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  • Blue Note Jazz Company – Helmut Werron – JAZZ IM SCHLOSSHOF

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    Vielleicht sollte man künftige Veranstaltungen dieser Art in „Jazz am Schloss“ umbenennen, denn das wechselhafte Wetter hatte die Musiker und Gäste am vergangenen Sonntagabend in die nahe gelegene Eduard-Schläfer-Halle getrieben. Das schöne Ambiente des Schlosshofes blieb daher den Teilnehmern verwehrt und man mußte mit der doch etwas kargen Halle gegenüber vorlieb nehmen. Wenn man wenigstens den Basketballkorb über den Musikern entfernt hätte…

    Aber das tat der Sache insgesamt keinen Abbruch. Die gut 150 musikbegeisterten Gäste aus Nah und Fern erlebten ein mehr als zweistündiges Programm mit dem begnadeten Trompeter Helmut Werron und seiner „Blue Note Jazz Company“. Werron versprach eine musikalische Zeitreise von den Anfängen des Jazz in New Orleans bis hin zu modernenen Stücken. Dabei hatten er und die Musiker in einer „Betriebsratsversammlung“ vor dem Konzert eine sehr elegante Auswahl an Stücken getroffen, die auch den weniger jazzfreudigen Zuhörer nicht überforderte. Viele, die kein Jazzohr haben, verbinden Jazz ja mit schrägen Improvisationen, wurden hier an diesem Abend aber eines Besseren belehrt und so sah man allenthalben schnippende, wippende und mitjazzende Zuschauer.

    Werron hatte genau die richtigen Stücke ausgesucht, um sich mit seinen Mannen in die Herzen des Publikums zu spielen.

    Seine kurzen und launigen Zwischenmoderationen trugen ebenfalls zum Gelingen des Abends bei.

    Achim Wirths, der wie versprochen für die KIEN als Projektleiter dieser Veranstaltung zur Stelle war und die Organisation gestemmt hatte, fasste sich bei der Einleitung und den obligatorischen Schlussworten erfreulich kurz und so erlebten die Besucher einen kurzweiligen und schönen musikalischen Abend. Man kann mit Sicherheit sagen, daß der Auftritt der Blue Note Jazz Company zu den musikalischen Highlights dieses Jahres gehören wird. Da wünscht man sich mehr und von Seiten der Besucher wurde auch der dringende Wunsch an Achim Wirths herangetragen, doch häufiger mal Musik etwas abseits vom poppigen und rockigen Mainstream zu präsentieren.

    Natürlich hatte ich wieder eine Kamera dabei und habe ein kleines Filmchen gemacht, das ich nachfolgend präsentiere. Ursprünglich hatte ich gar nicht vor, einen Beitrag zu drehen, weshalb ich kein Stativ dabei hatte. Man möge mir den einen oder anderen Wackler deshalb bitte verzeihen. Alles in allem soll das Filmchen auch nur einen kurzen Eindruck davon vermitteln, wie gelungen dieser Abend war.

     

    Wer genau hingeschaut hat, dem ist aufgefallen, daß ich den Schlagzeuger besonders ins Visier genommen habe. Anders nämlich als auf den Plakaten angekündigt, hatte Helmut Werron für diesen Abend eine der Größen im Jazz am Schlagzeug verpflichten können, den Mannheimer Star-Schlagzeuger Horst Seidelmann.

    seidelmann

    Bild: rhinestream.de

    Über Seidelmann heißt es:

    Horst Seidelmann ist der Jazz-prominenteste Musiker der CROCODILE JAZZBAND, Gründungsmitglied, seit 10 Jahren dabei. Als Co-Leader der BIG BAND 70 spielte er mit internationalen Jazz Größen wie ART FARMER oder JIGGS WIGHAM. Mitwirkung bei JAZZ & LYRIC mit SIEGFRIED SCHWAB. Unvergessen ist das JAZZ BALLET mit dem Pianisten WOLFGANG LAUTH, allein 120 Aufführungen am Mannheimer National Theater. Dort wirkte Horst Seidelmann 1996 / 97 auch bei den TWO GENERATIONS-Konzerten des legendären Sax-Altmeisters FRITZ MÜNZER mit. Horst Seidelmann studierte Musik in Mannheim. Ergänzend dazu war er Stipendiat am Mozarteum Salzburg. (Quelle)

     

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    20 Kommentare

    1. Mutter der Kompanie

      21. Juni 2011 at 07:27

      Herr Wilhelm!
      Was geht Sie das eigentlich alles an?
      Was hat es sie zu interessieren wie uns Musik gefällt. Wie kommen sie dazu uns den Jazz abzusprechen?
      Wir haben Ohren und wir können hören. Auch Jazz.
      Wenn sie kein Kunstverständnis für uns haben, gehören sie weg.
      Ich war zwar nicht da, aber ich bin da.
      Worauf sie sich verlassen können, so was von da.

