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Das Paket aus China – eine Fortsetzung VII

Das Paket aus China – eine Fortsetzung VII

Mittlerweile haben rund 700 Leute den Feed zu den Artikeln über das Paket aus China abonniert. Das Interesse scheint also recht groß zu sein. Deshalb will ich auch gerne mal dem Wunsch nachkommen und die letzte Korrespondenz auszugsweise online stellen. Fakt ist, ich habe mir in China eine Herrenjacke (um)schneidern lassen. Dafür mußte ich per PayPal 125 Euro bezahlen. Dann wurde die Jacke per DHL-Express an mich geschickt.

Beim „Hub-Customs“ der DHL in Leipzig wurde das Paket dann zollamtlich abgefertigt. So wie es aussieht, melden die DHL-Frachtagenten die Waren beim Zoll an.

Aber ab da wird es lustig.

Denn DHL händigte mir das Paket nur aus, nachdem ich 66,73 Euro Zoll und Einfuhrumsatzsteuer nachbezahlt hatte.
Okay, dafür habe ich grundsätzlich Verständnis. Zölle haben ihre Berechtigung und was in unseren Wirtschaftsraum gebracht wird, wird auch mit der „Mehrwertsteuer“ belegt, die in diesem Fall dann Einfuhrumsatzsteuer heißt.
Da sind die Verordnungen manchmal auch ganz komisch und so mancher, der bei Ebay was aus dem Ausland bestellt hat, ist hinterher aus allen Wolken gefallen. Es gibt zum Beispiel so Fälle, daß jemand ein amerikanisches altes Auto importiert hat oder meinetwegen auch einem der zoll- und mehrwertsteuerbefreiten Army-Soldaten hier abgekauft hat und dann nicht schlecht gestaunt hat, als die Mehrwertsteuer dafür am Neuwert des Wagens vor 20 Jahren festgemacht wurde. Sowas soll’s gegeben haben.

Das Paket aus China - eine Fortsetzung VIIDas Paket aus China - eine Fortsetzung VII

Aber in meinem Fall ist es eine popelige Männerjacke. Die hat definitiv inkl. Versand und allem Drum und Dran 125 Euro gekostet, nicht mehr und nicht weniger.
Aus welchen Gründen auch immer hat aber nun derjenige, der die Sendung hier beim Zoll angemeldet hat, angenommen, da müssten unbedingt noch irgendwelche Frachtkosten hinzu gerechnet werden.

Richtig wäre es gewesen, man hätte die Frachtkosten mal eben nachgeguckt. DHL wird ja wissen, was das Verschicken mit DHL so kostet. Wenn nicht die, wer dann?
Dann hätte man festgestellt, daß der Versand irgendwas um 70 Euro kostet und diesen Betrag von den 125 Euro abgezogen. Dann hätte man gewußt, was von den 125 Euro auf die Jacke und was auf die Fracht entfällt.

Mit diesen Angaben hätte man nun lustig Zoll und Einfuhrumsatzsteuer ausrechnen können. Egal wie: Der Wert der Sendung inkl. Versand hätte niemals mehr als 125 Euro betragen können, denn mehr wurde einfach nicht bezahlt.

Man meldet aber nun irgendeinen Betrag X zusätzlich als Frachtkosten an.
Warum schreibe ich „irgendein Betrag X“? Weil DHL das offensichtlich auch nicht so ganz genau weiß. Denn gestern erreicht mich auf Nachfrage zuerst eine Mail, in der mir der „Hub-Customs“ mitteilt:

„In Ihrem Fall waren keine genauen Frachtkosten angegeben, sodass der Deutsche Zoll anhand der Offiziellen IATA- Standartfrachkosten- Liste den Wert von 86,66 € ermittelt hat.“

Gleich im nächsten Scheiben allerdings meint dann ein anderer Mensch von „Hub-Customs“:

„Der Zollwert beträgt 185.66€ (Warenwert 125€ + 60,66€ Fracht). Die Zollanmeldung wurde durch DHL vorgenommen.“

Hallo?
Was denn nun?

Was habe ich denn jetzt bezahlt? 86,66 € oder 60,66 €? So ganz genau scheint das DHL also auch nicht zu wissen.
Ich kenne mich mit Zollbestimmungen nun überhaupt nicht aus. Vielleicht betreibe ich insgesamt sogar nur Spiegelfechterei, mag alles sein. Ich gehe nur von meinem gesunden Menschenverstand aus und der sagt mir, daß es im Grunde nicht sein kann, daß man 50% Zoll und Steuer zahlen muß. Hier ist von einer Stoffjacke die Rede, nicht von Gold, Tabak, Alkohol….

