Man(n) müßte doch wissen, daß das iPhone robust und unempfindlich ist und man so eine Folie nicht braucht.
Aber ja, das Ding ist neu und man möchte keine Kratzer riskieren.

Dann zeigte ich dieses Foto hier:

Displayfolien für das iPhone von Apple -II-

und urteilte:

Selbst sorgfältigstes Arbeiten ermöglicht es nicht, daß man die Folie blasenfrei aufbringt. Aufgrund ihrer Dicke lassen sich Blasen auch nicht gut herausstreichen. Außerdem ist die Folie so empfindlich, daß sie schon beim Einsatz einer Kreditkarte zum Blasenausstreichen selbst Kratzer bekommt.
Jeder Euro dafür ist zum Fenster hinausgeworfenes Geld.

Inzwischen habe ich es fertiggebracht, die Folie doch streifen- und blasenfrei auf das Display zu bekommen. Der Haken an der Sache: Es gibt keine geeignete Anleitung dazu. Die drei englischen Sätze auf der Rückseite der Packung lassen den Anwender im Unklaren darüber, aus wievielen Schichten die Screen-Guard Folie besteht. Geht man nach dieser Anleitung vor, so hat man es mit einer zweilagigen Folie zu tun. Man zieht die hintere Schicht ab und klebt dann die Folie aufs Display.

Das Ergebnis ist dann auch genau so, wie ich es in meinem ersten Test beschrieben habe: miserabel.

Was nicht erkennbar ist: Die Screen-Guard-Folie besteht aus drei (!) Schichten. Das bemerkte ich erst, während ich die anscheinend untaugliche Folie wieder entfernen wollte. Da zeigte sich nämlich, daß man die auf dem Display befindliche Folie nochmals in eine etwas dickere und eine dünne Schicht teilen kann.

Die eigentliche Displayfolie ist also zwischen zwei Trägerfolien eingepackt.

Wenn man nun die dünne, eigentliche Schutzfolie sauber aufs Display plaziert und mit einer Kreditkarte die Blasen ordentlich ausstreicht, ja dann ist man angenehm überrascht: Man sieht nicht einmal, daß sich überhaupt eine Schutzfolie auf dem Display befindet. Ich muß schon mit der Lupe schauen, um minimale Blasen am Rand erkennen zu können.

Das Fazit muß also nunmehr lauten: Die Screen-Guard-Folie ist gut, die Anleitung aber schwach.

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


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