      Antwort

      • Peter Wilhelm

        21. Juni 2011 at 07:59

        Liebe Mutti,
        warum sollte mich das nichts angehen?
        Ich spreche Ihnen weder den Jazz, noch die Ohren ab. Ich freue mich, daß Sie beides haben.
        Und ich kann Ihnen eines ganz fest versichern: Ich habe sehr viel Kunstverständnis für Sie.
        Denn anders ist so ein Fischer- und Bauernblödsinn gar nicht zu ertragen.

        Antwort

    2. Mutter der Kompanie

      21. Juni 2011 at 11:39

      Was haben sie denn jetzt für ein Problem mit meinen Ohren?

      Antwort

      • Peter Wilhelm

        21. Juni 2011 at 11:41

        Liebe Ohrenmutti,

        ich habe doch kein Problem mit Ihren Ohren, eher mit dem was dazwischen fehlt.

        Antwort

    3. Mutter der Kompanie

      21. Juni 2011 at 11:46

      Ach Sie machen jetzt Spass?! Das kann ich auch:
      Ich habe sogar zwei Ohren, links eins und rechts eins!!!!
      HAHAHA!

      Antwort

      • Peter Wilhelm

        21. Juni 2011 at 11:49

        Liebe Mutti,

        es ist nicht die Frage, was links und rechts vom Kopf ist, sondern was drinnen fehlt.

        Antwort

        • Mutter der Kompanie

          21. Juni 2011 at 11:50

          Ach Sie meinen jetzt Ohrenschmalz?
          Den hab ich! Aber wird regel mässig sauber gemacht.

          Antwort

          • Peter Wilhelm

            21. Juni 2011 at 11:51

            Nun gut, dann ist es ja bestätigt. Sie haben Ohrenschmalz zwischen den Ohren, also quasi im Kopf.
            Gut so, das hatte ich vermutet.

            Antwort

          • Big Al

            21. Juni 2011 at 12:01

            Wurde da eventuell beim Saubermachen zu viel rausgepult?
            Wenn`s rosa ist könnte es das Gehirn sein.

            Antwort

    4. Mutter der Kompanie

      21. Juni 2011 at 11:53

      ICH SCHRIEB DOCH, DAS DER SCHMALZ ZWISCHEN DEN OHREN REGEL MÄSSIG ENTFERNT WIRD.
      Das ist jetzt nichts, da ist sauber und leer.

      Antwort

    5. Peter Wilhelm

      21. Juni 2011 at 11:53

      Liebe Mutti,

      sag ich doch!

      Antwort

    6. Mutter der Kompanie

      21. Juni 2011 at 11:55

      Sie wollen mich doch jetzt auf den Arm nehmen. Wie kann da was fehlen, wenn da nichts ist?

      Antwort

    7. Peter Wilhelm

      21. Juni 2011 at 11:56

      Mutti,

      eben geht es mit meinem Kunstverständnis zu Ende.
      Wir drehen uns im Kreis.

      Antwort

    8. Mutter der Kompanie

      21. Juni 2011 at 11:58

      Axhtung WITZIG:
      Vielleicht haben Sie das falsche geraucht, wenn sie sich im Kreis drehen.

      WAR WITZ!
      P.S. Sie sehen, auch wir Edinger können witzig sein.
      Verblüfft????

      Antwort

      • Peter Wilhelm

        21. Juni 2011 at 11:58

        Unbeschreiblich!

        Antwort

        • Mutter der Kompanie

          21. Juni 2011 at 12:01

          Da staunen Sie!
          Sie aus der Stadt meinen immer wir vom Dorf wären alle doof.
          Aber auch wir haben witz und können was zwischen den Ohren fehlen haben.

          Antwort

          • Peter Wilhelm

            21. Juni 2011 at 12:07

            Aber Mutti,

            ich bezweifle weder, daß Sie „zwischen den Ohren was fehlen haben“ und ich finde das in der Tat auch witzig.

            Is‘ jetzt wieder gut? Mir tut mein Bauch schon weh!

            Antwort

      • Big Al

        21. Juni 2011 at 15:06

        [quote name=“Mutter der Kompanie“]
        WAR WITZ!
        P.S. Sie sehen, auch wir Edinger können witzig sein.
        Verblüfft????[/quote]
        Prost(ata)!!! Darauf ein Weißbier!

        Antwort

    9. papYrus

      21. Juni 2011 at 12:08

      Ganz großes Kino! 😆

      Antwort

    10. Hans

      21. Juni 2011 at 21:26

      Das war ein überaus gelungener Abend mit sehr schöner Musik.
      Meine Frau und ich sind eigentlich keine Jazzer, aber Dr. Luft in der Post-Apotheke hatte so begeistert von Herrn Werron geschwärmt.
      Wir haben es keine Minute bereut zur KIEN in die Schäfer-Halle gekommen zu sein, auch wenn das, wegen der fehlenden ‚Brick‘ für uns Ladenburger ja fast eine Weltreise ist.
      Das ist nicht die erste Veranstaltung mit Herrn Wirths, die wir besucht haben, wir erinnern uns auch gerne an diese Mundartveranstaltung und an eine msuikalische Lesung im Januar. War immer alles klasse.
      Für wenig Geld gute Kultur, das finden wir gut.

      Antwort

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