Aber solange die freundlichen Leute bei DHL sich selbst nicht ganz einig und sicher sind, was denn nun die Frachtkosten waren; und solange mir keiner erklären kann, wo diese fiktiven Versandkosten nun herkommen, solange bohre ich nach. Es ist doch mein gutes Recht, zu erfahren, was ich genau wofür bezahlt habe. Da hilft es mir auch nichts, wenn mir eine pauschale „Benachrichtigung über eine Sendung“ vom Paketmann überreicht wird. Dort steht nämlich:

Frachtkosten 0,00 Euro
MwSt. auf Frachtkosten 0,00 Euro

Es wird nur aufgelistet:

Zoll 22,28 Euro
Einfuhrumsatzsteuer 44,45 Euro

Was mir fehlt, ist der Einfuhrabgabenbescheid, irgendein amtliches Dokument, eins mit der Adresse der Zollstelle, mit Rechts- und Widerspruchbelehrung usw.

Von DHL will ich übrigens gar nichts anderes! Ich schreibe denen immer nur, daß Sie mir bitte diese Angabe machen sollen. Aber man schreibt mir immer nur irgendwelche Rechtfertigungsversuche, nennt jedes Mal einen anderen Betrag und gibt die Adresse der Zollstelle nicht preis.

Hier ist der Artikel fertig, es kommen die diversen Schreiben auszugsweise:

1. Mein Schreiben an DHL-HUB-Customs:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei obiger Sendung handelte es sich um eine Herrenjacke, die aus China an mich gesandt wurde. Ich wurde von Ihnen gebeten, den Wert der Jacke durch Überlassung einer PayPal-Transaktionsbescheinigung nachzuweisen. Dieses hatte ich per Mail getan. Nun hat mich das Paket inzwischen erreicht und ich habe 66,73 Euro Zoll und Einfuhrumsatzsteuer nachbezahlt.
Bitte teilen Sie mir freundlicherweise mit, wie dieser Betrag zustandekommt. Es wurde mir leider mit dem Paket keine Zollabfertigungserklärung und kein Einfuhrabgabenbescheid zugestellt, sodaß ich keinerlei Informationen über die Rechtsgrundlage und den Ansprechpartner beim Zoll habe.

Bitte benennen Sie mir doch freundlicherweise die zuständige Zollabfertigungsstelle, möglichst mit Adresse, Telefonnummer und Mailadresse.

Herzlichen Dank
Peter W.

2. Daraufhin antwortet DHL:

Sehr geehrter Herr,

wie Ihr zu zahlender Betrag genau zustande kommt, kann ich Ihnen leider nicht sagen, da wir hier nicht für die Verzollung an sich zuständig sind. Ich kann Ihnen aber im Voraus schon einmal kurz erläutern, wie sich die Einfuhrabgaben berechnen. Hierfür füge ich Ihnen das Beispiel von der offiziellen Seite des Deutschen Zolls an:

(lange Beispielrechnung mit wertlosen fiktiven Zöllen und Zahlen gelöscht)

In Ihrem Fall waren keine genauen Frachtkosten angegeben, sodass der Deutsche Zoll anhand der Offiziellen IATA- Standartfrachkosten- Liste den Wert von 86,66 € ermittelt hat.
Sollte Ihnen meine Antwort nicht genügen, möchte Ich Sie bitten, sich an folgende Telefonnummer zu wenden: 01805/3453003
Mit freundlichen Grüßen / Kind regards
Import- Export- Agent
DHL Hub Leipzig GmbH

 

3. Ich will doch aber die Adresse der Zollstelle, also bleibe ich beharrlich:

From: Peter W.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Ihnen einen Beleg zukommen lassen, nach dem der Rechnungsbetrag inklusive Versandkosten 125 Euro ausgemacht hat. Wie kann es dann dazu kommen, daß ich nahezu 50% Einfuhrabgaben zahlen muß. Da kann doch etwas nicht stimmen. Teilen Sie mir doch bitte die Adresse der zuständigen Zollstelle mit, damit ich dort anfragen kann.
Es sieht ja nun so aus, als habe der Zoll auf den Rechnungsbetrag, der die Versandkosten bereits enthielt, nochmals fiktive 86,66 Versandkosten hinzugerechnet und dann die Einfuhrabgaben auch auf diesen fiktiven Betrag erhoben.
Herzliche Grüße
Peter W.   

4. DHL antwortet sehr schnell wieder:

Am 20.09.2010 um 23:14 schrieb LEJ HUB Customs:

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre email.
Der Zollwert beträgt 185.66€ (Warenwert 125€ + 60,66€ Fracht). Die Zollanmeldung wurde durch DHL vorgenommen. Die Zollanmeldung wurde korrekt durchgeführt.

