Start Uncategorized Die Calgonit-Story – Teil 1
  • Die Calgonit-Story – Teil 1

    Peter Roskothen wohnt in Kempen, das ist die Stadt in der auch ein großer Keksfabrikant seinen Werksverkauf hat. Deshalb kauft Peter immer dort ein und holt große Säcke mit Keksbruch, verdruckten und verdrückten Schachteln usw. Ich habe bei ihm zwar noch keine Kekse gegessen, aber die passen ja auch nicht zu Rotwein. Um dem dummen Gelaber meinerseits nun ein Ende zu machen, komme ich jetzt zum eigentlichen Kern meines Artikels, den ich durch die geschickte Wahl der Überschrift ja schon implizierte.

    Wir wohnen auch in der Nähe eines solchen Werksverkaufes. Die Firma Benckiser hat ihre Fabrik auf der anderen Seite des Flusses und wir fahren ab und zu zum Werksverkauf, um uns mit günstigen Produkten einzudecken. Leider haben die keine Kekse, aber das ist ja auch nicht schlimm.

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    Stattdessen gibt es dort ein sehr gutes Waschpulver, Deos, Sagrotan und natürlich die ganze Palette der Calgon und Calgonit-Produkte. Die Sachen von Aldi sind zwar immer noch billiger, selbst als die Preise im Werksverkauf, aber für uns steckt folgende Überlegung dahinter: Wenn wir die Original Calgon-Sachen kaufen, dann haben wir was Gutes und im Werksverkauf reduziert sich das ‚teuer‘ auf ‚etwas teurer‘. Ich habe natürlich eher die Vermutung, dass die Allerliebste immer nur deshalb dorthin will, weil die auch Kosmetikartikel verkaufen. Am Rande: neulich hatten die mal Markenlippenstifte (müsste das nicht jetzt auch Eurolippenstifte heissen?), die sich nicht richtig herausdrehen liessen. 50 Cent wollte man pro Lippenstift. Anke hat dann ein halbes Dutzend (für Pisa-Schüler: 6 Stück) gekauft, für unsere kleine Tochter. Doch die Kleine hat an den Lippenstiften nur kurz mit ihren kleinen Kinderfingern herumgefummelt und schon funktionierten die wieder.


    Nunja, ich merke schon, heute morgen neige ich zum Schwadronieren.

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    Jedenfalls versorgen wir unsere Waschmaschine, wie auch die Spülmaschine mit den Mercedes-Produkten von Calgon und Calgonit. Die Geräte danken es uns mit einer langen Lebensdauer und einer tadellosen Funktion.

    Vor geraumer Zeit habe ich eine sagenhaft günstige Riesenpackung CALGONIT POWERBOOST mitgenommen. Ich glaube, das wird sonst in Plastikkugeln verkauft. In diesem Fall handelte es sich um kleine Pappschachteln mit jeweils 4 Anwendungen á 17 Gramm. In dem Karton waren, so glaube ich, 100 solche Schachteln enthalten. Jedenfalls hatte ich ausgerechnet, dass wir gut ein Jahr damit auskommen und das für 10 Euro oder so.

    Nach relativ kurzer Zeit ist mir aber aufgefallen, dass das Pulver nicht mehr schön aus den Folienverpackungen rieselt, sondern verklumpt ist. Es zog so komische Fäden. Wer schon mal Motten in den Lebensmitteln hatte, kennt dieses Phänomen. Es ist irgendwie alles mit Fäden verwoben. So ähnlich sah das Pulver aus. Nun kenne ich aber keine Motte, die ausgerechnet ätzendes Pulver frisst.

    Und ätzend ist das Pulver, zumindest reizt es, laut Packungsaufdruck Haut und Augen.
    Aber das nimmt man ja in Kauf, schließlich will man seinem Geschirr und Besteck was Gutes tun. Wer will schon Glaskorrision! Stellt Euch vor, der Nachbar kommt rüber und sieht Gläser mit Kalkablagerungen, so wie in der Fernsehwerbung! Schrecklich!
    Außerdem will man seinen teuren Geräten ja was Gutes tun, oder?

    Nun haben wir das gute Zeug beinahe täglich in die Spülmaschine geschüttet und seit Mittwoch ist diese defekt. Der Heizstab ist regelrecht angegriffen und deshalb knallt uns immer die Sicherung raus, wenn wir die Maschine einschalten. Definitiv war der Heizstab aber immer in Ordnung. Darauf habe ich sehr geachtet. Unsere Kinder räumen nämlich ihren Krempel immer sehr unaufmerksam in die Maschine. So nach dem Motto: Einfach rein.
    Bevor ich die Maschine einschalte, muss ich immer noch umräumen und oft genug auch irgendwelche Gegenstände unten herausfischen.


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    Dabei achte ich besonders darauf, das nichts auf dem Heizstab liegt und verschmoren kann.
    Deshalb weiß ich, dass dieser Heizstab immer tadellos in Ordnung war.
    Jetzt sieht er aber (ich würde fast sagen: auf einmal) so aus, als ob er vollkommen verrottet wäre. Er ist schartig, rauh und regelrecht zerfressen.

    Das kann ja wohl nicht sein! Wir haben immer nur Calgon-Produkte benutzt!!!

    Heute habe ich die Firma Benckiser mal angeschrieben:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit Jahren benutzen wir ausschließlich Produkte aus Ihrem Hause in unserer Spülmaschine. Wir kaufen diese i.d.R. im örtlichen Handel und hin und wieder auch in Ihrem Werksverkauf in Ladenburg.

    Dort haben wir auch einen 100er Karton Calgonit Power Boost gekauft. Das sind Packungen mit jeweils 4 Anwendungen á 17 Gramm.
    Zum einen ist mir aufgefallen, dass das Pulver, trotz trockener Lagerung, in der Folienpackung verklumpt. Zum anderen habe ich den Eindruck, als ob dieses Mittel sehr aggressiv ist.

    Ich habe regelmäßig den Zustand des Heizstabes unserer Spülmaschine kontrolliert. Jetzt ist er nach sehr kurzer Zeit so angegriffen, dass die Spülmaschine gar nicht mehr funktioniert.

    Kann da ein Zusammenhang bestehen?

    Jetzt bin ich mal gespannt, ob Dieter Bürgy persönlich vorbeikommt, um die Maschine zu reparieren.

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