Hochachtungsvoll
Kind Regards
Specialist Customer Contact
Customs Department

5. Ich will das jetzt genau wissen und vor allem endlich mal die Kontaktdaten der Zollstelle:

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlichen Dank für Ihre Mail. Ich bitte um Mitteilung des zuständigen Zollamtes, damit ich dort einen Widerspruch einlegen kann.
Sie teilen mir in einer Mail mit, die Frachtkosten seien vom Zoll mit 86,66 Euro festgesetzt worden, nun teilen Sie mir mit DHL habe die Kosten mit 60,66 Euro selbst angemeldet.

Einmal abgesehen davon, daß mir -wie Sie leicht den unten anhängenden Mails entnehmen können- jedes Mal etwas anderes mitgeteilt wird, ist es ja so, daß weder 60,66 Euro noch 86,66 Euro korrekt sind.
Bei der von mir erhaltenen Sendung handelt es sich um eine Herrenjacke, eine ganz normale Herrenjacke an der Näharbeiten auf Maß durchgeführt wurden.
Hierfür habe ich komplett 125 Euro vorab per PayPal bezahlt. Dieser Preis beinhaltet die Jacke und den Versand.
Diesen Kaufpreis habe ich Ihnen nachgewiesen, indem ich Ihnen -wie von Ihnen gewünscht- einen PayPal-Zahlungsbeleg zugesandt hatte.
Ergo kann man auf den tatsächlichen Wert von Ware und Versand nicht noch einmal irgendeinen erfundenen Frachtbetrag nach IATA-Listen hinzurechnen, weil der ganz einfach nicht gezahlt wurde und somit auch nicht in die Berechnung einfließen kann.

Die korrekte Rechnung wäre gewesen, aus den 125 Euro den von Ihnen (oder dem Zoll) errechneten Frachtkosten herauszurechnen.
also 125 Euro minus 60,66 Euro (bzw. 86,66 Euro) und das ergibt dann einen Warenwert von 64,34 Euro oder 38,34 Euro.
Dieser reine Warenwert liegt dann der Verzollung und mitsamt den Frachtkosten der Einfuhrumsatzbesteurung zugrunde, aber egal wie man das rechnet, es können niemals mehr als 125 Euro (die nachgewiesenermaßen bezahlt worden sind) Grundlage der Verzollung und Besteuerung sein.

Der chinesische Absender hatte ja auch einen reinen Warenwert von 12 US$ angegeben. Das scheint der wirkliche Wert der am Jackett durchgeführten Näharbeiten zu sein. Der Absender in Shanghai hat ja sicherlich die Frachtkosten für DHL-Express bezahlt, da muß man auch keine IATA-Frachtpreislisten bemühen, DHL muß doch wissen was die Beförderung dieses Paketes gekostet hat.

Aber egal wie man es dreht und wendet, der komplette Warenwert, also Näharbeit und Fracht, beträgt niemals mehr als 125 Euro. Und genau dieser Betrag ist auch gezahlt worden. Demnach ist auch genau dieser Betrag beim Zoll anzugeben gewesen.

Bitte teilen Sie mir nunmehr die Adresse, Telefonnummer und Mail-Adresse der zuständigen Zollstelle mit, damit ich einen Rückerstattungsantrag stellen kann.

Mit freundlichem Gruß
Peter W.

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Peter Wilhelm

Peter Wilhelm

Fachjournalist Peter Wilhelm schreibt hier über die Nebensächlichkeiten der Welt.
Er liebt Technik und testet Produkte, Service und Angebote.
Der Bestsellerautor ist Chefredakteur einer Branchenzeitschrift, Sachverständiger und Fernsehexperte.
Der Satiriker veröffentlicht seine Satiren hier und eine Kolumne hier.
Der Psychologe und Dozent wurde in der Halloweennacht geboren und lebt mit seiner Familie bei Heidelberg.
Mehr über ihn erfahren Sie u.a. hier und hier.


Alle Angaben nach bestem Wissen, keine Rechts- Steuer- oder Medizinberatung! Fragen Sie einen Fachmann!


peter wilhelm autorenlesung
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  1. Ottmar Krix
    Ottmar Krix 10 Februar, 2013, 10:13

    Hallo,

    es geht noch besser, Einfuhrumsatzsteuer für den eigenen Wohnungsschlüssel, der von mir, während ich auf einer Asienreise war (Januar 2013), zu Verwandten nach Hause geschickt wurde. Einfuhrumsatzsteuer 30,00 €

    Es war nicht mein erster unerfreulicher Kontakt mit DHL.

    Viele Grüße
    Ottmar Krix

    Antwort auf diesen Kommentar
  2. Frank Halblaub
    Frank Halblaub 1 Mai, 2013, 13:25

    Das Problem kenne ich auch zu genüge. Das liegt aber nicht an DHL. Bei mir ist es im Übrigen meist mit UPS. Es liegt an den Chinesen. Die Chinesen schicken Dir oft vorab eine Rechnung per Email. Da ist alles in Ordnung, Frachtkosten detailliert als Teil des Gesamtbetrages ausgewiesen. Mit dem Paket schicken sie dann aber eine andere Rechnung, nur der Gesamtbetrag ohne ausgewiesene Frachtkosten. Dann werden diese hohen fiktiven Frachtkosten vom Zoll zusätzlich zugrunde gelegt. Man muss die Chinesen also darauf drängen die erste korrekte Rechnung mitzuschicken. Das gelingt meist nicht, da Englisch oder gar Deutsch keine Paradedisziplin bei denen ist. Wenn es aber gelingt. dann wird Steuer und Zoll auch korrekt berechnet.

    Antwort auf diesen Kommentar
  3. Laura Wall
    Laura Wall 7 Juli, 2013, 10:59

    Sehr interessant, ich habe gerade auch das Problem, dass ich für einen Warenwert von knapp 35 Euro 29 Euro Gebühren bezahlen soll.
    Gibt es schon etwas neues?

    Antwort auf diesen Kommentar
    • Frank Halblaub
      Frank Halblaub 28 Januar, 2014, 17:39

      Willkommen im Klub 🙂

      Das funktioniert nämlich so:
      Die Chinesen schicken eine Rechnung ohne ausgewiesene Frachtkosten. Der Paketdienst muss dann um dem Zoll zu genügen, fiktive Frachtkosten hinzu rechnen, die so aber nie bezahlt wurden.
      Normalerweise ist das Unternehmern eher willkommen, mindert das doch die Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt. Und das mit Steuern, die für Beträge erhoben werden, die in dieser Höhe nie gezahlt wurden.
      Der Zoll kassiert praktisch dem Finanzamt Steuern vor der Nase weg. Und den Unternehmer freut sowas.

      Pech haben nur die Kleinunternehmer und private Käufer, die derart „beschissen“ werden. Die zahlen bei diesem Spielchen nämlich drauf! Ich habe einmal Geld vom Zoll zurück gefordert. Nach etwas hin un her ging das auch, nach ca. 8 Monaten…
      Die Chinesen kapieren das mitunter nicht. Wieso will der freundliche Deutsche denn unsere Rechnung so nicht? Die anderen wollen das doch so sehr gerne…

      EIn Schelm, wer Böses dabei denkt…

      Antwort auf diesen Kommentar
  4. Lars
    Lars 22 September, 2013, 23:09

    Sehr geehrter Peter W.,
    warum werden alle von mir geschriebenen Kommentare, welche diesen Sachverhalt und das Unwissen über Auslands (Nicht Eu) Bestellungen erklären, immer gelöscht.?????

    Ist es Ihnen Peinlich das es dafür eine ganz vernünftige Erklärung gibt an der weder DHL, noch UPS, oder Fedex eine Schuld haben, sondern Sie sich einfach nicht Informiert haben.

    Mit besten Grüßen
    Lars

    Antwort auf diesen Kommentar
    • Robert
      Robert 27 Januar, 2014, 17:29

      Hallo Lars,

      ich gebe Dir Recht. Da gibt es ein paar einfachere Erklärungen. Schade dass ich Deine Kommentare nicht mehr lesen kann. Bitte melde ich doch mal bei mir. Ich geb Dir dann eine Email-Adresse und wir können uns direkt mal austauschen, da ich eventuell ein ähnliches Problem bekommen könnte. Vielleicht kann man das aber noch abwenden.

      Ich danke Dir.

      Antwort auf diesen Kommentar
    • Peter Wilhelm
      Peter Wilhelm Autor 27 Januar, 2014, 17:59

      Nein, mir paßte der arrogante, herablassende, besserwisserische und freche Ton nicht.
      Man kann sich hier auch ohne weiteres an der Diskussion beteiligen und seinen Beitrag dazu leisten, ohne daß man sich in dieser Weise äußert.

      Antwort auf diesen Kommentar
  5. Jochen
    Jochen 7 Oktober, 2013, 19:58

    Ja genau so ist es immer noch ich versuche nun schon seit 1 Woche die Steuern für ein defektes zurückgesendetes Gerät über DHL zu bekommen. 8 Anrufe bei DHL die sich immer im Keis drehen und der Zoll der dann auf DHL und DHL die auf den Zoll verweisen und keiner hat eine Ahnung. Die Zollbehörde soll auf einer Rechtsbelehrung stehen. Doch die habe ich nicht, wo es verzollt wurde kann mir keiner bei DHL sagen doch da soll ich Einspruch einlegen aber nur mit Zollpapieren die ich nicht von DHL bekommen habe.

    Jochen

    Antwort auf diesen Kommentar
  6. Manuel
    Manuel 29 November, 2013, 12:35

    Ich kann ähnliches berichten.
    Paket über Warenwert von 50$ inkl. Versand von DHL Express erhalten. Es lag nur ein nicht offizieller Beleg von DHL bei, keine Zollabgabenbescheinigung.
    Beim Widerspruch über DHL-Express Email wurde auf ReklamationSSCZoll@deutschepost.de verwiesen. Hier antwortet mir niemand. (seit 13 Tagen).
    Da nun die Frist abläuft, habe ich heute bei der ZollBuchhaltung bei DHL Express angerufen, die haben mich auf das lokale Zollamt verwiesen.
    Dieses wiederum kann nichts unternehmen, da keine offizielle Zollabgabenbescheinigung vorlag.

    Solangsam fühlt man sich wie im Irrenhaus…

    Manuel

    Antwort auf diesen Kommentar
  7. HORST INGO
    HORST INGO 4 April, 2014, 22:27

    Wenn ich hier mal kurz einhaken darf…

    „einen PayPal-Zahlungsbeleg “

    Waren auf diesen Beleg die Frachtkosten angegeben?

    Übrigends die Versandkosten bei ihrer Bestellung, ist abhängig von der Kalkulation des Versenders.
    Und wenn diese weder bei den Sendungsbegleitenden Papieren bzw aus ihrem „PayPal-Zahlungsbeleg“ ersichtlich sind ,müssen die IATA Frachtkosten angewandt werden.In diesen Fall 86,66 EUR

    Somit müssten sich entweder bei dem Versender beschweren oder IMMER einen ausführlichen Auszug ihrer Bestellung dem Kundenservice zusenden.

    DHL weiß eben nicht wie die Kalkulation in Bezug auf Versand und Spanne bei ihrem Verkäufer sind.

    Antwort auf diesen Kommentar
    • Peter Wilhelm
      Peter Wilhelm Autor 4 April, 2014, 23:32

      Hi,

      ja natürlich. Das ist mir auch bekannt.
      Der Clou an dieser Sache war, daß der Kaufpreis ein Gesamtpreis aus Ware u. Versandkosten war.
      Oder andersherum ausgedrückt, die Versandkosten übernahm der Versender.
      So war das auch in den Unterlagen, die ich dem Zoll u. DHL zur Verfügung stellte, angegeben.
      TOTAL AMOUNT INCL. SHIPPING

      Nur hat man eben noch auf diesen Preis die 86,66 obendrauf gepackt.

      Das wurde aber auf meinen Widerspruch hin anstandslos erstattet.

      Antwort auf diesen Kommentar
      • Frank Halblaub
        Frank Halblaub 5 April, 2014, 09:06

        Moin,

        „anstandslos“ : tolles Wort. Meines Erachtens hat der Zoll da beim Rechnung schreiben üblicherweise jeden Anstand verloren. Ist ja auch normal, dass jemand keine Frachtkosten bezahlt, wenn er in China etwas bestellt.
        Es sind halt Finanzbeamte, die dem Finanzminister unterstehen und nicht dem Innenminister, also Geldeintreiber mit Polizeigewalt….

        Der Chefzyniker

        Antwort auf diesen Kommentar
      • Michael M
        Michael M 14 Mai, 2014, 15:05

        Wo hast Du denn den nun Widerspruch eingelegt?

        Antwort auf diesen Kommentar
  8. DL2MCD
    DL2MCD 7 April, 2014, 14:27

    Also bei mir behält die Zollstelle alle paar Monate ein Paket ein und wünscht, daß ich vorbei komme, weil die Rechnung drin liegt und nicht draußen aufgeklebt ist.

    Teils kommt dann auch heraus, daß am Zollamt leider keiner Englisch kann.

    Wenn man endlich weiß, von wem das Paket ist und dem Zoll dessen Inhalt belegen kann, kommt es frei. So extreme Gebühren hat das allerdings nie gekostet.

    Schlimmer sind zurückgeschickte Waren, die dennoch versteuert werden müssen.

    Antwort auf diesen Kommentar

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